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Kinobesucher scheuen vor Vandalen zurück

„Vandalismus im P&R-Gebäude am Hauptbahnhof“, überschrieb der Waterbölles am 24. Dezember eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. In dem Parkhaus hatten Unbekannte mehrere Türen des Treppenhauses und des Aufzugs eingeschlagen und schwer beschädigt. In der 13. Etage bestand sogar die Gefahr eines Absturzes in den Aufzugsschacht. Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege am Dienstag hatte daraufhin die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung möge ihre Überlegungen für eine noch weitergehende Vandalismusprävention im P+R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof in der nächsten Sitzung des Gremiums vorstellen. An einer Videoüberwachung gehe wohl kein Weg vorbei.

Dem stimmte für die CDU Rosemarie Stippekohl  mit Hinweis auf den „Vandalismus in der übelsten Form“ (der Technische Beigeordnete Peter Heinze) vor Weihnachten zu: „Da bleibt uns gar nichts anderes übrig angesichts von Menschen, die noch weniger im Hirn haben als Stroh“. Und Bezirksbürgermeister Otto Mähler ergänzte, die Investition in eine Videoüberwachung sei durch die bisherigen Schäden bzw. die Kosten für deren Beseitigung gerechtfertigt.  Jürgen Kucharczyk (SPD): „Jetzt ist Ende Gelände; da muss etwas passieren!“ Allerdings sei eine Videoüberwachung nicht wirkungsvoll, wenn das Videosignal auch rund um die Uhr unter Beobachtung bleibe.

Ralf Wieber (CDU) verwies auf die Unternehmen im Umfeld des Hauptbahnhofs: „Die haben auch ein großes Interesse am mehr Sicherheit!“ Als Beispiel nannte er Jörg Bender, Geschäftsführer des Cinestar-Kinos: „Herr Bender hat mir berichtete, gerade ältere Menschen würden sich nicht mehr ins Parkhaus trauen; ihm seien deshalb schon Kinobesucher weggeblieben!“

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Mal abgesehen von der Situation im Parkhaus (sollten da nicht schon längst Videokameras installiert sein?) dürfte auch die Tatsache für wegbleibende Gäste im Kino sorgen, dass man abends nach Filmende dank miserabler Bustakte nicht mehr weg kommt - der ÖPNV fällt also als Alternative zum Auto und zum Parkhaus aus. Ich erinnere mich, dass Vertreter der SPD bereits vor Monaten nebulös von "neuen Lösungen" wie "Anforderungsbussen" phantasiert haben. Zu Ergebnissen ist es aber offensichtlich nicht gekommen.

Norbert Landen am :

Immer wieder wird jahrelang geredet und geredet aber es passiert nichts.Die Probleme sind seit Jahren bekannt und jetzt wird wieder irgendwas gefordert. Aber nun ist das schöne Kino da und immer weniger hingehen wegen der nicht problemfreien Zone und wegen des Parkhauses. Und dann kommt noch die Aussage vonwegen Stroh im Kopf. Schlimmer gehts nicht mehr.

Lothar Kaiser am :

Herr Landen, das sehe ich anders. " Stroh im Kopf" trifft es meiner Meinung nach. Wie würden Sie diese mutwilligen Zuerstörer denn beschreiben?

Norbert Landen am :

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen,das man mit solch einer Aussage nicht weiterkommt, sondern nur mit Vorschlägen, die auch greifen. Dies ist jahrelang nicht geschehe,n und jetzt steht man vor einem Scherbenhaufen, von Vandalen angerichtet. Das wirft kein gutes Licht auf Politik und Verwaltung.

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