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Die Angst vorm Schwimmen "erben" die Kinder

Mit dem Aktionsplan „Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022“ will die Landesregierung die Schwimmfähigkeit der Kinder in Nordrhein-Westfalen deutlich stärken. In der Sekundarstufe I wird der Schwimmunterricht in der Regel in der Jahrgangstufe 6 über die Dauer eines Schuljahres mit einer Doppelstunde erteilt. In welchem Schuljahr in der Sek I der Schwimmunterricht stattfindet, ist den Schulen aber freigestellt. Jedes Kind soll nach Möglichkeit am Ende der Grundschulzeit, spätestens am Ende der Klasse 6, sicher schwimmen können, so die Landesregierung. Die CDU-Ratsfraktion und fragte am 11. Februar bei der Verwaltung nach. Dadurch stellte sich in der gestrigen Sitzung des Schulausschusses heraus, dass an zwei Remscheider Grundschulen am Ende der Jahrgangsstufe 4 noch auf 57 Prozent Nichtschwimmer (GGS Daniel-Schürmann) bzw. sogar 62 Prozent (Schule Steinberg) kommen. Am Ende der Jahrgangsstufe 6 sieht es an den weiterführenden Schulen deutlich besser aus. Allerdings gibt es auch dort mit einem Anteil an Nichtschwimmern drei deutliche Schlusslichter, die Nelson-Mandela Schule (19 Prozent) und die Sophie-Scholl-Gesamtschule (15 Prozent) und die Albert-Einstein-Gesamtschule (14 Prozent). Schulrätin Brigitte Dörpinghaus erklärte das mit den hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Martine Klein vom Sportbund Remscheid ergänzte, an fehlenden Übungsleitern könne es nicht liegen. Die Schulrätin vermutete,  dass in den Heimatländern von Migranten Schwimmen keine große Bedeutung habe.  „Manche Eltern verlangen von ihren Kindern nicht Schwimmen zu lernen. Sie haben selbst Angst vor dem Schwimmen und übertragen das auf ihre Kinder!“

Sportdezernent Thomas Neuhaus hatte die Idee, den im Freibad Eschbachtal ausgebildeten jungen Rettungsschwimmern eine Weiterqualifikation ans Herz zu legen, um im Freibad eigene Schwimmkurse anbieten zu können. In den Sommerferien 2019 hatten im Rahmen von „NRW kann Schwimmen“ keine Kurse angeboten werden können, weil die Übungsleiter/innen in dieser Zeit lieber selbst Urlaub machen  wollten.

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