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Messgeräte für Vermessung kommen bald geflogen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Digitalisierung der Stadtverwaltung Remscheid schreitet voran. Ab dem 11. März setzt der Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster eine „Drohne“, fachmännisch ein UAV – Unmanned Aerial Vehicle, ein. Nach einer intensiven Probe- und Testphase löst das Messgerät vermessungstechnische Aufgaben auch an schwer zugänglichen Stellen schnell und präzise. Das Fluggerät ist mit einer hochauflösenden Spezialkamera versehen und wird unter anderem eingesetzt in der Straßenplanung, bei der Aktualisierung der Luftbilder, bei dreidimensionaler Erfassung der Geometrie von städtischen Bauwerken sowie zur kartographischen Erfassung des Geländes (Topographie) mit dem Ziel einer dreidimensionalen Darstellung. Mit dieser innovativen Methode können darüber hinaus Baufortschritte auf städtischen Baustellen erfasst oder aktuelle Planungsdaten geliefert werden. Neben der Erfassung der Geometrie geben die Fotos auch Aufschluss über den technischen Zustand von Gebäuden, insbesondere an schwer zugänglichen Flächen.

Das fliegende Messgerät wird von speziell geschultem Personal der Vermessungsabteilung gesteuert, da vor jedem Einsatz eine detaillierte Vorbereitung und Analyse für die Objektvermessung mit der Festlegung der Flugparameter erforderlich ist. „Deshalb kann nicht jeder Mitarbeiter einfach ein fliegendes Messgerät navigieren“, erklärt Thomas Wurm, Leiter der Vermessungsabteilung. Dies dient sowohl der Qualität aufzunehmenden Fotos und Daten für das Zielobjekt und gleichermaßen der Flugsicherheit. Die Flüge werden mit Polizei und Ordnungsamt abgestimmt.

Das Fluggerät ist mit einer Vielzahl von autonom arbeitenden Sensoren - unter anderem zur Satellitennavigation – bestückt und kann daher weitestgehend automatisiert fliegen. Dennoch halten die Piloten am Boden Sichtkontakt, um unmittelbar manuell eingreifen zu können. Nach der Landung werden die erfassten Daten über spezielle Softwareprodukte vermessungstechnisch ausgewertet und für weitere Verwendung wie die Visualisierung aufbereitet. Mit dem Einsatz eines Flugmessgerätes kommen wir zu einem Qualitätssprung in der Erfassung von Vermessungsdaten, für viele Arbeitsprozesse in der Planung und Qualitätsüberwachung.

„Der Einsatz eines Fluggeräts in der Vermessungstechnik ist ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung des Technischen Dezernates insbesondere für fast alle Planungsprozesse, die so nun leichter und in höherer Qualität umsetzen lassen“, ordnet Peter Heinze, Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschafsförderung, das neue Arbeitsgerät ein. (Für Mittwoch, 11. März, hat die Verwaltung die lokale Presse eingeladen, um die neue Drohne vorzustellen.)

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