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Strenge Sicherheitskontrolle für alle 85 Linienbusse

Genau wird sich wohl nicht mehr ermitteln lassen, warum am Samstag ein Gelenkbus der Stadtwerke Remscheid in Flammen aufging und völlig ausbrannte. Denn nach dem die Flammen gelöscht waren, war der 18 Meter lange Bus nur noch ein verkohltes Stahlgerippe. „Fest steht: Zuerst hat es im Motorraum gequalmt“, berichtete Klaus Zehrtner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der EWR GmbH,heute dem Waterbölles. „Wir gehen von  einem Defekt im Motor aus!“ Der Fahrer des 2004 in Betrieb genommenen Busses der Linie 654  war um 8 Uhr bereits seit zwei Stunden auf Tour, als er der Leitstelle Probleme mit dem Druckluftsystem des Busses meldete und einen Ersatzbus anforderte. Da hatte er seine Fahrt vom Burger Bahnhof in Richtung Klausen bereits unterbrochen und an der Bushaltestelle Schimmelbuschweg an der Reinshagener Straße angehalten, so Zehrtner. Fünf Minuten später stoppte vor dem Bus ein Pkw-Fahrer und sagte dem Busfahrer, er habe im Vorbeifahren Qualm aus dem Heck des Busses aufsteigen sehen. Daraufhin Ließ der Busfahrer seine drei Fahrgäste aussteigen und ging auch selbst ins Freie. Kurze Zeit später schlugen aus dem Motorraum des Busses die ersten Flammen, und dann ging alles sehr schnell und binnen weniger Minuten stand der Bus „in Vollbrand“, so die Feuerwehr später, die mit 46 Feuerwehrleuten in 13 Fahrzeugen vor Ort ist.  Ein Glück also, dass der Linienbus nur spärlich besetzt war, als er in Brand geriet. Der Busfahrer erlitt einen Schock und kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Bei der Feuerwehr ging der Alarm um 8.21 Uhr ein. Sie evakuierte das Wohngebäude, auf dessen Fassade die Flammen bereits im Eingangsbereich übergriffen hatten. Die Fassade wurde von der Feuerwehr vorsorglich mittels Motorsäge  an einigen Stellen geöffnet, um kleinere Glutnester ablöschen zu können.

Aus dem Tank des Busses liefen größere Mengen Dieselkraftstoff aus, teilweise auch in die Kanalisation. Und weil der Regenwasserkanal direkt in den Tyroler Bach mündet, wurden im Verlauf des Baches mehrere Ölsperren gesetzt. Den größten Teil des verunreinigten Wasser in sei in einem Stauschacht des Baches aufgefangen und anschließend abgepumpt worden, berichtete die Feuerwehr schon am Samstag. An der Einsatzstelle konnte mit mehreren Pumpen ca. 700 Liter verunreinigtes Wasser aufgesaugt und in Auffangbehältern gesammelt werden.

Der ausgebrannte Gelenkbus war einer von fünf, die die Stadtwerke im Jahre 2004 gekauft hatten. Sie sollten im kommenden Jahr ausgemustert werden. Das gilt weiterhin für die nun verbliebenen  vier. Insgesamt zählt der Fuhrpark der Stadtwerke Remscheid jetzt 63 Solo-Busse, zumeist mit Dieselmotor, und 22 Gelenkbusse. Sie alle werden täglich beim Betanken in technischer Hinsicht im Augenschein genommen  und alle sechs Wochen genauer überprüft, wie Klaus Zehrtner berichtete. „Für all unsere Busse– sie sind im Durchschnitt neun Jahre alt – haben wir jetzt eine zusätzliche strenge Sicherheitskontrolle veranlasst!“

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Kommentare

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Guido Esser am :

Wagen 127 war einer von 6 und nicht 5 Gelenkbussen, die 2004 als Ersatz für die O 405 G Gelenkbusse Nr. 101 bis 106 beschafft wurden. Sie trugen bzw. tragen die Betriebsnummern 124, 125, 126, 128, 129 und eben 127. Die „falsche“ Anzahl „5“ könnte eine Verwechslung mit der Stückzahl der Folgeserie mit den Wagennummern 130, 131, 132, 134 und 135 (die Nummer 133 wurde nicht belegt) sein, die damals die MAN SG 292 Gelenkbusse mit den Nummern 107, 108, 109, 110 und 111 ersetzten.

Lothar Kaiser am :

So what??

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