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De Schlüffkes

Ech küant de Kattenmüter in de Fott treden, ne wat hangk ech nen rechtegen Frack op die Drecksäcke.

Ett riant un riant un dann dacht ech bie mir, datt ech de Katten nich füar die Düar lott, damet se mir nech malad wöaren.

Do kuam ech owens uat dem Dorpe. Ech woar ens ewen wiar iankoopen, damet de Kaal ens

enn ordentlechen Peards-Suarbroden kregt, do wual ech in miane Schlüffkes. Die hangk ech vorne an de Husdüar stongk, domet ech met de nasse Schuohe nit dur de Bude luapen muass.

Ech deit, datt es ewer enn kuomisch Gefühl so nate. Ech kieak noh unn dann hangk se mir doch tatsechlech für lauter Buoshi‘et in de Schlüffkes gepisst, weil ech se nit ruat gelooten hangk. Kianer van denn Drecksäcken woar te senn. Alle vier haren sech verstoppt. Do hätt man doch drai Kattendriethüsken unn dann pissen se emmer noch hin wo se wualen. Ech wias jo nit wer datt woar.

Ech bin strackes mett denn Schlüffkes füarsechtig in die Köche gegangen. Ech hand se im Spülstian uutjeschött und ordentlech jeschruppt. Opp dem Owen tem drüjen oppjestault. Dann muasst ech de Suomerschlüffkes uut demm Schaap hollen. Mett decke Socken muss datt molls gonn, biss die angern wider drüech send.

Denn owend goff ett molls kian lecker Kattenowendeeten. Nu kuament se ruut opp ett riant, schni’et, odder de Weiltungergang kümmt. Noch ens mak ech datt nich mett. So ne Quaasere’i, wie datt woar, ewwer datt sind kiane Katten, sondern rechtege Dreckmüter.

Ett jütt en ni’eue Zeitengk för dat Bergesche „Dat bergsche Woart“. Do drenn jütt ett nur Berichte in bergeschem Platt. Nech nur vam Remsched. Datt Bergesche ess gruat. Am Soterschdag denn 25. Jannewar wüard datt „Blatt opp Platt“ füargestault im Niederbergischem Museum in Wülfrath aff nommendags 15 Uhr. Ech han watt dofür jeschrewen und bin och bie der Fürstellengk dobie, mett dem Kaal. Enn paar Exemplare der ni’euen Zeitengk, breng ech mett noh Remsched und wer Interesse hätt, kann sech an mech wenden z.B. öwer Fazzebook bie die Gruppe: Vertellkes opp Platt. In de Denkerschmette lege ech för önk och en paar Exemplare parat. Vle’ist och en paar in ett Roothus bie de Flyer. Ett kost nix, alles ömmesöß.

So, nu muass ech ens kieken, op mieane Schlüffkes widder drüg send. Ech kann kaule Quanten.  Ett ess jo Wengkter, auch wenn de Temperatur nich donoh uutsüüt.

Bös Strackes
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Marc Real am :

Dass die Resonanz auf "Dat Bergsche Wort" so groß würde, hätte ich nicht erwartet. An vielen Stellen im Bergischen war das „Blatt op Platt“ in den letzten beiden Wochen zu finden und ist häufig schon vergriffen. Weit über hundert Rückmeldungen haben mich per E-Mail, Telefon und per Post erreicht. Diese Fülle konnte ich bis heute nicht gänzlich beantworten, freue mich allerdings sehr über die vielen herzlichen Worte! Ich lade Sie ein für Sonntag, 16. Februar ,um 11 Uhr zum "Plattkaller-Frühschoppen" in der Remscheider Denkerschmette, Kippdorfstraße 27. Dann heißt es: "Wat, noch ens? Dat Bergsche Wort kömmt no Remschedd". Recht kurzfristig wird die Zeitung noch einmal vorgestellt, und ich hoffe, auch dort möglichst viele Interessierte begrüßen zu dürfen. Entsprechend viele Zeitungen werden dort noch erhältlich sein. Informieren Sie gerne auch Freunde, Bekannte, Medien und wer Ihnen als interessierte Person alles einfällt. Hinter unserer Sprache stehen viele Menschen, das soll gerne sichtbar werden. On dat Kallen - op Platt, dat es klor - ouch nit verjäten! Es emmer wi'er en Fröüd, de Sprook te hü'eren. För sin Mu'edersprook mott men sech nit schamen. Die Remscheider Denkerschmette ist übrigens Heimat des örtlichen Plattkaller-Stammtisches, der von Bernhard Hütt begründet wurde. Ich freue mich auch, viele Remscheider Plattkaller kennenzulernen. Ebenso freut mich außerordentlich, dass so viele neue Kontakte in Wülfrath geknüpft wurden und wir gemeinsam für den Erhalt der bergischen Muttersprachen arbeiten können. WICHTIG: Im April soll die zweite Ausgabe von "Dat Bergsche Wort" erscheinen. Dazu soll ein Verein gegründet werden, der die örtlichen Aktivitäten rund um die Mundarten im Bergischen verbinden soll. Mehr dazu können wir auch vor Ort erörtern, eine weitere Nachricht folgt. Sehen Sie mir nach, wenn ich Ihre Nachricht nicht umgehend beantworten kann, es ist für eine einzelne Person doch viel zu bewältigen.

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