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Oerlikon Barmag investiert in die Zukunft

Pressemitteilung von Oerlikon Barmag

Mit dem Spatenstich für den Erweiterungsbau seines Pumpenbaus verfolgt der Maschinen- und Anlagenhersteller Oerlikon Barmag weiterhin seinen Innovationskurs. Mit einem Investitionsvolumen im hohen einstelligen Millionenbereich dokumentiert der Neubau auf dem Gelände an der Leverkuser Straße das klare Bekenntnis des Segments Manmade Fibers des Schweizer Oerlikon Konzerns zu kontinuierlicher zukunftsorientierter Ausrichtung seiner Geschäftsfelder. Spätestens ab Dezember 2020 sollen auf rund 4.000 m² die Hightech-Spinn-, Förder- und Dosierpumpen des Weltmarktführers für Chemiefaseranlagen und Texturiermaschinen gefertigt und getestet werden. In dem attraktiven Neubau werden zudem im zweiten Untergeschoss Büro- und Sozialräume mit ca. 500 m² errichtet. Mit dieser Investition in die Zukunft setzt Oerlikon Barmag neue Maßstäbe im Bereich der Profitabilität, Prozessstabilität und Logistik im Pumpenbau. Rund 80 Mitarbeiter aus den Bereichen Wareneingang, Logistik und Vorfertigung mit 40 Werkzeugmaschinen werden in den Neubau einziehen. Sie werden in diesem Bereich zudem von einem neuen Lager- und Logistikkonzept profitieren.

„Die Nachfrage nach unseren Pumpen ist ungebrochen hoch. Sie sind eine der wesentlichen Kernkomponenten im Spinnprozess. Hier profitieren wir derzeit von unserem hohen Auftragseingang und -bestand für Chemiefaseranlagen. Unsere Pumpen finden aber auch Einsatz in vielen anderen industriellen Anwendungen, wie z.B. der Lackierindustrie, der chemischen Industrie oder dem Automobilbau. Die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten war die Voraussetzung zur Optimierung unserer Prozesse und zur Erfüllung der steigenden Kundenanfragen. Der Ausbau dient perspektivisch nicht nur der Standort- und Arbeitsplatzsicherung für rund 150 Mitarbeiter, sondern vor allem auch unseren Wachstumszielen im Bereich des Pumpenbaus. Unsere Kunden aus der ganzen Welt schätzen unsere Pumpen gerade auch vor dem Hintergrund der Marke ,Made in Germany´“, erklärte Klaus Lorenz, Leiter des Bereichs Pumpenbau bei der Grundsteinlegung. Georg Stausberg, CEO des Oerlikon Segments Manmade Fibers, ergänzte: „Unsere Innovationskraft ist seit jeher der Grund für unsere führende Weltmarktposition im Chemiefaseranlagenbau. Daher ist es nur konsequent, in unsere Entwicklungsstandorte in Remscheid und Neumünster – hier konnten wir Anfang Februar die Grundsteinlegung für ein neues Technikum feiern – zu investieren.“

Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz war bei der Grundsteinlegung ebenso anwesend wie zahlreiche Vertreter der Stadt, des Bauunternehmens Dohrmann sowie der Architekt Michael Treders. Mast-Weisz unterstrich die Bedeutung des Bauvorhabens für die Stadt. „Die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch diese Investition ist für Remscheid von großer Bedeutung“, so der Oberbürgermeister. Oerlikon Barmag hatte allein im letzten Jahr mehrere hundert Arbeitsplätze geschaffen. Für den Bereich des Pumpenbaus waren dies 2019 rund 20 neue Jobs. Und die Planungen für 2020 sieht die Schaffung weiterer Arbeitsplätze in dem Bereich vor.

Im Jahre 2022 feiert die Oerlikon Barmag ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. Der Bereich des Pumpenbaus – quasi als Keimzelle der einstigen Barmag AG – war von der ersten Stunde an mit dabei und steht seitdem ebenso lange bereits für hohe Innovationskraft und modernste Fertigungsmethoden verbunden mit einer strikten Qualitätsphilosophie. Oerlikon Barmag produziert Präzisions-Zahnraddosierpumpen für den textilen und nicht textilen Bereich. Die kleinsten Pumpen wiegen 400 Gramm und fördern exakt 0,015 ccm/u, die größten vier Tonnen mit einer Förderung von 12,8 Liter Flüssigkeit pro Umdrehung. In den Chemiefaseranlagen zur Herstellung von Endlosfilamenten sorgen die textilen Spinnpumpen für eine hoch-genaue Dosierung der Schmelze. Nicht textile Pumpen kommen hauptsächlich bei der Herstellung von Folien, beim Dosieren von Lacken, bei der Mischung von chemischen Flüssigkeiten, beim Auftrag von Heißschmelzklebern sowie bei der Verarbeitung von Silikonen, Harzen und Polyurethanen zum Einsatz. Am Remscheider Standort werden alle Bearbeitungsverfahren durchgeführt: Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen, Läppen und Verzahnen.

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