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Engagierte Vertreter Lüttringhauser Interessen

Das Manuskript hielt er in der Hand, warf aber keinen einzigen Blick darauf: Klaus Everling (2. v. re. auf dem oberen Foto), der am Samstag beim traditionellen Kottenbutteressen des Heimatbundes Lüttringhausen launig über das rückliegende Jahr berichtete, sei halt der geborene Moderator, bescheinigte ihm anschließend Ehrenvorsitzender Peter Maar. Mit der Vorsitzende Christiane Karthaus will der Heimatbund bei den unterschiedlichsten Anlässen und Veranstaltungen weiter als engagierter Vertreter Lüttringhauser Interessen in Erscheinung treten, betonte Klaus Everling. Mit seinen Ideen für einen Brunnen hinter dem Lüttringhauser Rathaus habe sich der Vorstand zwar in Politik und Verwaltung nicht durchsetzen können, hatte Christiane Karthaus (Foto rechts) zuvor in ihrer Begrüßung eingeräumt. Aber man habe doch gute Anregungen geben können.  „Und im Mai soll es losgehen“, griff das im Laufe des Vormittages im nahezu vollbesetzten Saal des Jugendheims der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz an der Richard-Pick-Straße Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf.  Es gebe inzwischen fünf Gestaltungsvarianten, und die fünfte greife die meisten Vorschläge aus der Bürgerschaft auf.

Stefan Jasper. Fotzo: Lothar KaiserEine andere Herzensangelegenheit, die Stadtteilbücherei Lüttringhausen, scheint inzwischen auf einem guten Weg in ein besseres Domizil zu sein – in die frühere Feuerwache an der Richard-Königsstraße. Dem Umzug dorthin („nach den notwendigen Umbauten“) werde der Heimatbund gerne begleiten, betonte Stefan Jasper (Foto links), bevor er ausführlich über die Verlängerung der Fahrradtrasse von Lennep nach Lüttringhausen als  Mager- und als Komfortversion referierte. Mast-Weisz zum Büchereiumzug: „Der ist machbar, muss aber einvernehmlich geschehen. Kein Mieter dort wird vertrieben werden!“ Überhaupt sei Remscheid eine solidarische Stadt, in der sich die Menschen für  ihren Stadtteil engagieren: „Das macht die Stadt lebendig!“

Klaus Everling hörte das gerne. Er beschrieb am Beispiel Herrnhuter Sterne, die in der Adventszeit die Gertenbachstraße in romantisches Licht tauchen, dass sich der Heimatbund bei der manchmal mühseligen Vorbereitung von Veranstaltungen und Aktionen auf zahlreiche aktive ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verlassen könne.  Sein besonderer Dank galt den bisherigen Organisatoren der Herrnhuter-Sternaktion, dem Eheleute Marlies und Peter Schwarz, und den Sponsoren, die im vergangenen Jahr hierfür 9.162 Euro zur Verfügung gestellt hatten, Denn natürlich hielten die Sterne nicht ewig, sondern es fielen alljährlich Reparaturen an. „Diesmal ist deren Zahl aber geringer gewesen als die der Helfer im CVJM-Saal!"

Für ihre Ideen und ihren Einsatz dankte Klaus Everling namentlich Dr. Manfred Diederichs (Karikaturen-Rückblick), Thomas Schulte (Bühnenauf- und abbau, Weihnachtsparty, Programm auf der Bühne und in der Kirche), Peter Bonzeleit (Offenes Singen) und Ulla Wilberg, der neuen Vorsitzenden der Kulturkreises Lüttringhausen in der Nachfolge des im September plötzlich verstorbenen Volker Beckmann. Abschließend betonte Everling: „Bei ca. 140 Veranstaltungen im Jahre 2020 wird einem bewusst, was Lüttringhauser Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihre Mitmenschen bewegen. Daran erkennt man auch die Lebendigkeit, Schaffenskraft, den Ideenreichtum und die Kreativität des Heimatbundes Lüttringhausen. Nicht alles kann und wird auf Zustimmung stoßen. Wir sind offen für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Darüber hinaus wird jede Hilfe gerne angenommen!“ Und die komme zunehmend auch von jungen Menschen mit Spaß und Freude an einer Mitarbeit.

