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Das Umfeld des Lenneper Kreishauses 1909

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Jetzt kann man in den Zeitungen lesen, dass die Haltestelle am Lenneper Kreishaus verschönert werden soll. Ja, das hat sie wohl nötig. Meine Erinnerungen an diese Haltestelle gehen bis in die 1950er Jahre zurück, als ich eine Zeit die nahe "Schule zur Glocke" besuchte. Das Gebäude  des ehemaligen Kreishauses, Kölner Straße 82, entstand 1887–1889. Bis zur Eingemeindung 1929 nach Remscheid war das später als Schule genutzte Gebäude Sitz des Landratsamtes Lennep. Eine Sanierung des Baudenkmals erfolgte nach den Angaben der Stadt Remscheid in den Jahren 1998 – 2000.

Heute weiß kaum noch jemand in Lennep, dass das Gebäude seinerzeit von einem bis heute berühmten und überregional bekannten Baumeister errichtet wurde. Es handelt sich um den Geheimrat Schwechten, der über den damaligen Landrat des Kreises Lennep den Auftrag erhielt. Franz Heinrich Schwechten (* 12. August 1841 in Köln; † 11. August 1924 in Berlin) war ein deutscher Architekt des Historismus, der im gesamten Deutschen Reich und besonders in Berlin mit seinen Bauten berühmt wurde.

Als das Lenneper Kreishaus eröffnet wurde, gab es natürlich ein großes Fest. Der Lenneper Baumeister Albert Schmidt schildert in seinen privaten Lebenserinnerungen, dass seine Ehefrau Maria, geb. Haas, damals eine große Tombola veranstalten musste, und dass die Fotos, die seinerzeit gemacht wurden, leider verloren gingen. Nicht verloren ging allerdings obige Ansichtskarte aus dem Jahre 1909, also heute 110 Jahre alt. Sie lässt das damalige Umfeld des Kreishauses lebendig werden (mit Blick Richtung Trecknase). Aber so schön und ruhig (!) wie damals wird es dort auch nach der Verschönerung wohl nicht mehr werden. Auf der Straße zu stehen, das ist heutzutage niemandem mehr zu empfehlen...

 

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