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Mehr Kita-Plätze für Vier- und Fünfjährige in Sicht

Zur Erfüllung des Rechtsanspruchs gemäß § 24 SGB VIII insbesondere für vier- und fünfjährige Kinder ohne Betreuungsplatz hat die Verwaltung der Politik folgende Maßnahmen empfohlen:

  • In den Kindertagesstätten jeglicher Trägerschaft werden im Kindergartenjahr 2019/2020 ab dem 1.10.2019 bzw. 1.11.2019 durch Überbelegungen zusätzlich ca. 40 Plätze für fünfjährige Kinder bereitgestellt (hiervon ca. 20 Plätze in städtischen Kindertageseinrichtungen und ca. 20 Plätze in freien Kindertageseinrichtungen). Für die zusätzlich bereitgestellten Plätze erhalten die freien Träger die Kindpauschalen gemäß § 19 (1) KiBiz NRW in voller Höhe.
  • Der Stellenplan der städtischen Kindertageseinrichtungen wird entsprechend der tatsächlichen Überbelegungen um 67,5 Fachkraftstunden, 49,5 Ergänzungskraftstunden und 7,5 Stunden des hauswirtschaftlichen Personals erhöht. Die entstehenden Personalausgaben  werden in den Haushaltsjahren 2019 (ca. 27.350 €) und 2020 (ca. 95.700 €) bei sachlicher und zeitlicher Unabweisbarkeit überplanmäßig zur Verfügung gestellt.

Zur Begründung heißt es, die Stadt habe als örtlicher Jugendhilfeträger hat den gesetzlichen Auftrag, den Rechtsanspruch für Kinder ab dem dritten Lebensjahr durch bedarfsgerechte Betreuung in Kindertageseinrichtungen sicherzustellen. Durch das bestehende Defizit an Betreuungsplätzen sei es aktuell jedoch nicht möglich, allen Kindern mit Rechtsanspruch ein entsprechendes Angebot zu machen. Insbesondere fünfjährigen Kindern vor der Einschulung, die bisher noch ohne Platz in einer Kindertageseinrichtung waren (aktuell ca. 40 Kinder) und vierjährigen Kindern ohne Kitaplatz, bei denen ein Sprachförderbedarf bei der Testung durch die Grundschulen festgestellt wurde (aktuell ca. 80 Kinder), sollte aus pädagogischen Gründen zwingend ein Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung bereitgestellt werden.

Die SPD hat darauf heute positiv reagiert: „Wir sind darüber sehr erfreut, dass die Stadt Remscheid nach unserer immer wiederkehrenden Frage. wie die fünfjährigen Vorschulkinder für den Schulbesuch vorbereitet werden, eine vertretbare, kreative und finanzierbare Lösung gefunden hat!“ so Erden Ankay-Nachtwein, Mitglied der SPD im Jugendhilfeausschuss. „Dieses Jahr werden 40 Kinder mit Sprachförderungsbedarf gefördert. Ich bin der Überzeugung, dass jedes Elternteil, jede Grundschule dies zu schätzen weiß, wenn die Kinder für den Bildungsstart entsprechend vorbereitet werden.“ An die Eltern appellierte Erden Ankay-Nachtwein, diese Angebote ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass ihre Kinder für den Start in das ‚Schulleben‘ gut vorbereitet sind. „Wir sind davon überzeugt, dass dies nur eine vorrübergehende Lösung ist, bis der „Mangel an Kita-Plätzen“ behoben ist, um so einer Bildungslücke entgegenzutreten. Chancengleichheit für alle Kinder herzustellen ist Aufgabe von Politik und Stadtverwaltung!“

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