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Zuerst kommt das hydrologische Gutachten

Pressemitteilung der SPD

Zu den Sitzungen der Fachausschüsse, des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 13. Februar und des Rates am 27. Februar hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, den jetzigen Stadtparkteich durch ein flaches und sicheres Becken in ansehnlicher Größe mit Fontäne am jetzigen Standort zu ersetzen. Es sollen ausreichend Sitzplätze mit einer mind. Sitzhöhe von 53 cm aufgestellt werden, die auch barrierefrei erreichbar sind. Der jetzige Kinderspielplatz soll durch einen Wasserspielplatz und zusätzlichen Sitzgelegenheiten ergänzt werden. Die Flächen hinter den Sitzreihen der Konzertmuschel sollen einen Wasserlauf durch einen Steingarten erhalten. Am Spielplatz soll ein Trinkbrunnen installiert werden. Der natürliche Wasseraustritt im Edelhoffpark unterhalb des Sportplatzes soll in einen Teich gefasst werden, der über einen flexiblen Wasserspiegel verfügt und damit einer Schutzfunktion zum Regenrückhalt bei Extremwetterereignissen gerecht wird. In direkter Nähe zu diesem Teich soll es Grillgelegenheiten und Bänke geben. Diese Punkte sollen allerdings nach Vorliegen des hydrologischen Gutachtens zunächst geprüft werden.

Des Weiteren wird beantragt:

  1. Der Edelhoffpark erhält eigene Kinderspielgeräte.
  2. Die Grünfläche vor dem Bismarckturm wird vergrößert. Die Grünachse wird von der Konzertmuschel bis an die Martin-Luther-Straße verlängert. Der Eingang zum Stadtpark sollte am Ende der Martin-Luther-Straße (Höhe Leon-Goraguer-Platz) liegen.
  3. Die Bänke im Stadtpark, insbesondere die Sitzbänke an der Konzertmuschel, werden erneuert. Die Liegebänke werden nach Möglichkeit nach Süden ausgerichtet.
  4. Die Hundewiese wird verlegt und eingezäunt.
  5. Einzelne Laufrunden werden im Stadtpark ausgewiesen und beschildert. Die Laufwege sind geschottert und die Schilder benennen Entfernungen. Es wird eine Verbindung in den Edelhoffpark auf Höhe der Kleingartenanlage angelegt. Auch die Zu- und Abwege zum Stadtpark werden mit Entfernungsangaben ausgeschildert.
  6. Der Fitnesspark wird in den Stadtpark verlegt – vorzugsweise zwischen Sportplatz und Stadtpark.
  7. Es gibt eine weitere Gastronomiefläche für einen Biergarten z. B. am Julius-Koch-Weg oder am Bismarckturm. Die Stadt entwickelt ein Konzept für die Verpachtung. Auch der Bismarckturm wird für eine gastronomische Nutzung oder Kiosk geprüft. Dabei sind Kooperationen mit der bestehenden Gastronomie zu prüfen.
  8. Die Bushaltestelle Stadtpark wird näher an den eigentlichen Park gelegt. Es werden Fahrradparkplätze und Ladestationen für E-Autos und E-Biks/Pedelecs an den großen Eingängen des Stadtparks eingerichtet.
  9. Die Altpapiercontainer werden von der Martin-Luther-Straße in die Ecke des Schützenplatzes an der Einfahrt zum Schwimmbad verlegt. Nach Möglichkeit wird auf Unterflurcontainer umgerüstet.
  10. Es wird ein Sicherheitskonzept zur Vermeidung von Vandalismus aufgelegt. Ein Baustein hierfür sollte ein Beleuchtungskonzept sein, das nachhaltige technische und ökologische Lösungen einbezieht.
  11. Ein Pflegekonzept zur Gewährleistung der Sauberkeit wird vorgelegt. Dabei werden Bürger ermutigt, mitzuwirken. Auch Unternehmen werden eingeladen, Patenschaften für Beete und Bäume zu übernehmen.
  12. Im Stadtpark sollte die Einrichtung von „Erlebnissen“, z. B. in Form einer Kindereisenbahn, eines Streichelzoos, eines Klettergartens, einer Seilbahn vom neuanzulegenden Teich Edelhoffpark bis Schützenplatz berücksichtigt werden.
  13. Ein Beleuchtungsfestival wird angeregt.
  14. Es wird ein Konzept für öffentliche Toilettenanlagen erarbeitet.
  15. Alle oben genannten Punkte werden behindertengerecht, nachhaltig und für die Öffentlichkeit offen und eintrittsfrei (bis auf Punkt 15) umgesetzt.
  16. Begründung: In seiner ursprünglichen Form wurde der Stadtpark als Wandelgarten für die Bevölkerung Remscheids angelegt. In dieser Zeit arbeitete ein Groß der Remscheiderinnen und Remscheider noch physisch hart und ein Park diente der körperlichen Erholung. Im 20. und 21. Jahrhundert dagegen wandelten sind die Bedürfnisse, auch im Stadtpark, von Erholung hin zu aktiver Freizeitgestaltung, weil die Menschen eher am Schreibtisch als körperlich hart arbeiten.
  17. Viele Bedürfnisse des 20. Jahrhunderts konnten im aktuellen Stadtpark befriedigt werden, doch für das 21. Jahrhundert bedarf es einer konzeptionellen Neugestaltung des Stadtparks. Nicht viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Innenstadt haben einen eigenen Garten. Somit muss der Stadtpark „ihr Garten“ werden. Hierbei sind die Interessen der Familien, der Hundebesitzer, der Jugend, der Konzertbesucher, der Radfahrer, der Kinder und der Senioren in Einklang zu bringen, die dem Park jeweils unterschiedliche Funktionen abverlangen. Doch für alle gilt, dass der Park schön, sauber und sicher sein sollte. Dafür bedarf es eines umfänglichen Betriebs-, Wartungs- und Beleuchtungskonzept.
  18. Die Diskussionen rund um den Stadtparkteich zeigen, dass das Thema Wasser von enormer Bedeutung ist. Gerade in den heißen Sommern fehlt dieses Element, um die Qualität zu steigern. Doch stellt ein Teich am jetzigen Standort vielfältige Probleme dar. Der Niederschlag reicht nicht, es gibt keine natürliche Quelle und der Teich ist undicht. Dennoch ist das Bedürfnis nach Wasser und Ruhe an dieser Stelle im Park berechtigt, weil es hier vergleichsweise ruhig und gut erreichbar ist. Ruhe und Wasser können in diesem Teil des Parks in Form eines flacheren Beckens einen attraktiven Gegenpol für den zentralen Funktionsbereich mit der Bühne und dem Spielplatz darstellen. Dort geht es belebt zu, es wird getobt und gespielt.
  19. Ein Wasserspielplatz würde diesen Bereich komplementieren. Es ist sinnvoll den natürlichen Wasseraustritt im Edelhoffpark in Wert zu setzen. Ein Teich wertet diesen Bereich auf, ergänzend durch z. B. Grillplätze und einen zweiten Spielplatz stünde auch den Bürgerinnen und Bürgern vom Hasten ein großer Park zur Verfügung, ohne zuvor auf den Berg zu müssen. Doch sollte der Edelhoffpark durch neue Wegebeziehungen stärker mit dem Stadtpark verknüpft werden. Die Erreichbarkeit spielt eine wesentliche Rolle. Die Bushaltestelle „Stadtpark“ sollte, zumindest wenn keine Events auf dem Schützenplatz sind, am Schützenhaus liegen.

