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Zu wenige Schuleingangsklassen vorgesehen

Pressemitteilung der SPD

„Der vorhandene Mangel an Lehrerinnen und Lehrern darf nicht auf dem Rücken der Kinder abgeladen werden!“ so Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD im Schulausschuss. Die Zahlen des jüngsten Verwaltungsberichts über die Anzahl der Schulneulinge warfen im Schulausschuss am 8. Januar einige Fragen über die Anzahl der neu einzurichtenden Schuleingangsklassen in Remscheid auf. Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung spricht von 1010 angemeldeten Kindern, die bei dem angesetzten Richtwert von 23 Kindern pro Klasse bei Ausschöpfung der Limits zu ca. 43 Eingangsklassen im Stadtgebiet führen könnte. Doch plant die Schulverwaltung im kommenden Schuljahr 2020/2021 lediglich die Einrichtung von 39 Klassen und nimmt damit im Schnitt größere Klassenstärken in Kauf. Das Limit von 43 einrichtbaren Schuleingangsklassen nutzt die Verwaltung folglich nicht aus.

Zugleich legt die frisch veröffentlichte Remscheider Schulstatistik (Stand: 10/2019) nahe, dass die im Schnitt höhere Schülerzahl nicht gleichmäßig über alle Remscheider Grundschulen verteilt werden wird, sondern einzelne Grundschulen, insbesondere die in Stadtteilen mit erhöhter Bedarfslage, überproportional mit Anmeldungen „belastet“ werden. Das könnte gegebenenfalls dazu führen, dass einzelne Kinder nicht von der dreijährigen Schuleingangsphase profitieren und damit langfristige Nachteile haben werden. Auch kann eine individuelle Förderung bei größeren Klassen weniger berücksichtigt werden. Damit wird der Heterogenität im Klassenverband ausgerechnet in Stadtteilen mit höherem Bedarf keine Rechnung getragen.

Die diesbezüglichen Nachfragen der SPD-Fraktion im Ausschuss wurden durch die Verantwortlichen der Schulverwaltung in weiten Teilen negiert. Erden Ankay-Nachtwein: „Deshalb fordert die SPD-Ratsfraktion trotz schwieriger Versorgungslage mit Lehreinnen und Lehrern sowie Räumen die Einrichtung der maximal zulässigen Anzahl an Schuleingangsklassen (43 Klassen) und die Vermeidung einer überproportionalen Zuteilung an Schulneulingen an einzelne Schulstandorte.“

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Kommentare

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Fraktion der Linken am :

Im letzten Schulausschuss wurde deutlich: Die Schülerzahlen zur Einschulung steigen. Das ist erfreulich, zeigt es doch, dass in Remscheid wieder mehr Kinder leben. Es fordert aber auch Planung und Nachdenken in der Schulverwaltung. Die einfache Lösung der Verwaltung für das nächste Schuljahr lautet: Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler pro Klasse wird schlichtweg erhöht. Da die Anzahl der Kinder natürlich nicht gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt ist, kommt es an einigen Grundschulen zu pädagogisch unsinnig großen Eingangsklassen. Dabei waren zum Zeitpunkt des letzten Schulausschusses noch nicht einmal alle Kinder angemeldet! In einem Gespräch wies die Schulverwaltung daraufhin, dass nach der vom Rat beschlossenen Zügigkeit von 41 Klassen rein rechnerisch noch zwei Klassen gebildet werden könnten (je eine Klasse in der GGS Hasenberg und der GGS Mannesmann). Darüber hinaus wären die räumlichen Möglichkeiten erschöpft! Wie die Statistik zeigt: Die Kinderzahlen in Remscheid steigen weiter. Bei der Schulverwaltung sollte aus dem Nachdenken dringend ein Umdenken werden: Eine neue Grundschule muss gebaut werden! Im Übrigen: DIE LINKE Remscheid hatte bereits vor den Sommerferien 2019 im Schulausschuss angeregt, zu überlegen, wie man mehr junge Lehrerinnen und Lehrer für Remscheider Schulen gewinnen könnte. Allein eine Diskussion darüber wurde mehrheitlich- insbesondere von den Grünen -vehement abgelehnt! Schade!

Klaus Runge am :

Liebe Linke, Ihr überseht doch zu kühn die finanzielle Klammheit Eurer Heimatstadt. So eben mal eine neue Schule fordern, weil zu viele Schulanfänger die Planung zu sehr belasten und das für I-Dötzchen geplante Klassenkontingent überfordern. Das geht doch gar nicht. Einfach größere Klassen und alles ist geplante Ordnung. Wie wär’s aber stattdessen mit der Reaktivierung der katholischen Grundschule am Stadion, die trotz „Bildung für Nachhaltigkeit“ auf Preisschildern an ihrem Eingang derzeit Opfer des Vandalismus wird. Vor einigen Jahren wurde sie mit wahrscheinlich überflüssigen Finanzen gerade für den Ganztagsbetrieb ertüchtigt. Sie soll, wie auch die I-Dötzchen, folgerichtig das Opfer einer Planung werden. Remscheid plant ein Schnäppchenjagdrevier mit beigefügter Verkehrslawine und positiven „Synergieeffekten“. Bekanntlich ist Planung der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum. Aber die Stadtverwaltung wird wahrscheinlich klären, dass wegen der DOC-Synergien und nicht wegen überschaubarer Klassengrößen die Junglehrer in Scharen nach Remscheid strömen werden.

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