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Die Schatzkiste öffnet wieder am 25. Juni

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 25. Juni, moderiert Jürgen H. Scheugenpflug eine Mixed Show mit den Kabarettisten Marius Jung, Helmut Sanftenschneider und Johann Theisen. Nachdem die Corona-Maßnahmen für die Theater wieder gelockert wurden, stand das Schatzkisten Team zunächst einmal vor einem riesigen Problem:  „1,5 Meter Mindestabstand bedeutet, dass in unserem kleinen Theater maximal 15 bis 20 Personen teilnehmen können.“ Da haben sich Martina und Volker Schatz zusammengesetzt und ein innovatives Hygienekonzept ausgearbeitet. Dabei konnte Martina Schatz als ausgebildete Fachkrankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesie Ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Krankenhaus einbringen. 

Das Konzept beinhaltet, dass jeder Besucher beim Einlass ein Schutzvisier erhält, das er während des gesamten Aufenthaltes in der Schatzkiste aufbehält. Das Robert Koch Institut hatte zu Schutzvisieren zwar den Einwand, dass es kein vollständiger Schutz sei, aber dieses Argument ist hinfällig, wenn jeder eins trägt. So kann das Thema „Mindestabstand“ entfallen und das Theater kann eine volle Besucherzahl zulassen. Getränke werden in Flaschen oder Dosen mit Strohhalm gereicht, so dass jeder Gast die Getränke zu sich nehmen kann, ohne das Schutzvisier abzunehmen.

Wer schon einmal in der Schatzkiste war erinnert sich daran, dass immer Süßigkeiten oder Erdnüsse in kleinen Schälchen serviert wurden. Die gibt es jetzt auch wieder, jedoch in kleinen Tütchen.
m Eingang und an der Bar befinden sich Desinfektionssäulen und Desinfektionsmittel auf den Toiletten. Am Toilettenabgang befindet sich ein elektronisches Einlasssystem mit Rot-/Grün-Ampel um anzuzeigen, ob der Weg frei ist.
Die Zahlung an der Bar erfolgt bargeldlos über kontaktlose Kartenleser.
Vor und nach jeder Show werden alle Oberflächen komplett desinfiziert.

Im Restaurant werden Tische, die nicht den notwendigen Abstand aufweisen, mit mobilen transparenten Trennwänden voneinander getrennt. Im Übrigen werden im Restaurant alle Auflagen erfüllt, die für Restaurants bzw. Gaststätten gelten.

Mit diesen innovativen Maßnahmen können die Gäste in Restaurant und Schatzkiste einen gemütlichen und lustigen Abend verbringen. Trotzdem ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, um eine Verbreitung des Coronavirus einzuschränken.

Denn Remscheid muss lachen!

Die Aufführung beginnt wie immer um 20 Uhr; Einlass ist ab um 19.30 Uhr. Das Restaurant öffnet um 18 Uhr.
Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

So wie sich das Dr. Volker Schatz und sein Team gedacht haben, wird es wohl nicht kommen. Über die in der Pressemitteilung beschriebenen Corona-Maßnahmen“ waren die Verantwortlichen im Rathaus, als sie davon lasen, ziemlich verwundert. Denn die seien mit ihnen nicht abgestimmt. Eine Aufführungserlaubnis der Ordnungsbehörden gibt es demnach nicht. Und damit wird die Schatzkiste“ wohl auch in nächster Zeit nicht rechnen können.

Dr. Volker Schatz am :

Die Stadt Remscheid zieht ihre Zusage zurück. Vorgestern, am 12. Mai, haben wir unser innovatives Hygienekonzept vorgestellt, mit dem wir die Abstandsregelung überflüssig machen wollten. Dr. Frank Neveling, Fachdienstleiter des Gesundheitswesens in Remscheid, ein sehr kompetenter und innovativer Mensch, hat das Konzept für gut befunden und zugesagt, dass unter diesen Bedingungen ein Betrieb in der Schatzkiste möglich sei. Allerdings drehten sich dann die Rädchen innerhalb unserer Stadtverwaltung, und letztendlich haben die Juristen entschieden, dass dieses Hygienekonzept nicht den Auflagen entspricht und aus diesem Grunde nicht umgesetzt werden darf. Die Schatzkiste muss also geschlossen bleiben. Es ist bedauerlich für unsere Künstler, die momentan am Existenzminimum leben, weil sie keinerlei Einnahmen mehr haben. Die Nachricht, dass die Schatzkiste einen Weg gefunden habe, gab den Künstler wieder Hoffnung. Diese wurde jetzt mit einem Schlag zerstört. Es ist verwunderlich, dass der Schatzkiste, die vor kurzem noch als Rettung der Remscheider Innenstadt gepriesen wurde, nun Barrieren in den Weg gelegt werden, weil es hier wichtiger ist, dass etwas rechtmäßig ist als das es richtig ist. Wir bedauern sehr, dass wir mit der gestrigen Meldung falsche Hoffnungen bei unseren Gästen geweckt haben, die sich schon auf einen Theaterbesuch gefreut hatten.

Norbert Landen am :

Das ist ein gutes Beispiel dafür,wie man es nicht machen sollte. Jetzt lacht Remscheid.

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