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Begrünung von Buswartehallen erfordert den Statiker

"Zu „kleinne kommunalen Schritten für mehr Klimaschutz“ hat die CDU-Fraktion aufgefordert und die Verwaltung gebeten, die Möglichkeiten der Begrünung der Dächer von Bushaltestellen zu prüfen. Zur Sitzung des Umweltausschusses am 12. November  liegt inzwischen eine erste Antwort der Verwaltung vor in Form einer Stellungnahme der Stadtwerke Remscheid GmbH bzw. der Firma Degesta, die die Wartehallen der Stadtwerke Remscheid errichtet. Diese hat zum Thema „Begrünung von Dächern von Buswartehallen“ eigens eine Projektgruppe eingerichtet. Mit einer endgültigen Stellungnahme sei im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen, teilten die Stadtwerke der Verwaltung mit – und zitiert aus einer vorläufigen Stellungnahme des Herstellers:

„Als langjähriger Vertragspartner von Kommunen und Verkehrsbetrieben setzen auch wir uns mit dem Begrünen von Buswartehallen-Dächern auseinander. (...) Bei einer Nachrüstung (Traglast der Konstruktion vorausgesetzt) entstehen Kosten pro Dachaufbau von ca. 5.800 Euro zzgl. ca. 2.000 Euro für die Begrünung und Pflege im ersten Jahr. (...) Die Höhe des Aufbaus zur Begrünung mit naturnaher Pflanzung beträgt zwischen sechs und 15 Zentimeter, das Nassgewicht (zusätzliches Gewicht) liegt bei ca. 100 kg pro qm. Daher wird zurzeit geklärt, in welcher Form die Dächer der einzelnen Buswartehallen-Modelle die Traglast der Begrünung aushalten. Ob dieses zusätzliche Gewicht von der Konstruktion getragen wird, muss im Einzelfall in Abhängigkeit der anzutreffenden Schneelast und vorhandenen Wartehallen-Statik von einem Statiker geprüft werden. (...) Der Abbau von vorhandenen, teils neuwertigen Buswartehallen mit Abtransport und Entsorgung sowie Produktion von neuen Buswartehallen sind aus ökologischer Sicht wenig zweckmäßig. Auch die damit zusätzliche Bindung von Ressourcen bei den Verwaltungen, insbesondere Tiefbauämtern, mit Sperrungen der Haltestellen während der Bauphase führt zu unnötiger Belastung im öffentlichen Raum. Eine ökologische Amortisierung bei Auswechselung bestehender Buswartehallen mit Dachbepflanzung wäre unseres Erachtens schwer zu erreichen.“

Um Erfahrungswerte mit dem CO2-Filterpotenzial von einem begrünten Buswartehallen-Dach zu sammeln, erstellt die Fa. Degesta derzeit eine Musteranlage. Dadurch erhält sie auch Informationen über den Wartungs- und Pflegeaufwand von Dachabdichtungen und Wasserabläufen und zum anderen eine Einschätzung darüber, ob sich Laub und Unrat ansammeln bzw. in welchen Intervallen ein Düngen, Nachsähen und Auffüllen des Untergrundes mit Substrat notwendig ist.

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