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Akteure (6) im Gesamtkonzept Kulturelle Bildung

„Schulen und Kindertageseinrichtungen (KTE) Im Zusammenhang mit dem kommunalen Gesamtkonzept Kulturelle Bildung als eigene Kategorie zu nennen, ist einigen Besonderheiten dieser Institutionstypen geschuldet. Für die KTE gilt, dass diese per se Einrichtungen sind, die im Rahmen eines Grunderwerbs kultureller Fähigkeiten am frühesten in einer Biografie einsetzen. In KTE ist es eines der erklärten Primärziele, neben der Schaffung und Förderung von sozialen Kompetenzen den Kindern frühestmöglich Interesse an kulturschaffenden Fähigkeiten, aber auch an konsumierbaren kulturellen Ausdrucksformen zu wecken.

In den 60 KTE verschiedener Träger in Remscheid findet sich eine breite Palette von kulturellen Angeboten, Aktionen, Veranstaltungen sowie Kooperationen mit Künstlern und kulturellen Einrichtungen. So wird den Kindern und ihren Familien über die praktische Erfahrung der Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht.  Beispiele für kulturelle Angebote in KTE:

  • Besuch der Kinderbibliothek mit Führung und Ausstellen von Leserausweisen
  • Besuch im Teo Otto Theater und WTT, auch hinter den Kulissen
  • Museumsbesuche in Remscheid, Köln, Wuppertal, Solingen
  • Besuch bei den Bergischen Symphonikern
  • Gestaltung eigener Ausstellungen und Theaterstücke
  • eigene Experimente und Forschungen

Auch die Schulen nehmen ihren kulturellen Bildungsauftrag wahr. Durch die Schulpflicht ist der Zugang zu Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Alle Remscheider Schulen bieten neben dem Regelunterricht freiwillige Angebote wie Bands, Chöre und Theater-AGs. Die Theater-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums gewann beim Theaterwettbewerb, der seit vielen Jahren im Rahmen der Solinger Theatertage veranstaltet wird, einen ersten Preis mit der Produktion „Peer Gynt“, an der Schüler*innen der Jahrgangsstufen QI und II teilnahmen. In Remscheid gibt es insgesamt

  • 17 Grundschulen (davon vier Schulverbünde),
  • zwei Förderschulen,
  • eine Hauptschule (zwei Standorte),
  • zwei Realschulen,
  • eine Sekundarschule,
  • zwei Gesamtschulen,
  • vier Gymnasien,
  • drei Berufskollegs,
  • ein Weiterbildungskolleg (Abendrealschule) und
  • die Waldorfschule Rudolf-Steiner-Schule (Schule in freier Trägerschaft).

Die Öffnung von Schule gegenüber außerschulischen Lernorten und -inhalten jenseits des Fächerkanons bietet die Möglichkeit Kultureller Bildung und Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler. Um diesen Effekt an Remscheider Schulen zu gewährleisten, bestehen zahlreiche Kooperationen zwischen Schulen und Orten kultureller Bildung. Ein Beispiel dafür ist der seit Jahren bestehende Kooperationsvertrag zwischen den Bergischen Symphonikern und Remscheider Schulen, finanziert von der Stadt. Hierdurch wird allen beteiligten Schüler*innen, auch solchen mit sonst eingeschränktem Zugang zu diesem Bildungsangebot, die Möglichkeit der Teilnahme an speziellen, kulturpädagogisch gestalteten Schulkonzerten ermöglicht. Durch die Beteiligung von Schulen am Landesprogramm Kultur und Schule (s.o.) haben sich die Projekte zum festen Bestandteil des Schulprogramms entwickelt, aus ihnen hat sich zum Teil eine weitergehende Zusammenarbeit mit Orten kultureller Bildung und Künstler*innen ergeben."

(Ausschnitte aus dem 30 Seiten umfassenden „Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung“, das die Verwaltung dem Kulturausschuss zu seiner Sitzung am 29. Oktober vorgelegt hat.)

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