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Akteure (4) im Gesamtkonzept Kulturelle Bildung

Im Zusammenhang mit dem kommunalen Gesamtkonzept Kulturelle Bildung werden Im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge (M-R) exemplarisch bestehende Einrichtungen und Orte sowie Programme, Projekte, Initiativen und Kooperationen kultureller Bildung dargestellt.

Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid: Als VdM-Mitgliedsschule bietet die Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid (MKS) allen Remscheider Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot an musikalischen und künstlerischen Unterrichten. Im Sinne des lebenslangen Lernens reicht das Angebot von der Frühförderung in Eltern-Kind-Musikgruppen über Angebote für Vor- und Grundschulkinder sowie Jugendliche bis zur generationenübergreifenden Erwachsenenarbeit im Instrumental- und Gesangsbereich, in Musiktheorie, Bühnencoaching und bildender Kunst von Bühnenbild-Erstellung bis Zeichnen. Die Musik- und Kunstschule ist Partnerin vieler Remscheider Schulen, Kindertagesstätten und weiteren (sozio-)kulturellen und kirchlichen Einrichtungen der Stadt und trägt dabei wesentlich zu einer vernetzten kulturellen Bildungsarbeit innerhalb Remscheids bei.

Öffentliche Bibliothek: Die Öffentliche Bibliothek der Stadt Remscheid bietet an insgesamt drei Standorten ein breit gefächertes Angebot an Print-, audiovisuellen und digitalen Medien für alle Altersgruppen. Sie ist Informationsknotenpunkt, Lernort und Treffpunkt für mehr als 7.000 aktive Nutzer*innen. Die Öffentliche Bibliothek ist Kooperationspartnerin für viele Remscheider Kitas und Schulen. Sie organisiert regelmäßige Lesungen, Ausstellungen, Vorträge, Konzerte sowie Themennachmittage und Kinderkino für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus qualifiziert sie interessierte Erwachsene zum Vorlesepaten / zur Vorlesepatin und schult Schüler*innen in punkto Medienkritik und wissenschaftlichem Arbeiten.

Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid: Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige, freiwillige Angebote u.a. kultureller Jugendarbeit. Diese soll gemäß Auftrag nach dem Kinder- und Jugendförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen (KJFöG) "Angebote zur Förderung der Kreativität und Ästhetik im Rahmen kultureller Formen umfassen, zur Entwicklung der Persönlichkeit beitragen und jungen Menschen die Teilnahme am kulturellen Leben der Gesellschaft erschließen, die interkulturelle Kompetenz der Kinder und Jugendlichen und die Selbstvergewisserung über die eigene kulturelle Identität und die Aneignung von Medienkompetenz, insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit der Nutzung von neuen Medien fördern." [§ 10 Kinder- und Jugendförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen (KJFöG)] Insgesamt elf Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bieten im Sinne dieses Auftrages kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche an. Beispielhaft seien hier genannt:

  • Im Kunstprojekt des Lenneper Jugendzentrums "Die Welle" für den Stadtteil Hasenberg erstellten Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil mit der Schwelmer Künstlerin Beate Koch Druckformen zur Gestaltung von Bildern und T-Shirts. Ergänzt wurde diese Aktion durch das Film- und Fotoprojekt der Filmemacherin Karla Stindt und des Kunststudenten Richard Opoku-Agyemang. Unter dem Motto "Die Schönheit der Gegensätze" nahmen die Teilnehmer mit Kamera, Mikro, Handy oder Fotoapparat den Hasenberg unter die Lupe.
  • Im Projekt "Pulsschlag PLUS" des Jugendzentrums Kraftstation lernten Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren als Teil einer Jugendkulturredaktion, wie man einen Film dreht und als Videoreporter*in interessante Beiträge erstellt. Als Pulsschlagreporter*in berichteten sie über verschiedene Veranstaltungen und waren an der Erstellung von YouTube-Videos beteiligt.
  • In den Graffiti-Workshops im Rahmen der offenen Arbeit der Ev. Kirchengemeinde Lennep wurden. Jugendliche von Graffiti-Künstlern angeleitet und bei der Erstellung eigener Graffiti begleitet.

Rotationstheater/Schule für Musik, Tanz und Theater: Das in Remscheid-Lennep ansässige Rotationstheater wurde 1990 gegründet. Hervorgegangen ist es aus einer privaten Schule für Musik, Kunst und Theater. Mit dem Umzug in das Herz von Lennep standen nun größere Räumlichkeiten zur Verfügung, und die wichtigste war die ehemalige Druckerei der ortsansässigen "Bergischen Morgenpost", die Rotation. Daraus entstand auch der Name des Theaters. Es versteht sich als Förderer junger Talente: Nicht wenige heute durch überregionale Auftritte und TV bekannte Kabarettisten begannen im Rotationstheater ihre Laufbahn. Die Schule für Musik, Kunst und Theater fördert Kinder vom Vorschul- bis zum Jugendalter in Musik, Theater und Tanz und unterhält eine große Zahl regionaler bis internationaler Kooperationen.

(Ausschnitte aus dem 30 Seiten umfassenden „Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung“, das die Verwaltung dem Kulturausschuss zu seiner Sitzung am 29. Oktober vorgelegt hat.)

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