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Kölner Eisenwarenmesse wird verschoben

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Vom 1. bis 4. März wollten sich zahlreiche Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck auf der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln präsentieren. Jetzt wurde die Messe auf Grund der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt. Sie soll im Frühjahr 2021 nachgeholt werden. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen und des hohen Anteils asiatischer Aussteller auf der EISENWARENMESSE hat die Geschäftsführung der Koelnmesse die aktuelle Situation neu bewertet und in Abstimmung mit der Branche den neuen Termin festgelegt“, heißt es seitens der Messe. „Die Absage der Messe vor dem Hintergrund erneuter Erkrankungen und des sich rasch ausbreitenden Virus ist nachvollziehbar. Die Gesundheit der Messeteilnehmer geht vor, und daher können wir diese Entscheidung verstehen. Dass die Bergischen Unternehmen die Chance bekommen, sich ein Jahr später zu präsentieren, ist eine gute Lösung. Wir werden für 2021 wieder einen Gemeinschaftsstand anbieten, wenn genug Aussteller aus der Region teilnehmen“, so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Nur alle zwei Jahre findet die Eisenwarenmesse statt. Für die Werkzeughersteller ist die Messe eine wichtige Präsentations-, Dialog- und Informationsplattform. Nachdem im Laufe der letzten Wochen bereits zahlreiche Unternehmen ihren Messeauftritt abgesagt haben, sind auch Betriebe aus dem Bergischen abgesprungen, da es – trotz aller Vorsorgemaßnahmen seitens der Messegesellschaft – keine verlässlichen Aussagen zum Risiko gibt. (Anette Kolkau)

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Bergische IHK am :

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, das in der chinesischen Region Wuhan im Dezember 2019 ausgebrochen ist und die Lungenkrankheit Covid-19 verursacht, scheint sich zu einer Epidemie oder gar Pandemie auszubreiten. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Verflechtungen der bergischen Unternehmen auf dem internationalen Markt und insbesondere mit China hat die Bergische IHK am 26. Februar eine Blitzumfrage bei den heimischen Unternehmen gestartet. Erfragt wurde, ob und gegebenenfalls in welcher Weise die Unternehmen durch die Ausbreitung des Coronavirus betroffen seien. Innerhalb eines Tages meldeten sich 766 Unternehmen zu Wort. Von diesen gab die Mehrheit (60,84 Prozent/ 466 Teilnehmer) an, vom Coronavirus nicht betroffen zu sein. Nachteilige Auswirkungen vermeldeten branchenübergreifend rund 39,16 Prozent (300) der Unternehmen. „Wenngleich die Mehrheit der bergischen Unternehmer keine oder noch keine Beeinträchtigungen durch die Situation in China und inzwischen auch in Italien verspürt, so sind die betroffenen Unternehmen jedoch umso intensiver – teilweise existenziell – tangiert“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge das Umfrageergebnis zusammen. Einem Unternehmer beispielsweise habe sein potenzieller Investor zur Geschäftsübernahme und Fortführung vorerst abgesagt. Negative Auswirkungen vermelden laut der Umfrage unter anderem Firmen des produzierenden Gewerbes (u.a. besonders Hersteller von Verpackungsmitteln), aus Handel, der Hotel-, Reise- und Tourismusbranche, dem Messebau, dem Logistik-, Transport- oder dem Personenbeförderungsgewerbe. So berichten die Unternehmen von bereits eingetretenen oder noch zu erwartenden Auftragseinbrüchen und Umsatzeinbußen durch Lieferkettenunterbrechungen und (eigene) Produktionsausfälle aufgrund von Produktionsstopps in China. Notwendig gewordene Zwischenkäufe belasteten den Wareneinsatz zusätzlich. Viele Betriebe sind laut eigenen Angaben derzeit jedoch überhaupt nicht lieferfähig. Frachtlieferungen nach Asien seien überproportional teurer geworden, Kurierdienstleistungen seien eingeschränkt oder gestoppt. Verpackungshersteller erhielten entsprechend weniger Aufträge von ihren exportierenden Kunden, die wiederum Auftragseinbrüche von 20 Prozent beklagten. Hinzu kämen eine große Verunsicherung bei den Mitarbeitern sowie Misstrauen gegenüber ausländischen Partnern. Weiterhin sei die Erhöhung von Hygienemaßnahmen und dahingehenden Schulungen notwendig. Absagen von Dienstreisen und der Teilnahme an Fachkonferenzen (nicht nur im asiatischen Raum) zögen problematische Rückerstattungen von bereits bezahlten Flügen und Hotels nach sich. Ein mehrfach genannter Punkt in diesem Zusammenhang ist auch die Absage der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln.

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