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'Smart City Index' erteilt Remscheid schlechte Noten

Der „Smart City Index“ des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (bitkom) , der dieses Jahr erstmalig veröffentlicht wurde, erhebt den Digitalisierungsstand aller 81 Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern anhand von 35 Indikatoren (Online-Bürgerservices, Webauftritte, Social-Media und Apps, Breitbandausbau, Infrastruktur für neue Mobilitätsformen). Künftig soll der Index jährlich über den Zustand der Kommunen informieren und damit Anreize zur zügigen Weiterverfolgung der Digitalisierung schaffen. Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 7. November, des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. November und des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss am 28. November fragt die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid nach den Konsequenzen, die die Stadt Remscheid aus den Ergebnissen des „Smart City Index“  zu ziehen gedenkt.  Denn darin  hat die Stadt Remscheid in der Gesamtwertung Rang 79 von 81 belegt. Auch in den weiteren Kategorien Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft platziert sich Remscheid im unteren Drittel. „Besonders frappierend sind die Ergebnisse in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Mobilität, in denen Remscheid Platz 79 bzw. 80 belegt“, so die Grünen in ihrer Anfrage.

In Anbetracht des schlechten Abschneidens der Stadt Remscheid, stellen sich der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgende Fragen

1. Wie bewertet die Stadt Remscheid die Ergebnisse des Smart City Indexes? Werden die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den städtischen Beteiligungen evaluiert?

2. Welche Konsequenzen zieht die Stadt Remscheid aus den Ergebnissen? Werden die Bewertungen in der Digitalisierungsstrategie der Stadt Berücksichtigung finden?

3. Besonders schlecht schneidet Remscheid in den Bereichen Energie, Umwelt und Mobilität ab. Werden digitale Fragen und Lösungen bei der Aufstellung der Nachhaltigkeitsstrategie und damit bei der Umsetzung der bestehenden Klimaschutz- und Mobilitätskonzepte Berücksichtigung finden?

4. Wie stellt sich der aktuelle Sachstand des Modellprojektes „Digitale Modellkommune Wuppertal“ dar, an dem Remscheid und Solingen als Partnerstädte beteiligt sind?

5. In welchen Fachdiensten und Produkten konnten bislang Arbeitsprozesse und/ oder Dienstleistungsangebote ganz oder teilweise digitalisiert werden?

6. Mit welchen privatwirtschaftlichen Anbietern und/ oder öffentlichen Partnern arbeitet die Stadt Remscheid derzeit bei der Weiterentwicklung der digitalen Verwaltung zusammen?

7. In welcher Form setzt sich die Stadt Remscheid auf Landesebene für eine zügige Harmonisierung von Programmen und Schnittstellen in der digitalen Kommunalverwaltung ein? Mit welchem Ergebnis?

8. Wann ist mit dem seit mehr als drei Jahren versprochenen Relaunch der städtischen Homepage zu rechnen?

9. Über welche eigenen Accounts verfügen die Stadt Remscheid und ihre Tochterunternehmen in den Sozialen Medien und wie werden insb. die städtischen Accounts redaktionell und finanziell unterhalten?

10. Wie ist der Sachstand der 2018 beschlossenen Prüfung der Einführung eines sogenannten Mängelmelders in Form einer App?

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Kommentare

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Gerd Rothbrust am :

Es ist wie bei der „Prognos-Studie“ im März 2018: Auch der „Smart City Index 2019“ ist sehr differenziert zu sehen! Denn Informationen was hinter den Zahlen steht, sind nicht zu finden! Allerdings stehen direkt unter dem „Smart City Index 2019-Link“ viele Firmen, die ihre Dienste anpreisen: Hier passt der Satz der GRÜNEN-Vorsitzenden (Frau Schlieper) vom März 2019: „Honi soit qui mal y pense“. Wäre doch ein guter Ansatz für die „GRÜNEN-Fraktion“…

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