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Vorschlag der W.I.R: Zwei Stellen weniger in der Hauptstelle

Dass die Stadt Remscheid sparen muss, dürfte mittlerweile allen halbwegs an Kommunalpolitik interessierten Bürgern klar sein. Von den Haushaltseinsparungen sollten möglichst alle Burger betroffen sein, meint die Wählergemeinschaft W.I:R. Konkret: Die Schließung der Stadtteilbücherei in Lüttringhausen – eine Einsparung ausschließlich zu Lasten der dortigen Büerger – hält die W.I.R. für ungerecht und unangemessen. Bei Schließung der Außenstelle hat die Stadtverwaltung Einsparungen von jährlich 75.000 Euro Personalkosten plus 12.000 Euro Miete gleich  87.000 Euro Gesamteinsparung errechnet, ist auf der Internetseite der W.I.R. nachzulesen. Und auch das: Es mache wenig Sinn, die Weiterführung der Außenstelle durch ehrenamtliche Helfer und die Übernahme der Miete durch Sponsoring vorzuschlagen, wenn Fachleute erklärten, die Qualität der Außenstelle sei ausschließlich durch Ehrenamtler nicht zu gewährleisten und die Miete dauerhaft durch Sponsoring nicht zu sichern sei. Deshalb hat die W.I.R. einen eigenen Vorschlag gemacht, wie die Stadtteilbücherei in Lüttringhausen doch noch geettet werden könnte. Sie geht dabei von folgender Rechnung aus:

Der Stadtbücherei in Remscheid sind laut Stellenplan 28,78 (31 Mitarbeiter) Vollzeitstellen zugeordnet, elf Diplom-Bibliothekare, zehn Büchereiassistenten und zehn Hilfskräfte (incl. Fahrer und Hausmeister). Davon müssten nach dem W.I.R.-Vorschlag zwei Vollzeitstellen abgebaut werden, um die errechneten 87.000 Euro einsparen zu können. Zitat: „Die dabei verloren gegangene Arbeitskraft (für ganz Remscheid gesehen) in Höhe von rund sechs Prozent wird durch die Mithilfe von Ehrenamtlern ausgeglichen. Eine Qualitätsminderung ist aufgrund des geringen Prozentsatzes nach unserer Überzeugung nicht zu erwarten. Mittelfristig würden W.i.R. eine Reduzierung des Stammpersonals um weitere zwei bis drei Stellen für realistisch halten.

Die Wählergemeinschaft empfiehlt der Verwaltung, namentlich Dezernent Dr. Christian Henkelmann, ferner, zeitnah in Abstimmung mit der Politik und den Bürgern ein Personalkonzept zu erarbeiten. „Zusätzlich ergreift er die nötigen Schritte, um unterstützend einen Förderverein "Bücherei" zu gründen. Unabhängig davon sollte geprüft werden, ob die Bücherei im Lüttringhauser Rathaus eingerichtet werden kann oder ob eine Mietminderung in den heutigen Räumen möglich ist.“

Trackbacks

Waterbölles am : Doch noch eine Lösung für die Bücherei Lüttringhausen?

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Am 25. Oktober 2007 hatte der Rat der Stadt beschlossen, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stadtteilbibliothek in Lüttringhausen zu schließen. Zum Jahresanfang 2009 hat die W.i.R.-Fraktion nun ihre bereits am 18. Dezember 2007 veröffentliche Idee modizifi

Kommentare

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Heimatbund Lüttringhausen e.V. am :

Der Heimatbund Lüttringhausen begrüßt die Initiative der W.i.R. zur Rettung der Stadtteilbibliothek und unterstützt diesen Vorschlag voll inhaltlich. Die Vorstellungen der W.i.R. entsprechen unseren eigenen Überlegungen in Sachen Lüttringhauser Bücherei, die wir im Rahmen des am 5.1.2008 stattfindenden Kottenbutteressens vorstellen werden. Auch unser Ziel ist es, das Einsparvolumen aus dem Gesamtpersonalkosten-Etat der Stadtbibliothek Remscheid zu erzielen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir betonen, dass erst durch den von uns maßgeblich organisierten Protest gegen den Ratsbeschluss zur Schließung der Stadtteilbibliothek ein Nachdenken über diese Maßnahme in Gang gesetzt wurde. Es ist deshalb erfreulich, dass die W.i.R., die der Schließung im Rat zugestimmt hat, als erste Ratsfraktion diesen Protest aufgreift.

