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Mehr Arbeitslose und weniger freie Stellen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Februar waren 26.456 Personen arbeitslos, 214 weniger als im Januar und 1.284 mehr Menschen als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt nun acht Prozent, im Vorjahr lag sie bei 7,7 Prozent. Es sind 4.435 freie Stellen gemeldet, 535 weniger als im Vorjahr.

„Im Bergischen Städtedreieck sind die Arbeitslosenzahlen im Februar gegenüber dem Vor-monat zwar leicht gesunken, aber deutlich höher als vor einem Jahr. Dies gilt gleichermaßen für Wuppertal und Remscheid. In Solingen haben wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr. Die Zahl der jungen Arbeitslosen liegt mit 2.860 Personen rund zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. In allen drei Städten ist die Jugendarbeitslosigkeit um rund zwölf Prozent höher als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist in den drei Städten unseres Agenturbezirks im Vorjahresvergleich rückläufig, am stärksten in Remscheid und am geringsten in Wuppertal“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Kurzarbeit ist ein Spiegel konjunktureller Entwicklungen. Seit Mitte des vergangenen Jahres steigen die Anzeigen zu geplanter Kurzarbeit im Agenturbezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal leicht an. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden im Jahr 2018 84 Betriebe zu konjunktureller Kurzarbeit beraten. Im Jahr 2019 waren es mit 153 Beratungen fast doppelt so viele. Während 2018 mit 64 Anzeigen die Kurzarbeit von 621 Personen angemeldet wurde, waren es 2019 166 Anzeigen, mit denen die Kurzarbeit von 2.962 Personen gemeldet wurde. Statistische Daten zur realisierten konjunkturellen Kurzarbeit stehen nach einer Wartezeit von fünf Monaten zur Verfügung und liegen bis einschließlich August 2019 vor. Bis August 2019 hatten überwiegend Betriebe aus dem Baugewerbe und dem verarbeitenden Gewerbe Kurzarbeit tatsächlich realisiert. Gerade die Zeit der Kurzarbeit eignet sich aber besonders zur Qualifizierung. Interessierte können sich bei den Qualifizierungsexpertinnen der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal informieren: per E-Mail unter Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de">Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de sowie per Telefon:

  • Remscheid: Frau Wildförster, Tel. 02191 4606-553
  • Solingen: Frau Dobbert, Tel. 0212 2355-295
  • Wuppertal: Frau Speer, Tel. 0202 2828-171;Frau Acar, Tel. 0202 2828-147

„Die weitere Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. In der zweiten Jahreshälfte 2019 sind auf Grund des abgekühlten Arbeitsmarktes vermehrt Beratungsanfragen zu Kurzarbeit eingegangen. Einige Betriebe berichten, dass dies mit der eingetretenen Planungssicherheit in der Brexit-Frage einhergeht. Insgesamt muss die weitere Entwicklung aber abgewartet werden. Insbesondere die Themen Handelsstreit USA/China, Krise in der Automobilindustrie und aktuell die Auswirkungen des Coronavirus können jederzeit zu einer Zunahme von Kurzarbeit führen“, so Martin Klebe.

Kurzarbeit soll helfen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in konjunkturschwachen Zeiten ihre Arbeitsplätze und den Betrieben die eingearbeiteten Mitarbeitenden zu erhalten. Während der Kurzarbeit erhalten die Mitarbeitenden einen Lohnersatz aus der Arbeitslosenversicherung. Es werden rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettogehalts gezahlt, lebt mindestens ein Kind im Haushalt, steigt es auf 67 Prozent. Voraussetzung ist, dass die Betriebe vor Beginn der Kurzarbeit eine schriftliche Anzeige bei der Agentur für Arbeit erstatten.

In Remscheid sind aktuell 4.460 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 80 Personen oder 1,8 Prozent weniger im Vormonat. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres sind dies 230 Personen (5,4 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 7,1 Prozent (+0,4 Prozentpunkte). Es meldeten sich 946 Personen im Februar neu oder erneut arbeitslos, 1.031 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Der Agentur für Arbeit Remscheid wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 174 (-27,1 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 1.061 offene Stellen. Das sind 15 mehr als im Vormonat, aber 397 weniger als im Vorjahresmonat. Besonders gesucht sind in Remscheid Fachkräfte und Helfer in folgenden Berufsbereichen: Im Objekt-, Werte-, Personenschutz, in der Metallbearbeitung, in der Lagerwirtschaft, im Maschinenbau und der Betriebstechnik, sowie im Bereich der Maschinen- und Anlagenführung.

Aktuell sind 450 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 21 Jugendliche (+4,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 49 Personen (+12,2 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 1.524 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 216 (-12,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91,6 Prozent (1.396 Personen) in der Grundsicherung betreut. „Der Arbeitsmarkt in Remscheid wird unverändert von den aktuellen konjunkturellen Entwicklungen beeinflusst. Erfreulich ist der kontinuierliche Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

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