Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Grüne für vollständige Vorschlagsliste zur Kohle

Die Remscheider Grünen wollen den Rat der Stadt auf Landes- und Bundesebene mobilisieren: Zur Sitzung des Rates am 27. Februar haben sie den Antrag gestellt, der Oberbürgermeister und die infrage kommenden Fachämter mögen sich „gegenüber der Bundesregierung, der Landesregierung und im Rahmen des Deutschen Städtetages dafür einsetzen, dass die Vorschläge der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung aus dem Jahr 2019 vom Bund eins zu eins umgesetzt werden.“ In der Begründung heißt es: „Am 15. Januar haben sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Braunkohleländer auf einen Fahrplan für den Braunkohleausstieg geeinigt. Die Bund-Länder-Einigung zum Kohleausstieg ist unzureichend und untergräbt die mühsam ausgehandelten Vorschläge der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, der sogenannten Kohlekommission, aus dem Jahr 2019. Der ursprünglich angestrebte und erzielte Weg des Kompromisses wird damit ab absurdum geführt. Durch die Umsiedlung weiterer Dörfer in den Tagebaugebieten wird der durch den Kohlekompromiss erzielte gesellschaftliche Frieden unnötig gefährdet.
Die notwendigen Schritte für die zeitnah erforderlichen Kraftwerksabschaltungen werden mit der neuen Einigung nicht erzielt werden. Insgesamt wird sich der Prozess der Abschaltungen nach hinten verschieben. Dies kann zu zusätzlichen CO2-Emmissionen von bis zu 150 Millionen Tonnen führen. Darüber hinaus haben die im aktuellen Ausstiegsplan enthaltenen Sprünge problematische Auswirkungen auf die Energiewirtschaft. Da die von der Kohlekommission vorgesehene Revisionsklausel im Jahr 2023 gestrichen wurde, kann zudem erst frühestens im Jahr 2026 nachgesteuert werden.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Gerd Rothbrust am :

Sollte die Kommission nicht „… Empfehlungen für Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen sowie zu ihrer finanziellen Absicherung erarbeiten“? UND eine „Empfehlung“ ist als ein „…nicht rechtsverbindlicher Rechtsakt definiert.“ Ob DAS, was die Bundesregierung umsetzt, „absurd“ ist, ist eine Frage der Perspektive! Die Forderungen der "Remscheider Grünen" sind, wie vieles, was sie fordern, unbedeutend. Wahlkampfgetöse!

Gerda Spaan am :

Hysterie? Hysterisch erscheinen mir eher Äußerungen, mit denen versucht wird, die Wahrheiten zu verunglimpfen. Sie sollten sich in ihren Kommentaren Ihrer Verantwortung für die Zunkunft kommender Generationen bewußt bleiben. Dafür ist dieses Thema viel zu sehr von Bedeutung. Für Jeden von uns. Bin sehr gespannt, was in Remscheid für eine Zukunft getan werden kann, das Leben auch in 250 klimaneutral gestaltet zu haben. Vorschläge? Oder auch Hysterie?

Gerd Rothbrust am :

„…die Wahrheiten zu verunglimpfen.“ welche meinen Sie? Den Temperaturanstieg des Systems Erde bestreite ich nicht! Allerdings der Umgang mit dieser Tatsache ist mir sehr suspekt. Denn „die Wissenschaft“ definiert in der Erdgeschichte „theorieabhängig“ 4-7 Eiszeiten, die erste vor 2,4 Mrd. Jahren. Dazwischen lagen lange Warmzeiten. „Theorieabhängig“ bedeutet aber: Warum es diese Temperaturschwankungen gab wird strittig diskutiert. Grundannahme sind die „x“ Eiszeiten und die dazwischen liegenden Warmzeiten (bis zu 30°C). Eine Theorie z.B. besagt: Wir befinden uns z.Z. in einer Kaltzeit/Eiszeit, weil die Pole nicht eisfrei sind. Die Zeiträume für Warmzeiten/Eiszeiten liegen im Millionen-Jahre-Bereich. Die gesicherte Temperaturmessung durch den Menschen liegt im 1000-Jahre-Bereich, somit sind Aussagen über den Temperaturanstieg Klimamodell-abhängig und strittig. Wie entstehen diese Modelle: Ein Sachverhalt soll mit einem PC-Modell bearbeitet werden. Dazu muss der Schachverhalt in einer mathematischen Funktion beschrieben werden. Im ersten Schritt wird in der Mathematik nach einer „passenden“ Methode gesucht. Ist die gefunden, werden im zweiten Schritt Methode und Schachverhalt so angeglichen, dass ein Ergebnis erwartbar ist. Jetzt ist ein neues (Klima)Modell geboren! Nun kann durch Veränderung der Parameter (beim Klima 26, zum Teil nicht verstandene) ein Gruselfaktor von „leichtem Kribbeln“ bis „Weltuntergang“ eingestellt werden. Unsere Verantwortung für kommende Generationen ist unbestritten! Allerdings diese Verantwortung schließt eine intakte Gesellschaft ein, ganz unabhängig vom Klima.

