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Künstlerisch-kultureller Erfahrungsaustausch

Eine Städtepartnerschaft sollte in beiden Kommunen von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden. Nicht nur von Rat und Verwaltung und den eigens dafür gegründeten Partnerschaftsvereinen, sondern auch von kleinen Initiativen, die mit einem gemeinsamen Anliegen auf einer Wellenlänge funken. Wie etwa die Künstler/innen aus Pirna und Remscheid, die mit Hilfe der Vereine „Soroptimist International“ aus beiden Städten und Beatrice Schlieper von den Grünen zueinander gefunden haben. Bei einer der letzten Begegnungen zwischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern der beiden Partnerstädte war die Idee geboren worden, eine neue Ebene des Miteinanders nicht nur über Wirtschaft, Politik, sondern auch über die Wege von Kunst und Kultur zu suchen. Mit Fördermitteln der Stadt Pirna u(500 Euro) und Hilfe durch die Soroptimisten-Clubs Pirna und Remscheid wurden jeweils zweitägige gegenseitige Besuche geplant als Einstieg in eine künstlerisch-kulturelle Begegnung. Den Anfang machte im September ein Besuch der Remscheider Künstlerinnen Gundis Friege, Katja Wickert und Christiane Strauss (beide von der Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. vom Honsberg), Teona Gogichaishvili, der Leiterin des Fachbereichs Kunst der Musik- und Kunstschule Remscheid sowie der Kulturjournalistin Gisela Schmoeckel.

Zum Gegenbesuch in Remscheids begrüßte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern im großen Sitzungsaal des Rathauses drei Kulturschaffende aus Pirna: Christiane Stöbe, Giesela Protzke und Barbara Hirsch. Die Bildhauerin und Kunstpädagogin Christiane Stöbe und Giesela Protzke sind die Kuratorinnen des seit 2013 in Pirna stattfindenden „Skulpturensommers“, Barbara Hirsch ist Vorstandsmitglied des 2010 gegründeten und seitdem mehrfach ausgezeichneten Vereins „Die Theatermacher“, Theaterpädagogisches Zentrum Pirna e.V. Der ging damals aus einem Theaterprojekt des Soroptimist International Club Pirna hervor.

Dass sich Kulturinitiativen aus Pirna und Remscheid gegenseitig befruchten könnten, hob Burkhard mast-Weisz gestern hervor: „Die Kultur ist das Salz, das einer Stadt die Würze gibt!“ Für ein größeres Kulturbudget im Etat der Stadt Remscheid reiche das Geld leider nicht. Umso wichtiger seien die Ehrenamtlichen, die sich in einer „Kulturszene ohne Netz und doppelten Boden künstlerisch engagieren“. Damit war die Honsberger Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. Der sei, so Burkhard Mast-Weisz, inzwischen schon Bestandteil einer integrativen Stadtteilentwicklung geworden. Die Gäste aus Pirna lernten das Domizil des Vereins an der Siemensstraße gestern Nachmittag kennen. Weitere Besuche gelten dem Westdeutschen Tourneetheater und der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid.

Gemeinsam ist Pirna und Remscheid der Missstand, dass in den Innenstädten die Zahl der leerstehenden Einzelhandelsgeschäfte zunimmt. Diesen „Freiraum“ für Kulturprojekte und kulturellen Jugendarbeit zu nutzen, könnte zu einem gemeinsamen Ziel der Kulturschaffenden beider Städte werden. Der Remscheider OB: „Gute Ideen brauchen viele Väter und Mütter!“ Beatrice Schlieper will das im kommenden Jahr bei einem weiteren Besuch in der Partnerstadt Pirna aufgreifen. Ihr schwebt ein Jugendaustausch vor.

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