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Ohne Schließung 30.000 Euro mehr in der Kasse

Zur Sitzung des Sportausschusses am 29. November hat die Verwaltung Antworten vorgelegt auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 1. August zum aktuellen Sachstand des Freibades Eschbachtal. Darin wird „trotz der bekannten technischen Störungen, die kurzfristige Schließungen notwendig machten“, die abgelaufene Saison „von der Besucherzahl her als zufriedenstellend bezeichnet“. Die Sicherheitslage im Freibad Remscheid wird allgemein als gut eingeschätzt. Bereits seit vielen Jahren werde an Tagen mit großem Betrieb Sicherheitspersonal eingesetzt: „Als Faustformel werden an Tagen bis 1000 Besucher zwei zusätzliche Kräfte eingesetzt, ab 1000 Besucher werden drei bis vier Sicherheitskräfte eingesetzt, darüber hinaus nach Einschätzung

 der Badleitung. Diese Regelung wird als ausreichend angesehen und soll 2020 fortgeführt werden. Anzeigen wurden nicht erstattet. Ein neues Sicherheitskonzept wird aufgrund der jahrelangen gesicherten Praxis für nicht notwendig erachtet.“ Drogen und Alkohol seien auf dem Freibadgelände seit fast 20 Jahren verboten, die Hausordnung werde diesbezüglich auch durchgesetzt. Platzverweise mussten in diesem Jahr nicht ausgesprochen werden. Auch mangelnder Respekt sei kein Thema. Auch gebe es „keine gesicherten Erkenntnisse über eine grundlegende zunehmende Aggressivität“. Aufgrund der guten Vorarbeiten musste in diesem Jahr die Zahl der Besucher wegen fehlender Rettungsschwimmer nicht begrenzt werden. Und damit das auch im der kommenden Saison so bleibt, sollen die Vorbereitungen zur Personalakquise bereits Mitte Januar 2020 beginnen.

Zur  veralteten Technik des Freibades: 2018 hatte die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, diese sollte die konzeptionelle Grundlage sein für einen Förderantrag an den Bund. Dabei wurden mit dem Fachunternehmen auch eine Unterteilung in mögliche Bauabschnitte diskutiert und berechnet. Als erster Bauabschnitt wurde u.a. eine grundlegende Sanierung der Technik festgelegt, der mit ca. 4.000.000 € zu veranschlagen ist. In diesem Jahr kam aufgrund der vermehrten technischen Probleme ein weiterer Gutachter hinzu. Dieser definierte in Kooperation mit dem Gebäudemanagement „Maßnahmen, die notwendig sind, um die Badesaison 2020 sicherzustellen“, so die Verwaltung. Sollte die vollständige Auswertung des Gutachtens bis zur Sitzung des Ausschusses vorliegen, werden die Ausschussmitglieder sie als Tischvorlage erhalten.

vom 2. bis 7. Juli musste das Bad wegen der technischen Überprüfung der Pumpen und auf der Basis der Einschätzung des beauftragten Gutachters dann ab dem 19.August für die restliche Saison (bis 1. September) geschlossen werden. Mithin blieb das Bad in diesem Jahr an 20 Saison-Tagen geschlossen. Darunter waren zehn Tage  mit Temperaturen von mehr als 27 Grad. Die Verwaltung: „Geht man von der Besucherbegrenzung auf 1.500 Personen täglich aus, hätten mind. 15.000 Besucher noch zusätzlich ins Freibad kommen können.“ Es sei jedoch nicht möglich, einen genauen Einnahmeverlust zu beziffern. „Nach realistischer Einschätzung  handelt es sich um eine Summe von mehr als 30.000 €, die zusätzlich hätte eingenommen werden können.“

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