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Zunächst ein On-Demand-Service in Wuppertal

Bus per App und ein Pendelbus Bahnhof – Rathaus?“ titelt der Waterbölles am 20. Januar. Danach hatte die SPD-Fraktion die Verwaltung gefragt und dies später im Entwicklungsausschuss um die Frage nach einem Pendelbus zwischen Bahnhof und Rathaus ergänzt, der ohne festen Fahrplan fahren sollte. Gestern im Haupt- und Finanzausschuss hat die Verwaltung drauf geantwortet:

„Verwaltung und Stadtwerke Remscheid (SR) verfolgen das Thema On-Demand-Verkehre mit großem Interesse. Aus Sicht der Verwaltung könnte das Thema dabei helfen, den ÖPNV zukünftig weiter zu optimieren. Daher werden Stadt und SR zunächst die laufenden Pilotprojekte beobachten, insbesondere das im Laufe des Jahres  startende On-Demand-System der WSW in Wuppertal. Dieses Projekt ist ein Teilprojekt aus dem Projekt ‚Bergisch.Smart.Mobility‘, ein Baustein innerhalb des Förderprogramms ‚Digitale Modellregion Bergisches Städtedreieck‘. Über dieses Programm werden die Investitionen und der laufende Betrieb des Pilotprojekts für zwei Jahre gefördert. Zudem wird eine höhere Tarifstufe gelten: Es wird der On-Demand-Tarif des VRR angewendet, der im Preisniveau zwischen konventionellem ÖPNV und Taxi liegt.
Bei ‚Bergisch.Smart.Mobility‘ ist auch die Stadt Remscheid als Projektpartner dabei, weitere Partner sind u.a. die Bergische Uni, die Wuppertaler Stadtwerke und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Insofern ist der On-Demand-Service in Wuppertal ein erster Aufschlag, um dann später mit den gewonnenen Erkenntnissen z.B. auch in Remscheid ein solches System installieren zu können. Außerdem werden Stadt und Verkehrsbetriebe demnächst mit einem der Anbieter von On-Demand Betriebssystemen in Kontakt treten. Ziel ist es, als Vorbereitung für ein Projekt zunächst eine Marktanalyse zu starten, z.B. durch die Auswertung von Mobilfunkdaten, um die Verkehrsströme im Stadtgebiet zu ermitteln. Sobald SR und Verwaltung dann auch ein Pilotprojekt für Remscheid konzeptionell umreißen können, soll dieses dann in den Nahverkehrsplan (NVP) der Stadt Remscheid aufgenommen werden.
Im Bereich ÖPNV-Planung verlässt der derzeitige Stelleninhaber in Kürze die Stadt Remscheid. Die Verwaltung ist bemüht, die Stelle zeitnah wieder zu besetzen, so dass im Anschluss (nach der entsprechenden Einarbeitung) die Vorbereitungen für den neuen Nahverkehrsplan starten können.

  1. Es gibt z.B. das Förderprogramm des Bundes „Digitalisierung der kommunalen Verkehrssysteme“. Gefördert werden allerdings stets nur einmalige Kosten (z.B. für die Einrichtung des Systems), nicht aber dauerhaft die Betriebskosten.
    Ob es darüber hinaus weitere Förderprogramme gibt, wird derzeit von Verwaltung und SR recherchiert, z.B. auch inwieweit das Förderprogramm „Digitale Modellregion Bergisches Städtedreieck“ auch in Remscheid genutzt werden kann.
  2. Das Thema „Bus auf Bestellung“ ist regelmäßig Thema bei den Abstimmungen mit dem Verkehrsbetrieb. Es ist gemeinsam beabsichtigt eine Lösung zu finden, unter welchen Rahmenbedingungen das System in Remscheid getestet werden könnte. Bevor ein solches System in Remscheid an den Start geht, sollte aber sinnvollerweise zunächst die wissenschaftliche Auswertung aus dem Versuch in Wuppertal vorliegen. Dieses wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, zurzeit befindet sich das Projekt in Wuppertal noch in der Aufbauphase und es werden Ausschreibungen für die Umsetzung auf den Weg gebracht.
  3. Alle bisherigen Pilotprojekte sind auf Smartphone-Nutzer ausgerichtet, also App-basierte Systeme. Damit kann das System rund um die Uhr in Echtzeit reagieren, ohne in großem Umfang kostenintensive Personalkapazitäten vorhalten zu müssen. Mit Blick auf das Prinzip der permanenten Routenoptimierung ist es besonders vorteilhaft, wenn über die Mobile App auch eine ständige Rückkopplung mit den Nutzern möglich ist, um z.B. Änderungen oder Störungen mitzuteilen. Ob auch eine Bestellung über eine telefonische Hotline als Zusatzangebot denkbar ist, wird später ein Teil der Prüfung sein.“

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