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Neue Sitzbänke – seniorengerecht oder zum Flätzen?

Die Neu-Möblierung der Fußgängerzone „Alleestraße“ ist ein Teilprojekt des städtischen Revitalisierungsprogramms. Dafür sind 100.000 Euro eingeplant. Wie viele neue Bänke es am Ende sein werden, die Passaanten zu einer kleinen Rast einladen, konnten der technische Beigeordnete Peter Heinze und Stadtplanerin Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, in ihrer gestrigen Pressekonferenz noch nicht sagen. Wohl aber, dass an zehn Standorte die aus den 1990er Jahren stammenden Bänke wegen Verschleiß und/oder Vandalismus abgebaut werden mussten. In der Frage, welche neuen Bänke dort aufgestellt werden sollen, kann ab März bis zum Beginn der Sommerferien die interessierte Bürgerschaft ein Wort mitreden. Sie ist eingeladen zu einem „Probesitzen“ auf acht ganz unterschiedlichen öffentlichen Sitzmöbeln. Die  hat die Stadt Remscheid gekauft und lässt sie in den nächsten Wochen auf der oberen Alleestraße in der Nähe der „ Zange“ von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) diebstahlsicherinstallieren. Die Bänke kosten jeweils etwa 1.000 Euro („alle im ähnlichen Preissegment“, so Heinze). Hinzu kommen dann noch die Mehrwertsteuer und di Einbaukosten, so dass die Verwaltung mit Gesamtkosten von 20.000 Euro rechnet. Daran will sich die ISG Alleestraße beteiligen, so Ralf Wieber gestern: „Eine Bank übernehmen wir!“

In welcher Weise die Bürgerinnen und Bürger für ihr bevorzugtes Modell votieren können, steht noch nicht fest. Möglich wäre eine schriftliche, aber auch eine elektronische Stimmangabe. Auf jeden Fall aber wird es vor Beginn der Sommerferien eine Bürgerversammlung geben mit einem von der Stadt engagierten Moderator. Der wird das Bürgervotum dann nach den Ferien der Politik vorlegen; die hat das letzte Wort, voraussichtlich in der Ratssitzung am 24. September. In der Bürgerversammlung will die Verwaltung auch verschiedene Versionen von neuen Papierkörben für die Alleestraße vorstellen.

Von den acht Sitzmöbel, die zur Wahl stehen haben einige seniorengerecht Rücken- und Armlehne bei einer Sitzhöhe von 48 bis 50 Zentimetern, andere sind eher etwas für jüngere Leute (zum Fläzen). Aus Edelstahl sind die beiden Modelle, die in der Justizvollzugsanstalt von Strafgefangenen gebaut werden. Diejenigen Modelle, die bei den Bürgern für die Alleestraße einen Anklang finden, könnten an anderen Stellen im Stadtgebiet (Stadtpark, Bökerspark) einen Platz bekommen, sagte Peter Heinze, könnten aber auch an Interessenten versteigert werden. Auch hierüber ist das letzte Wort noch nicht gefallen.

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Niko.Brkljacic am :

Hier eine weitere mögliche Alternative: https://www.include.eu/de/

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