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Einbau eines Personenaufzugs zieht sich hin

„Der eigentliche Zuschauersaal des Teo Otto Theaters mit bis zu 650 Plätzen verfügt über 24 stufenlos zugängliche Sitze sowie vier Rollstuhlplätze. Neben den Aufführungen auf der Hauptbühne finden im oberen Foyer im ersten Obergeschoss zahlreiche Veranstaltungen in kleinerem Rahmen statt. In der aktuellen Spielzeit sind das allein 27, inkl. der Einführungsvorträge für die Philharmonischen Konzerte und der traditionellen Abschlussveranstaltung der Nacht der Kultur. Hinzu kommen mehrere Veranstaltungen außerhalb des eigentlichen Theaterprogramms, wie Gedenk- und Festakte, Trauungen des Standesamtes im besonderen Rahmen sowie andere Feierstunden. Das obere Foyer sowie das Teo Otto Zimmer (ehemaliges Raucherfoyer) sind für die Besucherinnen und Besucher nur über die beiden großen Wendeltreppen zugänglich, so dass zahlreiche mobilitätseingeschränkte Personen bisher von der Teilnahme an diesen Veranstaltungen ausgeschlossen sind.

Zur Behebung dieses Missstandes wird seit Jahren der Einbau eines Personenaufzugs zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs für die Besucherinnen und Besucher des Teo Otto Theaters gefordert und geplant. Der Rat der Stadt hat hierzu Mittel im Haushaltsplan 2019 bereitgestellt. Die Maßnahme befindet sich seitdem in der Umsetzungsphase, gestaltet sich jedoch schwieriger als zunächst veranschlagt. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass es aufgrund der besonderen baulichen und denkmalschutzrechtlichen Gegebenheiten im Theater nicht um einen Standardaufzug, sozusagen „von der Stange“, handeln kann, sondern eine individuelle Maßanfertigung erfolgen muss. Zum anderen sind aufgrund der bundesweit herrschenden Hochkonjunktur in der Baubranche auch die Aufzughersteller und deren Zulieferer bis an ihre Kapazitätsgrenzen ausgelastet, was zu enormen Lieferengpässen führt.

Eine in den zurückliegenden Monaten erfolgte Umfrage zur Klärung der genauen baulichen und technischen Rahmenbedingungen unter sämtlichen in Frage kommenden Anbieterfirmen in NRW hat zu keinem einzigen erfolgversprechenden Ergebnis geführt. Seitens des Gebäudemanagements erfolgen zurzeit bundesweite Anfragen. Parallel dazu werden die erforderlichen Aufmaßarbeiten durchgeführt, deren Abschluss für Mitte April geplant ist. Anschließend kann die erforderliche Ausschreibung erfolgen. Eine Vergabeentscheidung ist somit Mitte August möglich. Der Beginn der eigentlichen Baumaßnahme vor Ort wäre dann voraussichtlich frühestens für Anfang November zu veranschlagen. Die Planung des Gebäudemanagements sieht vor, dass die Arbeiten während des laufenden Theaterbetriebs erfolgen können und nicht bis zur nächsten Spielzeitpause im Sommer 2021 gewartet werden muss. Mit der Inbetriebnahme des Aufzugs wäre somit frühestens Ende des Jahres bzw. Anfang 2021 zu rechnen.“ (aus: Sachstandsbericht der Verwaltung gestern im Kulturausschuss zu baulichen Maßnahmen im Teo Otto Theater)

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