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Trinken von Leitungswasser ist klare Sache

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (Buko) wurde am Dienstag das Thema „Trinken von Leitungswasser an den Schulen“ diskutiert Hierzu bedarf es dringend einer Richtigstellung. Nicht korrekt ist, dass das Gesundheitsamt vom Trinken von Leitungswasser an den Schulen abrät. Durch keinen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes wurde so etwas jemals behauptet, die Quelle bleibt somit unklar. Diese Aussage ist schon an sich zweifelhaft, denn Trinkwasser ist eben Wasser zum Trinken, sonst darf es nicht als solches abgegeben werden.

Trinkwasser ist das bestüberwachte Lebensmittel, dessen Bereitstellung vielfältigen Regularien unterliegt. Trinkwasser ist von Natur nicht steril und enthält zahlreiche Mikroorganismen, die der Gesundheit nicht schaden, sondern ganz im Gegenteil mit dem körpereigenen Mikrobiom nutzbringend interagieren. Was es nicht enthalten darf, sind Krankheitserreger. Aus diesem Grund unterliegt die Überwachung der Qualität des Trinkwassers den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Damit wird sichergestellt, dass Wasser, das aus den Leitungen in Gebäuden als Trinkwasser abgegeben wird (privaten gleichermaßen wie öffentlichen Gebäuden) nicht der Gesundheit abträglich ist.

Zudem gelten die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Dies gilt für Trinkwasserinstallationen, also alle Wasserleitungen und Wassererwärmungsanlagen in Gebäuden. Da es sich bei Schulen um öffentliche Gebäude handelt wird nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes zusätzlich zu den Vorgaben der Trinkwasserverordnung Trinkwasser an der am weitesten entfernten Zapfstelle auf mikrobiologische Parameter untersucht, die die Trinkwasserqualität nachteilig beeinflussen könnten. Die Qualitätsanforderungen müssen beim Verbraucher eingehalten werden, das heißt, am Zapfhahn. Die Wasserqualität wird durch sachkundige Instandhaltung und zusätzlich regelmäßige Probenahmen sichergestellt.

Die Ergebnisse werden dem Fachdienst Gesundheitswesen vorgelegt, denn das Gesundheitsamt ist Überwachungsbehörde. Für die Prüfung der sachgerechten Funktion der Trinkwasserinstallation, also Leitungssystem, Warmwasserbereitung, Armaturen etc. gibt es vielfältige technische Vorgaben, für deren Einhaltung der Betreiber verantwortlich ist. Wenn es Auffälligkeiten gibt, sind diese nach den geltenden Regeln der Technik durch den Betreiber zu beheben. In manchen Fällen kann dadurch die Nutzung des Wassers zeitweise eingeschränkt sein. Auf jeden Fall sind die Nutzer über Einschränkungen zu informieren, was durch den jeweiligen Betreiber zu erfolgen hat. Im Fall von öffentlichen Gebäuden in Remscheid, unter anderem auch Schulen, finden regelmäßige Arbeitstreffen zur Trinkwasserhygiene zwischen dem Fachdienst Gesundheitswesen und dem Gebäudemanagement statt, bei dem zeitnah Auffälligkeiten in Objekten und deren Behebung besprochen werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten:  Die Qualität des Trinkwassers in Remscheid ist durch die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung und die Überwachung durch Behörden ausgezeichnet. Treten Veränderungen der Wasserqualität in öffentlichen Gebäuden auf, werden diese umgehend beseitigt, so dass sich eine Gesundheitsgefährdung nicht ergibt. In jedem Fall ist bei Fragen oder Unsicherheiten der fachlich kompetente Ansprechpartner in Remscheid der Fachdienst Gesundheitswesen, Abteilung Gesundheitsschutz/Umweltmedizin.

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Wo kann ich als Privatperson eine Wasserprobe auf mögliche Kontaminierung - beispielsweise durch alte Rohrleitungen - testen lassen?

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