Klaus Runge am :

Ich rechne mit den von ihm angegebenen Zahlen: Danach gab es bisher in 2,4 Milliarden Jahren 4 – 7 Warmzeiten im Wechsel mit dazwischen liegenden Kaltzeiten. Die Schlussfolgerung: Alles schon mal dagewesen, nur keine unvernünftige Klimawandelhektik. Ich rechne daher bedächtig: Bei den angegebenen 2,4 Milliarden Jahren wäre die angenommene Durchschnittsdauer der Warm- plus Kaltzeiten zusammen A) 2.400.000.000 Jahre geteilt durch 4 = 600.000.000 Jahre bis B) 2.400.000.000 geteilt durch 7 = 343.000.000 Jahre. Wenn es keine 2,4 Milliarden Jahre gewesen sein sollten, sondern nur Millionen, hätten die Zyklen 600.000 oder 343.000 Jahre gedauert. Läuft dafür der aktuelle sich noch beschleunigende Temperaturanstieg nicht doch etwas zu schnell ab?

Gerd Rothbrust am :

Sie rechnen zwar bedächtig, aber leider falsch! Denn eine Durchschnittsdauer gibt es nicht: Beginn (B)der ersten Eiszeit (EZ) vor 2, 4 Mrd. Jahren Dauer (D) 300 Mio. Jahre; B zweite EZ vor 717 Mio. Jahren, D = 57 Mio. Jahre; B dritte EZ vor 640 Mio. Jahren, D = 5 Mio. Jahre; B vierte EZ vor 460 Mio. Jahren, D = 30 Mio. Jahre; B fünfte EZ vor 360/350 Mio. Jahren D = 80-100 Mio. Jahre; B sechste EZ vor 34 Mio. Jahre, D = 34 Mio. Jahre; in der befinden wir uns gerade. Es wird noch eine siebte EZ definiert, vor 2,6 Mio. Jahre, D = 2,6 Mio. Jahre. Stellt man diesen Zeiträumen die „verlässliche instrumentelle Temperaturmessung“ durch den Menschen (seit 150 Jahren) gegenüber, so sind diese 150 Jahre lächerlich! Diese 150 Jahre Temperaturstatistik sagen nichts darüber aus, wie und warum die Eiszeiten entstanden. ABER wenn wir uns z.Z. in einer Eiszeit befinden, bleibt die Frage: In welchem Zeitabschnitt? Am Ende der Eiszeit, beim Beginn der Wiedererwärmung – wäre doch eine Möglichkeit...? Allerdings ist DAS für die Population Mensch unwichtig! Fakt ist: Es gibt die Erwärmung! Somit muss sich der Mensch, wie alle Populationen der Erde, dieser Veränderung stellen: Er muss sich anpassen – Evolution! Allerdings 8 Milliarden (prognostiziert 10 Milliarden) Menschen sind für das System Erde problematisch. Somit muss/wird es eine „Auslese“ geben. Bei Nicht-Mensch-Populationen geschieht das auf natürlichem Weg. Beim Mensch bin ich pessimistisch: Er wird es nicht friedlich schaffen!

Gerd Rothbrust am :

Nachtrag zu meinem Kommentar zu den Eiszeiten: Wenn die jetzige „Erwärmung“ ausschließlich Menschen gemacht ist (CO2), haben wir ein zusätzliches Problem! Es muss einen (noch unbekannten?) Auslöser für die vergangenen Erwärmungen geben. Der könnte jederzeit oder in den nächsten 100…1000 Jahren ZUSÄTZLICH eintreten – was sind schon 100…1000 Jahre in Zeiteinheiten von Millionen Jahren.

