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Vier symbolische Zeichen für Klimagerechtigkeit

Leonardville ist ein kleines Dorf in Zentralost-Namibia am Rande der wüstenähnlichen Kalahari. Dass es dort einen Kindergarten gibt, wissen seit 1994 viele Remscheiderinnen und Remscheider. Denn damals übernahm die Luther-Kirchengemeinde die Patenschaft über den Kindergarten in Leonardville. Daran änderte sich auch nichts, als am 1. Januar 2018 aus der evangelischen Johannes- und der Luther-Kirchengemeinde die neue „Auferstehungs-Kirchengemeinde“ wurde. Diese pflegt mittlerweile im südlichen Afrika (Namibia, Kapstadt und Vryheid) drei „lebendige Partnerschaften“. Lebendig deshalb, weil es dabei nicht allein um finanzielle Unterstützung geht, sondern auch und gerade um menschliche Kontakte. Mit den Partnern in Leoardville beispielsweise sind alle zwei Jahre wechselseitige Besuche vereinbart. Pfarrer i. R. Friedhelm Krämer: „Besucher aus Remscheid waren in den letzten Monaten in allen drei Orten zu Besuch!“

Das dies nur mit dem Flugzeug möglich ist, liegt auf der Hand. Was würde wohl die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg zu dem CO2-Ausstoß sagen, der mit diesen Flügen unvermeidbar verbunden  ist, mögen sich die Presbyter der Auferstehungsgemeinde gefragt haben, bevor sie auf die Idee kamen, auf dem Gelände des Gemeindezentrums "Esche" auf dem Hohenhagen von Landschaftsgärtner Gerd Plückebaum vier Bäume pflanzen zu lassen – zwei Zierkirchen und zwei Zieräpfel –  als symbolisches Zeichen für Klimagerechtigkeit. Gestern um 10 Uhr begann die Pflanzaktion bei durchaus gutem Wetter (für die kleinen Bäume: Es nieselte). Eine gute Gelegenheit, um im trockenen Gemeindezentrum mehr über die Partnerschaften im südlichen Afrika zu erfahren.

Mit dabei: Friedhelm Krämer, die Presbyter Kerstin Ruf und Uwe Becker, das Ehepaar Rosel und Jürgen Brüninghaus und die Lehramtsstudentin Coona Sahm, die zu den jüngsten Besuchern von Leonardville gehörte. Dort wie in ganz Namibias sind 85 Prozent der Bevölkerung evangelische Christen. Doch die Gottesdienste sind mit denen in Euro nicht vergleichbar. Dauern sie dort zweieinhalb Stunden, gehören sie eher zu den kürzeren. Das liegt auch an der Sangesfreude der Gemeinden. Selbst im kleinen Leonardville gebe es Frauen-, Männer und Kinderchöre, schwärmte Coona Sahm. Und Friedhelm Krämer ergänzte, dass in den Schulunterricht oft Gesänge eingebaut würden, weil sich herausgestellt habe, dass sich neuer Lehrstoff besser merken lasse.

Die Partnerschaft mit Leonardville beschränkt sich längst nicht nur auf den Kindergarten, sondern schließt inzwischen auch die dortige Kirchengemeinde ein sowie eine Grundschule und ein Schülerwohnheim mit 200 Plätzen, das größte in Ganz Namibia, und schließlich auch die ganze Kommunalverwaltung. Da sind Spenden aus der Auferstehungsgemeinde natürlich immer gern gesehen (Iban: DE26 3405 0000 0000 0002 32, Verwendungszweck: „Leonardville").

Die zweite Partnerschaft betrifft Sozialarbeit in den Townships von Kapstadt. Dort engagieren sich René und Sandra Auras (WEC International e.V., Iban: WEC International e.V., Iban: DE34 5019 0000 0004 1320 09), allerdings nicht von ihrer Heimat Remscheid aus, sondern als Sozialarbeiter vor Ort.

Bleibt als dritte Partnerschaft noch das Baby- und Kinderheim „Inkululeko“ in Vreyheid. Von der dort geleisteten Arbeit sei Sohn Nils vor 15 Jahren während seines freiwilligen sozialen Jahres nach dem Abitur sehr beeindruckt gewesen, berichteten gestern Rosel und Jürgen Brüninghaus. Sie kennen das Heim inzwischen aus eigenem Erleben. Nils Brüninghaus gründete damals für das Baby- und Kinderheim „Inkululeko“ den Förderverein Children Care Project e.V. (Iban: DE13 3405 0000 0000 9860 83).

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