Ulla Wilberg. Foto: Lothar Kaiser„Kultur sollte allen zugänglich sein, weil Kultur Bildung und Toleranz vermittelt und sie Spaß macht. Deshalb ist es so wichtig, vor Ort Musik, Kunst, Literatur und vieles mehr zu erleben. Dafür investieren die Mitglieder des Kulturkreises viel Zeit, um vor Ort attraktive Veranstaltungen zu bieten“, schloss sich Ulla Wilberg (Foto rechts) an. Im November habe der "Kulturkreis.jetzt" erstmals mit fünf eigenen Veranstaltungen an "Remscheid liest" teilgenommen, wozu „Die Welle“ in Lennep eingeladen hatte. Dabei seien die beiden Veranstaltungen im Bahnhof Lüttringhausen so gut angekommen, „dass wir sie in diesem Jahr wiederholen werden, wenn ‚Remscheid liest‘ wieder stattfinden sollte. Bei der „Nacht der Kultur“ will der Kulturkreis künftig  zusammen mit den Eisenbahnfreunden, den Lütteraten, den Schlawinern und der AWO Lennep-Lüttringhausen „ unterschiedliche Formate auf die Beine stellen und Parallelveranstaltungen vermeiden wir wo sich alle die Gäste wegnehmen“.

 

 

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Kommentare

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Chronist am :

Begrüßt wurden die Teilnehmer des Kottenbutteressens von Pfarrvikar Helmut Fassbender. Er bat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die Tannenbäume nach Weihnachten nicht schon dem Gedenktag an die Taufe Christi (2020 war das der gestrige Sonntag) von den TBR abholen zu lassen. Denn erst mit diesem Tage ende die Weihnachtszeit. Und auch für den Advent hatte Fassbender einen allerdings kaum zu erfüllenden Wunsch: Die Adventszeit möge doch im Handel nicht jedes Jahr früher beginnen, sonst gäbe es in 39 Jahren die Schoko-Nikoläuse schon im August. Erst in 30 Jahren?? ;-)

Lothar Kaiser am :

Engagiert, gewiss. Aber irgendwie wirkte das diesjährige Kottenbutteressen des Heimatbundes doch ein wenig zahm, gemessen an früheren. Umso erfrischender der Auftritt von Sarah van Zütphen.

Peter Maar am :

Lieber Herr Kaiser, Herrn Richter vom RGA hat der Verlauf des diesjährigen Kottenbutteressens allerdings gefallen, schreibt er doch in seinem Kommentar vom 13.1.2020 u.a.: " Die Tage, an denen es zum Kottenbutteressen nicht nur Herzhaftes auf den Teller gab, sondern insbesondere die Verwaltungsspitze auch scharfe Kritik einstecken musste, sind vorbei. Das ist gut so. Das Abarbeiten an den Großstädtern im angeblich fernen Remscheider Rathaus ist einem konstruktivem Dialog gewichen." Das "Abarbeiten an den Großstädtern" mit der damit verbundenen scharfen aber stets sachbezogenen Kritik war in der Vergangenheit allerdings nie unbegründet, wie beispielsweise das Thema Kreisverkehr Eisernstein eindrucksvoll belegt. Wenn 20 Jahre lang Planungen auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden, hilft auch der von Herrn Richter begrüßte "konstruktive Dialog" nicht weiter. Im Übrigen ist derjenige, der das "Abarbeiten an den Großstädtern" in erster Linie zu vertreten hatte, vor Kurzem mit der Bürgermedaille der Stadt Remscheid ausgezeichnet worden. So schlimm kann es also nicht gewesen sein.

Norbert Landen am :

Herr Maar und der Kreisverkehr, das ist eine lange Geschichte. Herr Maar, bleiben Sie am Ball in punkto Eisernstein. Denken Sie daran, 2020 ist ein Wahljahr, da wird viel erzählt.

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