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Zivile Seenotrettung von Flüchtenden

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreis Lennep

Nach wie vor ertrinken Menschen im Mittelmeer. „Kein Mensch sollte auf der Flucht an den Außengrenzen der Europäischen Union sterben“, so die gemeinnützige Initiative sea-watch e.V., die sich neben weiteren Lebensrettern der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verpflichtet. Auch die Ökumenische Initiative Wipperfürth / Radevormwald, Initiatorin des Aufrufs „Seenotrettung im Mittelmeer“, hat sich diesem Grundsatz verschrieben. Dabei arbeitet sie zusammen mit christlichen Einrichtungen aus Radevormwald; beteiligt sind: der evangelische Kirchenkreis Lennep und die beiden evangelischen Radevormwalder Gemeinden, reformiert und lutherisch, sowie die Diakonie im Kirchenkreis als in Radevormwald zuständiger Organisation für die Flüchtlingsberatung. Sie alle zeigen Solidarität mit Initiativen und Vereinen, um mit finanzieller Unterstützung den Organisationen der Seenotrettung und der Entsendung von Rettungsschiffen ihre lebensrettende Arbeit zu ermöglichen. Pfarrer i.R. und 1. Vorsitzender der Initiative, Peter Hennecke, der die Initiative ins Leben rief, suchte und fand christliche Einrichtungen in Radevormwald, die die Spendenaktion #schickteinschiff (https://seebruecke.org/ekd-schickteinschiff/) unterstützen.

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Katrin Volk, ev. Kirchenkreis am :

Gleich zwei Spendenaufrufe standen heute Vormittag in Radevormwald im Mittelpunkt eines Zusammentreffens evangelischer Pfarrer und Diakonie-Vertreter: Die Ökumenische Initiative Wipperfürth/Radevormwald, Initiatorin des Aufrufs „Seenotrettung im Mittelmeer“, und das jüngst ins Leben gerufene Aktionsbündnis „United4Rescue – Gemeinsam retten“. Superintendent Hartmut Demski erinnerte an die mehr als 19.000 Menschen, die seit 2014 im Mittelmeer auf der Flucht ertrunken sind. „Wie sollen wir das unseren nachfolgenden Generationen erklären?“, fragte er. Er wird nunmehr den Aufruf der Evangelischen Kirche im Rheinland, Kollekten für die Seenotrettung bzw. eine Sonderkollekte für die insbesondere in Griechenland gestrandeten Bootsflüchtlinge zu organisieren, weitertragen. Für Peter Hennecke, Pfarrer i.R. und 1. Vorsitzenden der Ökumenischen Initiative, besteht längst dringender Handlungsbedarf, den Seenotrettern im Mittelmeer, die trotz fehlenden politischer Unterstützung aktiv sind, den Rücken zu stärken. Martin Rogalla, Pfarrer der Citykirche Remscheid, betonte, dass die Ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid allein schon 5000 Euro für die Seenotrettung im Mittelmeer gespendet hat. Der Ausruf vom Evangelischen Kirchentag in Dortmund: „Man lässt keine Menschen ertrinken! Punkt!“ muss uns aufrütteln“, mahnte Rogalla. Manuela Melzer, Pfarrerin der ev.-lutherischen Kirchengemeinde Radevormwald, hat bereits viele Ideen, um das Thema der Seenotrettung in die Kirchengemeinden hineinzutragen, und Dr. Dieter Jeschke, Pfarrer in der ev.-reformierten Kirchengemeinde Radevormwald, mahnte das gemeinsame Vorgehen an und will auch Diskussionen zu dem durchaus kontrovers geführten Thema anschieben. Thomas Homberg, Mitarbeiter der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, der als erfahrener Flüchtlingsberater in Radevormwald viele Flüchtlinge und ihre Schicksale kennt, dankte allen Anwesenden für ihren festen Willen, sich den Flüchtlingen im Mittelmeer wie auch in Deutschland weiter anzunehmen. Das lokale Spendenkonto bei der Volksbank Wipperfürth/Lindlar: DE04 3706 9840 5108 2370 17, Stichwort: Seenotrettung.

Felix Staratschek am :

Es ist richtig, dass man hilft, wenn Leute in Not sind. Aber die meisten, die in Not sind, kommen gar nicht bis zum Mittelmeer. Und selbst viele, die gar nicht auf der Flucht sind, sterben an vermeidbaren Zuständen, wahrscheinlich ein vielfaches dessen, was auf dem Mittelmeer passiert. "Diese Wirtschaft tötet", sagte Papst Franziskus. Aber leider sind die Kirchen hier insgesamt zu leise, während die EU mit sogenannten Freihandelsvertragen ener schranken- und regellosen Wirtschaft Tür und Tor öffnet und so oft mit dem Hintern umschmeißt, was die an anderer Stelle hier mühsam regeln. Aber was nutzt das, wenn man Regeln durch Freihandelsabkommen ausweichen kann, und wenn Bereiche, die in anderen Ländern noch nicht wettbewerbsfähig sind, aber Keimzellen einer Entwicklung werden können, vom schrankenlosen Markt nieder gemacht werden.

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