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Linienbus brannte lichterloh, Diesel floss in Bach

Heute um 8.21 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid alarmiert, dass in Reinshagen ein Gliederbus der Stadtwerke in hellen Flammen stehe und das Feuer auf ein Wohngebäude überzugreifen drohe. Bei Eintreffen des ersten Rettungswagens hatten alle Fahrgäste den Bus bereits verlassen. Die Feuerwehrleute evakuierten das vom Brand bedrohte Wohngebäude. Der Busfahrer wurde zur weiteren Abklärung in die Sana-Klinik transportiert. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehe drei C-Rohre und ein Schaumrohr ein. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte verhindert werden, allerdings wurden durch den Brand Teile der Fassade und mehrere Fenster beschädigt. Die Fassade wurde vorsorglich mittels Motorsäge geöffnet, um kleinere Glutnester ablöschen zu können.

Aus dem Tank des Busses waren größere Mengen Dieselkraftstoff ausgelaufen, teilweise auch in die Kanalisation. Der ausgelaufene Kraftstoff wurde zwar mittels Bindemittel eingedämmt, und alle Kanaleinläufe wurden verschlossen, eine Verschmutzung des Regenwasserkanals durch Dieselkraftstoff und kontaminiertes Löschwasser konnte aber nicht verhindert werden. Weil der Regenwasserkanal direkt in den Tyroler Bach mündet, wurden im Verlauf des Baches mehrere Ölsperren gesetzt. Zusätzlich konnte ein Großteil des verunreinigten Wasser in einem Stauschacht des Baches aufgefangen und anschließend abgepumpt werden. An der Einsatzstelle konnte mit mehreren Pumpen ca. 700 Liter verunreinigtes Wasser aufgesaugt und in Auffangbehältern gesammelt werden. Ein Kran setzte den ausgebrannten Bus zum Abtransport auf einen Tieflader.

Um 16:16 Uhr kam es erneut zu einem Brandeinsatz. Am Johannisberg war auf dem Gelände einer Autowerkstatt ein in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pkw im Vollbrand; er konnte mittels C-Rohr gelöscht werden.

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Chronist am :

Die Bergung des völlig ausgebrannten Gelenkbusses dauerte bis gegen 17 Uhr, weil das Fahrzeug zunächst in zwei Teile zerteilt werden musste. In dieser Zeit blieb die Reinshagener Straße zwischen Voßnackstraße und Wallburgstraße gesperrt. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei mit 80.000 Euro. Bei den Stadtwerken untersuchen die Experten nun das Wrack in der Hoffnung, die Brandursache zu finden.

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