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Poller vor Containern sollen Gehwegplatten schonen

Weil durch auffahrende Fahrzeuge die Bürgersteigplatten wiederholt zu Bruch gegangen seien (dafür sprechen die verschiedenfarbigen Platten auf dem Weg), haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) vor den Glas-, Papier- und Textilcontainern an der unteren Fichtenstraße, Ecke Ulmenstraße, in der vergangenen Woche Unebenheiten im Plattenbelag beseitigt und sodann 13 niedrige Betonpoller als Barrieren aufgesetzt. Abgesperrt wurde damit auch eine Fläche (rechts im Bild), die Hundebesitzer vor ihrem Waldsparziergang bislang gerne als Parkplatz genutzt haben. Das wird durch zwei Poller (aus dem gleichen Grunde: Plattenbruch) jetzt verhindert.

Die Fahrzeuge, die bisher vorschriftswidrig (aber ohne Ahndung) zur einen Hälfte auf der Fahrbahn und zur anderen auf dem Bürgersteig abgestellt wurden, um Glas, Papier etc. entladen zu können, behinderten den fließenden Verkehr nur selten. Künftig muss der talwärts fließende Verkehr bei Gegenverkehr generell halten, weil für drei Fahrzeuge nebeneinander auf der Straße kaum genug Platz ist. Nach Auskunft der TBR ist nicht ausgeschlossen, dass im Frühjahr der Bürgersteig im Bereich der Container noch einmal grundlegender repariert wird; das hänge von der Höhe des Frostschaden 2019/2020 ab und den vorhandenen Etatmitteln. An der Tatsache, dass Fahrzeuge nur dort halbseitig aus Gehwegen abgestellt werden dürften, wo dies ausdrücklich erlaubt sei, werde das aber nichts ändern. Ein wiederverwendbarer Poller kostet die TBR 150 Euro (macht in diesem Fall 1950 Euro), ein Quadratmeter Bürgersteigreparatur 200 Euro.Die Poller-Variante ist somit die preiswertere. Zumal deren Zahl an der Fichtenstraße ausgedünnt werden könnte, so TBR-Abteilungsleiter Gerald Hein, "wenn sich alles eingespielt hat".

Übrigens, was links im Bild, hinter dem letzten Poller, auf den ersten Blick wie ein olivgrün gestrichener „Blitzer“ aussieht, sind zwei Verkehrsschilder, die wegen einer dichten Moosschicht unleserlich geworden sind. Aber um sie zu reinigen, fehlte den Männern, die die Poller aufstellten, ganz gewiss ein Auftrag. Denn dafür ist die TBR-Verkehrstechnik zuständig.

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Ich habe wiederholt den Eindruck, die TBR und die Stadt Remscheid möchten es den entsorgenden Bürgern so schwierig wie möglich machen, statt so einfach wie möglich, wie es sinnvoll wäre. Das beobachte ich immer wieder, auch an anderen Stellen mit solchen Containern in der Stadt.

Felix Staratschek am :

Was soll der Quatsch? Ob parkende Autos oder Stolperfallen aus Beton (die können bei Schneefall im Dunkeln sehr gut getarnt sein), da kann kein Fußgänger hergehen. Wenn man da parkende Autos verhindern will, sollte man ein Geländer in die Bordsetinkante einlassen. Während man niemals auf die Idee käme diese Poller auf die Straßenfläche vor der Bordsteinkante zu stellen, ist es selbstverständlich Fußwege damit zu barriakadieren. Auch andernorts dienen Fußwege als Reserveparkplatz. Wäre mal schön, wenn das überall verhindert wird und Fußgängern der ihnen zustehende Platz eingeräumt würde.

Michael Mahlke am :

Ich möchte Herrn Staratschek da ausdrücklich recht geben. An dem was hier passiert ist, zeigt sich nämlich exemplarisch ein überholtes Denken und eine echte Diskriminierung von Fußgängern. Bürgersteige sind Gehwege und sind freizuhalten damit Menschen sich ohne Fahrzeug frei und gut bewegen können. Was hier geschehen ist, ist Ausdruck eines autozentrierten Kurzdenkertums, wie so oft bis hinunter nach Ehringhausen. Da ich ja vor 30 Jahren damit schon bei den Betonköpfen nicht weiterkam, hoffe ich, daß es vielleicht in den nächsten 30 jahren Menschen gibt jenseits dieses Betondenkens. Klar ist, es muß einen Bürgersteig, einen Fahrradweg und separat eine Strasse geben und zwar überall. Bezeichnenderweise ist stattdessen in der neuen Siedlung auf Ehringhausen gar kein Bürgersteig mehr. Ich bin schon dankbar daß er wenigstens breit und neu auf der Burger Strasse zur Haltestelle hin ist. Abgesehen davon sollte es auch ein Gesetz geben, daß ein Auto nur dann gekauft werden kann, wenn man dafür nachgewiesenermaßen einen Stellplatz hat. Dann bekommt der öffentliche und private Raum auch einen neuen Wert im Bewußtsein. Aber vielleicht kommt das ja noch, zumal es woanders schon ist.

Joachim Mahler am :

Als ich die Poller das erste Mal gesehen habe, habe ich dies als schlechten Scherz angesehen. Mir ist es unverständlich wie man so ein bürgerunfreundliches Projekt seitens der TBR dort installieren kann. Wo hätte das Problem bestanden dort befahrbare Platten zu verbauen, ein Schild aufzustellen, das ein Parkverbot beinhaltet und nur die kurzfristige Entladung dort erlaubt? Binnen max. 10 Minuten hat jeder den Kofferraum leer und die Container befüllt und der doch mittlerweile starke Verkehr auf der Fichtenstraße wäre nicht behindert worden. Alle Beteiligten wären zufrieden! Wer allerdings hier hanebüchen eine Diskriminierung von Fußgängern konstruiert und den Ausdruck eines autokonzentrierten Kurzzeitdenkens sieht, findet wahrscheinlich an keiner umgesetzten Maßnahme Gefallen.

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