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„Waterbölles“ tauchte im Vorwort eines Romans auf

Bernd Kleuser und sein Roman.Wenn das nicht ungewöhnlich ist: Der Waterbölles gab die Initialzündung zu einem Roman. Sein Titel: „Villa Goldenberg“. Erschienen ist er Anfang Januar 2010, und geschrieben hat ihn Bernd Kleuser. Der Name der Familie, deren Stammbaum bis ins Jahr 1487 zurückreicht, ist mit der alten Villa im Ortsteil Goldenberg eng verbunden. Und Bernd Kleuser ist der letzte noch lebende Kleuser, der dort selbst gewohnt hat. Seit 1978 lebt er in Unkel bei Bonn. Als er dort am 23. August am PC im Waterbölles-Bericht „Kleines Neubauprojekt am Singerberg erhitzt die Gemüter“ den Namen „Villa Goldenberg“ las, die 1840 erbaut und 1964 von der Erbengemeinschaft Kleuser an die Stadt Remscheid verkauft wurde, fiel ihm „alles wieder ein. Die die Erzählungen meines Vaters und seine Notizen über meine Vorfahren. Dazu die Fotos, der Absturz des britischen Bombers, das Versteck der Besatzung im unterirdischen Geheim­gang, der Kaffee-Schmuggel, der Prozess in Köln.“

Die Villa Goldenberg, zeitweilig ein Restaurant, auf einer alten Postkarte.Nie sei in der Familie die eigene Geschichte ein Thema gewesen, schreibt Bernd Kleuser. „Man schwieg und fragte nicht, auch ich nicht. Erst 46 Jahre später erfuhr ich die letzten Details bei einem Besuch in Australien.“ Die Notiz im Waterbölles habe den Anstoß gegeben, alles zu Papier zu bringen. Entstanden ist ein in Ich-Form geschriebener historischer Familienroman, der in einem Zeitfenster von mehr als 500 Jahren spielt - am Beispiel seiner direkten Vorfahren „auch ein Zeugnis der Industrialisierung und ein Spiegel der Gesellschaft im Rheinland und im Bergischen Land.“ Eine Geschichte von ritterlichen Herolden, Kottenbetreibern und Hammerschmieden in den Remscheider Tälern und dem Niedergang des Familienunternehmens im Zweiten Weltkrieg.

Die Basisgegebenheiten seien weitgehend authentisch, aber durchsetzt „mit einem starken Schuss Fiktion“, so der Autor. So führt er im Roman etwa mit seinem eigenen Ururahn ein Zweigespräch. „Denn fragen konn­te ich keinen mehr, was ja nicht von Nachteil sein muss. Dazu ein Schuss Leben, mit seinen nicht vor­hersehbaren Ereignissen, seinen Glücksfällen und sei­nen Dummheiten - damit es unterhaltend bleibt. Die Schwierigkeit mit dem Leben ist ja, dass man nicht wirklich weiß, ob es sich jetzt um einen in den Abgrund führenden Prozess handelt. Die Schwierigkeit mit dem Leben ist, dass man nicht wirklich weiß, in welcher Phase man sich befindet. Man weiß eben nicht, ob es in Zukunft besser oder schlechter wird, man weiß nur, dass es so sein wird wie es dann ist. Wie sagt man in Köln: Et kütt wie et kütt.“      („Villa Goldenberg“, 207 Seiten mit Fotos und Stammbaum, Verlag Der Rheinländer, ISBN 978-3-942035-04-0, © Bernd Kleuser, Auf Jägert 1, 53572 Unkel.) (Im Waterbölles wurde dieser Beitrag ertmals heute vor zehn Jahren veröffentlicht)

 

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