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Kommentare

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Michael Dickel am :

Klasse! Wird zwar vermutlich am Geld scheitern, aber zumindest erkennt man den Willen, die Bedeutung des Stadtparks hervorzuheben und seine Beschaffenheit dieser anzupassen. Schön wäre es auch, den Bismarckturm seine ursprünglichen Bestimmung zurück zu geben und als Aussichtsturm zu dienen. Den, so schön der Blick auf Sterne sein kann, es gibt nichts Schöneres als den Blick vom Remscheider Berg bis weit hinaus ins Land. (kennt man noch vom Riesenrad) Das wäre ein Highlight, mit welchem man auch auswärtige Besucher beeindrucken könnte.

Chronist am :

Als erster Fachausschuss beschäftigte sich gestern der Bauausschuss mit dem von der SPD gestellten Prüfauftrag an die Verwaltung. Er wurde bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung mit großer Mehrheit angenommen. Lothar Schiffer (FDP) bemerkt dazu, die Verwaltung möge bei der Prüfung die Frage nach dem finanziell Machbareren nicht außen vor lassen. Und: Ohne Fördergelder sei da gar nichts zu machen.

Chronist am :

Der Antrag der SPD hat am Donnerstag den Rat der Stadt passiert. Nun ist die Verwaltung mit einem detaillierten Konzept am Zuge. Sven Wolf (SPD) schlug vor, in die Planung auch die Stadtgärtnerei im Stadtpark mit einzubeziehen. In der heutigen Vollversammlung der SPD Remscheid in der Sophie-Schule-Schule betonte er, viele unterschiedliche Ideen seien in den Antrag eingeflossen. „Darauf können wir stolz sein!“ Die Diskussionen rund um den Stadtparkteich hätten gezeigt, „dass das Thema Wasser von enormer Bedeutung ist. Gerade in den heißen Sommern fehlt dieses Element. Der Niederschlag reicht nicht, es gibt keine natürliche Quelle und der Teich ist undicht. Dennoch ist das Bedürfnis nach Wasser und Ruhe an dieser Stelle im Park berechtigt, weil es hier vergleichsweise ruhig und gut erreichbar ist. Jetzt wollen wir den Stadtpark fit und modern für die Zukunft machen. Dazu braucht es einen Neustart.“

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