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Prof. Dr. Günther Hasinger erhält Röntgenplakette

Aus Anlass des 175. Geburtstags
von Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) ...

... wird die Stadt Remscheid für Freitag, 27. März, 19.30 Uhr zu einem Konzert mit den Bergischen Symphonikern unter Leitung von Gregor Rot ins Teo Otto Theater (Konrad-Adenauer-Straße 31-33, 42853 Remscheid) einladen, das Horst Kläuser moderieren wird. Seine Gesprächspartner sind Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und sein Würzburger Kollege Dr. Adolf Bauer, ferner Prof. Dr. Metin Tolan, Physiker an der TU Dortmund, der Mumienforscher und Museumsdirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl und Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen (alias Franz Mestre). Zum musikalischen Programm gehören Werke von Verdi, Puccini, Ponchielli, Mendelssohn, Rota, J. Strauß, Rossini, Mascagni, Arditi und E. Strauß. Solistin ist Elizabeth Mora (Sopran). Die „Physikanten“ wollen das Publikum mit kleinen Experimenten überraschen und erstaunen.

Details zu den Feierlichkeiten aus Anlass der diesjährigen Jubiläen 125 Jahre Röntgenstrahlen und 175 Jahre Wilhelm Conrad Röntgen teilten heute im Deutschen Röntgenmuseum in Lennep Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Museumsleiter Dr. Uwe Busch und Prof. Dr. Ulrich Mödder, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums, der lokalen Presse mit.

Die seit 1951 jährlich verliehene Röntgenplakette der Stadt Remscheid erhält in diesem Jahr der deutsche Physiker Prof. Dr. Günther Hasinger (ESA, Madrid, Spanien) in Würdigung seiner herausragenden Forschungen auf dem Gebiet der Röntgenastronomie. Die öffentliche Ehrung findet am Samstag, 28. März, ab 11 Uhr im Teo Otto Theater statt. Die Veranstalter – die Stadt Remscheid und die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums – laden hierzu jedermann ein und freuen sich ganz ausdrücklich über zahlreiche Gäste.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Ehrengast Wilhelm Conrad Röntgen (alias Schauspieler Franz Mestre) und das Grußwort von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, folgt ein Impulsreferat von Prof. Dr. Carsten Könneker (Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg) zur Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für Mensch und Gesellschaft heute. Die Laudatio hält Prof. Dr. Metin Tolan, TU Dortmund. Anschließend an die Verleihung der Röntgen-Plakette wird Prof. Dr. Günther Hasinger einen Festvortrag halten über „Schwarze Löcher und das Schicksal des Universums“.

Das musikalische Programm bestreitet das Streichquartett der Bergischen Symphoniker (Viola Fey und Shino Nakai – Violine, Johanna Seffen – Viola, Thomas Grote – Violoncello). Neben dem Festakt und Bühnenprogramm erwartet die Gäste im Foyer von 10 bis 16 Uhr das Team der X-perimente (DRM und rem) und lädt ein zum „Experimentieren für Jedermann“ mit dem X-perimente Mobil.

In den letzten Jahrzehnten beschäftigte sich Günther Hasinger mit der Erforschung des Röntgenhintergrunds und half halfen nachzuweisen, dass diese diffuse Röntgenstrahlung hauptsächlich von unzähligen Schwarzen Löchern in aktiven Galaxienzentren stammt, die im Laufe der kosmischen Geschichte wachsen und strahlen. Aktuell befasst er sich mit den schwachen Fluktuationen im kosmischen Röntgen- und Infrarot-Hintergrund, die auf die Existenz einer sehr frühen Population Schwarzer Löcher hinweisen, und untersucht die Frage, ob es sich dabei möglicherweise um die bisher unverstandene Dunkle Materie handelt.

Günther Hasinger wurde am 28. April 1954 in Oberammergau geboren. Er wuchs in Münchens Umgebung auf und besuchte das Max-Planck Gymnasium. Er studierte Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München und machte seine Diplomarbeit 1980 am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) . Hasinger promovierte unter der Betreuung von Joachim Trümper 1984 an der LMU in Astrophysik. Danach nahm er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPE auf. Von 1994 bis 2001 hatte er einen Lehrstuhl an der Universität Potsdam inne und war Direktor, von 1998 bis 2001 Sprecher des Vorstands des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (heute Leibniz-Institut für Astrophysik). Im Jahr 2001 wurde er Direktor der Röntgen- und Gammagruppe am MPE und ist seit 2003 Honorar-Professor an der Technischen Universität München. In 2008 wurde er zum wissenschaftlichen Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik berufen. 2011 übernahm er die Leitung des Instituts für Astronomie der Universität Hawaii und seit 2018 ist er Wissenschaftsdirektor der European Space Agency (ESA).

Hasinger ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und der Academia Europaea, sowie auswärtiges Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für seine Forschung wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2005, sowie dem COSPAR Award 2010. Sein Buch „Das Schicksal des Universums“ wurde 2008 zum „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Hasinger ist verheiratet mit Barbara Kreiß-Hasinger und hat zwei Söhne.

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