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Museumsleiter Wallbrecht bekam Verstärkung

Er freue sich über zwei neue Mitarbeiterinnen, sagte in der Sitzung des Kulturausschusses am vergangenen Dienstag Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Deutschen Werkzeugmuseums. Und er hatte sie auch gleich mitgebracht, damit die Ausschussmitglieder sie kennenlernen konnten: Annabelle Hoppe und Annette Babetzki.

Zu den Aufgaben von Annabelle Hoppe  im Historischen Zentrum der Stadt Remscheid gehören seit dem 16.September Veranstaltungen und Vermietungen, der Besucherservice und die Verwaltung. Die gebürtige Wuppertalerin (Jahrg. 1991) wuchs in Lüttringhausen auf und machte 2011 ihr Abitur Leibniz-Gymnasium. Auf den Bundesfreiwilligendienst in der Fabriciusklinik im Bereich Pflege folgte von September 2013 bis Juni 2016 eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der Bergischen Entwicklungsagentur GmbH (heute: Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH) im Verbund mit dem Schlossbauverein Burg an der Wupper e.V. , speziell in den Bereichen „Veranstaltungen“ und „Veranstaltungsplanung“.  Während des anschließenden betriebswirtschaftlichen Studiums an der Kölner Fachschule für Tourismus mit den spezifischen Tourismusfächern Marketing, Onlinemarketing und Eventmanagement blieb sie beim Schlossbauverein Burg an der Wupper e.V. im Bereich Marketing angestellt, ebenso nach dem Studium. Allerdings war diese Stelle wegen der bevorstehenden Sanierungsarbeiten an der Burg für zwei Jahre befristet, und im Übrigen wolle sie ihre Fähigkeiten gerne auf einer neuen Stelle weiterentwickeln, berichtete  Annabelle Hoppe am Dienstag. „Deshalb freue ich mich sehr, dass ich nun im Deutschen Werkzeugmuseum diese Möglichkeit bekomme und mich weiterhin im Bergischen Städtedreieck einsetzen kann!“

Annette Babetzki ist seit dem 1. August die neue wissenschaftliche Volontärin im Deutschen Werkzeugmuseum, von der Stadt befristet für zwei Jahre angestellt. 2017 hatte sie ihr Studium an der Ruhr-Universität Bochum mit dem „Master of Arts“ (MA) abgeschlossen. Ihre Studienfächer waren Ur- und Frühgeschichte und Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten Bronzezeit und Christliche Ikonographie.

Nach dem Studium  arbeitete Annette Babetzki ein halbes Jahr bei einer Grabungsfirma gearbeitet. Dabei begleitete sie Projekte in Bayern und NRW, teilweise als Grabungsleiterin. Von Juni 2018 bis Februar 2019 folgte eine Weiterbildung („MUSEALOG“) zur Fachreferentin in Sammlungsmanagment und Qualitätsstandards von Museen. Dazu gehörten fachrelevante Seminare (Museumspädagogik, Ausstellungstexte, EDV) sowie ein eigenständiges Projekt im Schlossmuseum Jever. Das klang am Dienstag wie eine Sisyphos-Arbeit:  Die etwa 3.000 Objekte einer Postkartensammlung mussten jeweils mit Vorder- und Rückseite gescannt und mit allen relevanten Informationen in ein Inventarisierungsprogramm eingepflegt werden. (siehe MUSEALOG). „Ich freue mich, diese Erfahrung aus acht Monaten Inventarisierung nun auch im Deutschen Werkzeugmuseum anwenden zu können“, sagte die wissenschaftliche Volontärin am Dienstag im Kulturausschuss. „Hier kümmere ich mich um die Neuzugänge und einer Neukonzeptionierung des Depots. Darüber hinaus helfe ich natürlich auch bei museumspädagogischen Aktivitäten und weiteren hausinternen Veranstaltungen aus.“ Auch wenn sie im Alter von 20 für ihr Studium ins Ruhrgebiet gezogen sei, komme die Anstellung in Remscheid einer Rückkehr in die Heimat gleich. Denn  geboren in Hattingen, habe sie „ prägende 17 Lebensjahre in Wuppertal“ verbracht.

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