Chronist am :

Die Presseerklärung, in der der Heimatverein Lüttringhausen den Vorschlag der W.I.R. begrüßt hatte, ergänzte Vorsitzender Peter Maar gestern beim traditionellen Kottenbutteressen satirisch, in dem er an die Ratssitzung vom 25.10.2007 erinnerte: „Hat nicht in jener Ratssitzung auch die WiR dem Einsparkatalog mit der sinnigen Bezeichnung ‚Zukunftspakt für Remscheid’ zugestimmt, der für die im nächsten Jahr 100 Jahre alt werdende Lüttringhauser Bücherei keine Zukunft vorsieht? Für einen Moment schossen mir jene Pressemeldungen über meist ländlich geprägte Freiwilligen Feuerwehren durch den Kopf, bei denen es immer mal wieder übereifrige Feuerwehrmänner gibt, die erst eine Scheune in Brand stecken und sich anschließend an vorderster Front bei der Bekämpfung des Brandes hervortun. Und jetzt? Der Löschzug Gühne mit lautem Tatütata auf dem Wege nach Lüttringhausen? Lieber Herr Gühne, uns wäre es lieber gewesen, wenn Sie und Ihre Mitstreiter, was die Bücherei anbelangt, sich im vorbeugenden Brandschutz betätigt hätten. Was ich Ihnen vorwerfe: An keiner Stelle, weder in Ihrem Antrag, noch auf Ihrer Internet-Seite, noch in den diversen Presseveröffentlichungen wird erkennbar, dass auch Ihre Fraktion der Schließung der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek zugestimmt hat. Ihrer ganzen Aktion würde nicht der Geruch des Populismus anhaften, wenn Ihre Veröffentlichungen und Initiativen zu dem Thema beispielsweise so begonnen hätten: „Der vielfache Protest der Bürgerschaft gegen den auch von uns mitgetragenen Beschluss zur Schließung der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen und die vorgetragenen Argumente gegen die Schließung hat uns sehr beeindruckt. Wir müssen eingestehen, dass WIR einen Fehler gemacht haben. WIR möchten dazu beitragen, diesen Fehler auszuräumen und schlagen zur Erschließung des Einsparpotentials in der Stadtbibliothek einen anderen Weg vor."

Harald Fetsch am :

Der Vorschlag der W.i.R. ist sehr zu begrüßen. Wie die Bürger auf Hasten oder Reinshagen können die Bürger in Lüttringhausen zwei Büchereien in der Nachbarschaft nutzen, und zwar die in Ronsdorf und die in Lennep. Über eine Ausleihmöglichkeit vor Ort durch Ehrenamtliche ist nachzudenken. Auch wenn diese dann nicht ganz die Qualität einer "Voll"-Bibliothek hat. ---- Der neue, weitergehende Vorschlag der W.i.R. ist zu prüfen, ob im gesamten Bibliotheksbereich weitergehende Kostenreduzierungen ohne Qualitätsverlust möglich sind. In dem großen Betrieb "Stadtverwaltung" werden sich sicherlich qualifizierte Stellen für nicht mehr benötigte Büchereimitarbeiter finden lassen. Vorausgesetzt, diese Einsparungen werden nicht durch Neueinstellungen von Abteilungsleitern, Persönlichen Referenten oder Beigeordneten wieder zunichte gemacht.

Chronist am :

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am 9. Januar und zur Sitzung des Kulturausschuss am 5. Februar hat die Wählergemeinschaft inzwischen ihren Vorschlag zur Rettung der Stadtteilbücherei Lüttringhausen in einen Antrag gegossen.

Chronist am :

So schnell wird man vom Vorschlag der W.I.R. zur Stadtteilbücherei Lüttringhausen nichts mehr hören. In der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen kündigte Vorsitzender Philipp Veith "bis zur Sommerpause" ein Konzept von Büchereileiter Jürgen Brüninghaus an. Ziel: Rettung der Bücherei. Das sei so mit der Stadtverwaltung abgesprochen. Waltraud Bodenstedt von der W.I.R. verzichtete daraufhin auf die Behandlung des Antrages ihrer Fraktion. Seltsam! In den WDR-Regionalnachrichten auf WDR 2 hieß es heute, die Stadt Remscheid lehne es ab, die geplante Schließung der Stadtteilbücherei zu überdenken.

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