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Aktionswoche zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben

Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Düssel-Rhein-Wupper

Die Gewerkschaft ver.di führt in der kommenden Woche, 11. bis zum 15. November, eine Aktionswoche unter dem Motto „Vereinbarkeit von Arbeit und Leben“ durch. Sie wird die Beschäftigten in Betrieben und Dienststellen darüber informieren, wie sie aufgrund von Tarifregelungen Beruf und Privatleben besser vereinbaren können und welche Forderungen ver.di weiter anstrebt. „Arbeitsverdichtung, Stress und Überstunden haben enorm zugenommen“, bekräftigt Uwe Foullong, stellv. Geschäftsführer des ver.di-Bezirkes Düssel-Rhein-Wupper, „da wird sich ver.di in Tarifverhandlungen weiter engagieren für mehr Personal , weniger Stress, verlässliche Freizeit und mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten“.

Es existierten bereits Tarifverträge zu Arbeitszeitverkürzungen mit Lohnausgleich, Regelungen zu Entlastungen und mehr Personal sowie Wahlmöglichkeiten zur Arbeitszeit für verschiedene Lebensphasen. Die Gewerkschaft ver.di führe immer häufiger Befragungen bei ihren Mitgliedern durch, um deren konkrete Interessen zur Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Arbeit und Leben direkt in Tarifverhandlungen einfließen zu lassen. So habe ver.di jüngst im öffentlichen Dienst eine breit angelegte Befragung durch-geführt, bei der 92 % der mehr als 210.000 Befragten äußerten, dass sie ein Wahl-recht zwischen Gehaltserhöhung und Arbeitszeitverkürzung wünschten. Mehr als 50% dieser Befragten äußerten, dass sie bei einem solchen Wahlrecht die Verkürzung ihrer Arbeitszeit bei gleichem Lohn wählen würden.

Um die zunehmenden Wünsche und Interessen der Beschäftigten nach mehr und besserer Vereinbarkeit von Arbeit und Leben zu realisieren, fordere ver.di die Arbeitgeber in den verschiedenen Tarifbereichen auf, sich dafür aufgeschlossen zu zeigen. „Dazu gehört auch eine Veränderung der Führungskultur in vielen Betrieben“, betont Foullong „das Management müsse Abschied nehmen von der noch weit verbreiteten Vorstellung, dass Beschäftigte rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen haben“.

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