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Aus Lehrermangel nur ausgedünntes Montessoriangebot

Kinder, die bis zum 30. September 2020 das sechste Lebensjahr vollendet haben, werden nach dem Gesetz zum Schuljahr 2020/2021 (1. August 2020) schulpflichtig. Bisher wurden von den insgesamt schulpflichtigen 1010 Kindern 986 an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 24 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte liegt wie auch im Vorjahr bei rund 56 Prozent. Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien „wohnortnah“ einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Im Gebiet eines Schulträgers die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die kommunale Klassenrichtzahl nicht überschreiten. Zur Ermittlung dieser Zahl wird die Schülerzahl durch 23 geteilt (1010 Anmeldungen: 23 = 43,91 Klassen bzw. nach vorgeschriebener Abrundung = 43 Klassen).

An der GGS Hasten wurden insgesamt 63 Schülerinnen und Schüler (SuS) angemeldet, an der GGS Siepen 74. Beide Schulen sind zweizügig beschlossen und haben auch keine räumlichen Kapazitäten für eine weitere Klasse. Aus diesem Grund mussten fünf bzw. 16 SuS abgewiesen werden. Für diese hätte im Remscheider Norden die GGS Steinberg noch Platz.

An der GGS Dörpfeld wurden am Hauptstandort 61 SuS und am Teilstandort Struck 28 SuS angemeldet. Da an dem Grundschulverbund insgesamt nur drei Eingangsklassen gebildet werden können, müssen mindestens drei SuS abgelehnt werden. An der KGS Menninghausen wurden am Hauptstandort 70 SuS und am Teilstandort Julius-Spriestersbach 28 SuS angemeldet. Bei ebenfalls nur drei Eingangsklassen müssen dort zwölf SuS abgelehnt werden. Im Remscheider Süden hätten sowohl die GGS Mannesmann als auch die GGS Walther-Hartmann rechnerisch noch Kapazitäten, die abgewiesenen SuS aufzunehmen.

An der KGS Franziskus wurden am Hauptstandort in Lennep 58 SuS und am Teilstandort in Lüttringhausen 38 SuS angemeldet. Hier müssen neun SUS abgelehnt werden. In Lüttringhausen hätten sowohl die GGS Eisernstein als auch der Hauptstandort der GGS Adolf-Clarenbach noch freie Kapazitäten.

Die GGS Mannesmann und GGS Hasenberg schöpfen die vom Rat beschlossene Zwei- bzw. Drei-Zügigkeit nicht aus.

In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen rechnerisch kleine Eingangsklassen gebildet werden: GGS Am Stadtpark, GGS Kremenholl, GGS Steinberg, GGS Mannesmann, GGS Hasenberg, GGS Adolf-Clarenbach (Hauptstandort) und GGS Eisernstein.

An der GGS Hackenberg wurden 64 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Eine Abweisung in den Regelklassen ist jedoch nicht erforderlich, da 23 Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. Hier ist eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich, da nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.

An folgenden neun Remscheider Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten: GGS Eisernstein, GGS Hackenberg, GGS Mannesmann, GGS Steinberg, GGS Am Stadtpark, GGS Hasenberg, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld, GGS Adolf-Clarenbach. Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2020 nach Eingang aller Anträge benannt werden.

Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft. Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot. Für das Schuljahr 2020/2021 wurden insgesamt 68 Kinder (Vorjahr 58) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet: GGS Hackenberg 23 Kinder, GGS Adolf-Clarenbach / Standort Goldenberg 28 Kinder, GGS Siepen 17 Kinder. „Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig. Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden konnte“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung an den Schulausschuss zu dessen Sitzung am 8. Januar. „In der GGS Siepen konnten in diesem Jahr die 17 Neuanmeldungen für ein Montessoriangebot aus personellen und räumlichen Gründen nur in den Regelklassen untergebracht werden.“

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