Norbert Landen am :

Hoffentlich fällt keiner auf dieses Wahlkampfgetöse herein! Es wäre schade um jede Stimme.

Gerd Rothbrust am :

DAS ist leider schon geschehen Herr Landen. Schauen Sie sich die Mitglieder der Kohlekommission an, wer „auf der Straße“ agiert, wer sich profilieren möchte: Fachwissen ist da nur in Ansätzen vorhanden! Um es mit Marc Aurelius zu sagen: „Was wir hören, ist oft nur eine Meinung, kein Fakt. Was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“ Aber anstatt dieses Zitat zu beachten gilt für die Klimadebatte: Hysterie ist bestimmend.

Ursula Wilms am :

Da kehren die Remscheider Grünen nun doch noch mal zu ihren Wurzeln zurück, zum Umweltschutz. Aber wie soll der Rat einer Stadt von der Bundesregierung, der Landesregierung und vom Deutschen Städtetag ernst genommen werden, wenn er doch vor nicht allzu langer Zeit die Fällgenehmigung für 120 satzungsrelevante Bäume erteilt hat? Wenn er für Straßenerweiterung, für Flächenversiegelung, für mehr Konsum, für mehr Verkehr gestimmt hat - mit den Stimmen der Grünen, wohlgemerkt. Wenn über ein Gewerbegebiet in der Nähe eines Quellgebietes und eines Naturschutzgebietes nachgedacht wird. Die Energiewende wird nicht nur in den Braunkohlerevieren gemacht, sondern auch vor unserer Haustür. Aber es ist natürlich einfacher, ganz allgemein davon zu sprechen, als den Menschen zu sagen, dass der Strukturwandel, der zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen führen soll, nicht nur der Strukturwandel in den Revieren ist, sondern ein Strukturwandel, der in das gesamte gesellschaftliche Leben eingreifen muss. So ist dieser Antrag der Grünen, wenn er denn gestellt wird, wohl doch eher als Ablenkungsmanöver von den Niederungen der Kommunalpolitik zu sehen.

Michael Mahlke am :

Nüchtern betrachtet sehe ich es vor Ort so. Die Kohlekraftwerke laufen weiter wie man auf Ehringhausen und an anderen Orten sehr schön Richtung Rhein sehen kann. Man sieht auch, wo der nicht saubere Qualm sich niederschlägt - u.a. vom Rhein bis nach Remscheid. Hinzu kommen die z.B. von Frau Wilms aufgeführten Kahlschläge. Und ich kann hinzufügen, daß es auf Ehringhausen noch ca. 25 Bäume gibt, die das gesamte grüne Gefühl darstellen und Am Ueling noch elf Bäume, an deren Verschwinden wegen Laub ... seit Jahren gearbeitet wird. Dann sieht man nur noch nackte Straßen, und es gibt keinen Schatten mehr, von den Vögeln und Insekten ganz zu schweigen. Die Privatgrundstücke sind fast völlig auf Rasen und Roboter umgestellt oder man arbeitet dran - ohne Bäume. Aktuell wird ja die Entbaumung der Burger Strasse unterhalb des Sana immer deutlicher. Ich schätze in drei Jahren sind fast alle Bäume verschwunden. Wenn dann im Sommer über die Hitze gesprochen wird und die fehlenden natürlichen Schattenspender, werde ich sicherlich an den geistigen Fähigkeiten der Thematisierenden zweifeln. Hilfsweise gibt es ja dann noch das Argument, man könne auf Ehringhausen ja dann in den Wald gehen. - Schön wäre es. Übriggeblieben ist ja von den Monokulturen der kommerziellen privaten Forstwirtschaft lediglich das Abholzen wegen der Anfälligkeit für Borkenkäfer und beim städtischen Forstamt sind erhebliche Einschnitte in deren Bestand sichtbar. Dicke Bäume sind Mangelware, aufgeforstet ist so gut wie nichts zu sehen und Nachhaltiges erschließt sich mir nicht. Wer also hier über den Klimawandel spricht und im Rat Papier verschwenden will, der sollte sich an seinen Taten messen lassen....

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!