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Sitzbank für 120 Euro dank 'Bordmitteln vor Ort'

Sitzbank am Theater könnte zum Dauerbrenner werden“, titelte der Waterbölles am 2. September, einen Tag vor der Sitzung des Kulturausschusses, in der die Ausschussmitglieder dann den Kolleginnen  und Kollegen  der Bezirksvertretung Alt-Remscheid einstimmig empfahlen, neben der Busunterführung am Teo Otto Theater zunächst probeweise eine Bank aufstellen zu lassen. Quasi gegen die ursprüngliche Stellungnahme der Verwaltung, „aus denkmalpflegerischen, rettungstechnischen und anfahrtsmäßigen Gründen“ sei ist die Installation von Sitzbänken vor dem Zugangsbereich des Teo Otto Theaters abzulehnen.

Zur Septembersitzung des Kulturausschusses hatte die Verwaltung aber schon eingelenkt, und so begrüßte denn Stadtdirektor Sven Wiertz die „Testbank“ damals als „vernünftigen, pragmatischen Vorschlag“ – und folgte später auch der Bitte von Inge Brenning (SPD), eine Bank für 6.000 Euro erst gar nicht in Betracht zu ziehen. Theaterleiter Lurz Heinrichs bewies in der Kulturausschusssitzung am vergangenen Dienstag, dass es  „mit Bordmittel vor Ort“ tatsächlich auch viel preiswerter geht: Denn die Bank, die das neue „offene Werkstatt-Atelier“ (‚Jobfit Plus‘) des Diakonischen Werk Remscheid in der früheren Friedhofsgärtnerei „Blumen Vetter“ an der Kirchhofstraße für den MyViertel e.V., Ale Bismarckstraße entworfen hat, soll lediglich 120 Euro kosten. Schon in den nächsten Tagen soll eine solche Bank am Theater „probeweise“ aufgestellt werden. Dem Fraktionsvorsitzenden der Linken, Fritz Beinersdorf, fiel allerdings sofort ein Manko ins Auge, das auch für Luxus-Version gilt: „Beide Bänke haben keine Lehne; das macht älteren Menschen das Aufstehen schwerer!“

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Lothar Kaiser am :

Die kostspielige „Tapir“-Bank vor dem Teo-Otto-Theater - dort wurde inzwischen die wesentlich preiswertere Bank des „offenen Werkstatt-Ateliers“ zur Probe aufgestellt – sei noch nicht aus dem Rennen, wollte Waltraud Bodenstedt (W.i.R.-) erfahren haben und fragte in der gestrigen Ratssitzung bei der Verwaltung nach. Stadtdirektor Sven Wertz antwortete ausweichend: In dieser Frage spielten die Denkmalschützer im kommenden Jahr, nach Ablauf der Probephase, „eine entscheidende Rolle“.

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