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Intensivere Zusammenarbeit der Innenstadt-Akteure

Der Vaßbendersaal der evangelischen Stadtkirche am Markt sei ein beliebter Ort der Kommunikation, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Samstag und dankte Citypfarrer Martin Rogalla für die Gastfreundschaft, als er dort die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Quartiersworkshops begrüßte, zu dem die Stadt eingeladen hatte.  Das Thema: Die Sicherheit in der Innenstadt, genauer: Die Sorge mancher Mitbürger, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtern könnte. Hier auf die Statistik zu verweisen, wonach Remscheid zu den sichersten Städten in ganz Deutschland gehort, sei die eine Seite der Medaille, meinte der OB. Die andere sei ein gewisses Unwohlsein, das sich beim Einzelnen in bestimmten Situationen einschleiche, etwa auf dem nächtlichen Nachhauseweg nach einem Theaterbesuch.

Diesem subjektiven Gefühl der Unsicherheit (gerade bei älteren Menschen) will der Rat der Stadt mit einem Sicherheitskonzept begegnen, das es bei der Verwaltung in Auftrag gegeben hat. „Wie schätzen Sie die Situation ein?“, fragte Mast-Weisz. „Wir werden Ihnen aufmerksam zuhören. Sagen Sie Ihre Meinung frank und frei, machen Sie Vorschläge!  Was sich wann und wie umsetzen lässt, werden Sie erfahren. Damit Sie die Sicherheit haben, dass etwas passiert!“. Und wünschte spannende, anregende und lebhafte Diskussionen, bevor er das Mikrofon an Moderator Gregor Schnittker weitergab.

Zu dem Workshop waren im Vorfeld per Zufalls-Auswahl (zufällige Personentreffer aus dem Melderegister) Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen worden. 77 Remscheiderinnen und Remscheider hatten das Angebot angenommen und diskutierten am Samstag von 11 bis 15:30 Uhr die fünf Themenbereiche

  • Miteinander, sozialer Zusammenhalt, Umgangsformen
  • Stadtplanung, Infrastruktur, Räume
  • Ordnung, Sauberkeit, Erscheinungsbild
  • Straßenkriminalität und
  • Mobilität und Verkehr.

Unter der einheitlichen Fragestellung „Woran erkenne ich das sichere Remscheid 2025?“ formulierten die Teilnehmenden ihre Ideen und schließlich auch konkrete Handlungsvorschläge. Dabei wurde eine Vielzahl von Anregungen, Wünschen und Forderungen auf Arbeitspostern dokumentiert. Zu den Ergebnissen des Workshops zählten u.a. die Forderung nach Reparatur der Brunnen in der Innenstadt und nach einer besseren Erreichbarkeit von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und deren höhere Präsenz im Innenstadtbereich. Auch wünschten sich die Bürgerinnen und Bürger eine weitere Förderung des hohen ehrenamtlichen Engagements im Innenstadtquartier.

In diesem Zusammenhang versprach die Dezernentin für Sicherheit und Ordnung, Barbara Reul-Nocke, am Ende der Veranstaltung konkrete und unmittelbare Maßnahmen. So wird die Bürgersprechstunde von KOD und Polizei aus dem Ämterhaus zeitnah ins Allee-Center verlegt. Damit soll die Sichtbarkeit dieses Angebots für die Bürgerinnen und Bürger erhöht und der unmittelbare Austausch mit den Behörden verstärkt werden. Zudem soll die Zusammenarbeit der Innenstadt-Akteure intensiviert werden, indem die Verwaltung in naher Zukunft einen Vernetzungsprozess initiieren und moderieren wird.

Auf Basis der zahlreichen von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Ergebnisse und Vorschläge will die Stadtverwaltung Remscheid nun ein Handlungskonzept zur Sicherheit und Ordnung erarbeiten.

 

 

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Ob für dieses Bürgertreffen der Spruch gelten kann, „der Berg kreißte und gebar ein paar Mäuslein“, kann ich nicht sagen. Denn die Presse war ausgeladen und durfte am Anfang nur kurz ein paar Fotos machen. Damit die Bürger frank und frei reden konnten und Sorge haben mussten, namentlich zitiert zu werden. ??? – Sei’s drum. Der Chronist konnte sich also nur auf das stützen, was später in einer Pressemitteilung der Stadt stand. Sind das die einzigen Beschlüsse? Wegweisend? Die Verwaltung will ja noch einen Ergebnisbericht vorlegen. Warten wär’s also ab.

Barbara Zirbes am :

Zum Sicherheitskonzept unserer Stadt gehört auch die Reparatur von notwendigen Straßenlaternen, nachzulesen auf der Seite TBR RS unter dem Stichwort "Beleuchtung": "Es werde Licht in Remscheid. Rund 11.000 Leuchten sorgen in der Stadt Remscheid für die öffentliche Sicherheit. Hierzu gehören Leuchten zur reinen Straßenbeleuchtung aber auch solche zur Anstrahlung historischer Gebäude. (...) Trotz regelmäßiger Wartung der Straßenbeleuchtung lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass einzelne Lampen defekt sind. Tragen Sie bitte dazu bei, dass auch diesen Leuchten wieder ein Licht aufgeht und melden Sie Störungen direkt an den Eigentümer der Straßenbeleuchtung, die Energie und Wasser Remscheid GmbH (EWR GmbH). Ihre Meldungen werden von dem durchgehend besetzten Lichttelefon unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0169999 entgegengenommen und in der Regel innerhalb weniger Werktage werden die Reparaturen durchgeführt. Selbstverständlich können Sie sich auch an das Service-Center der Stadt (02191-16-00) wenden." Seit November 2019 bitten Anwohner einer kleinen Straße in Lüttringhausen - in regelmäßigen Abständen - um die Reparatur einer von zwei Straßenlaternen, weil die Hälfte der Straße stockdunkel ist. Zugesagt wurde dies öfter - nix ist in fast drei Monaten passiert - Warum? Bald ist die dunkle Jahreszeit vorbei. ;-)

Barbara Zirbes am :

Vielen Dank an die Mitarbeiter der EWR ! Es wurde LICHT :-)

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