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Ein Fahrrad ist nicht mit Tütenmilch vergleichbar

Die Zukunft von Radsport Nagel in Remscheid bleibt ungewiss. Mit dem früheren Pflanzenmarkt an der Rader Straße / Am Neuenteich – im Sommer oft ein „Treibhaus“ – ist das Unternehmen nicht zufrieden und sucht nach einer neuen Gewerbefläche in Remscheid in der Größenordnung von 4000 m2. Im Entwicklungsausschuss teilte die Verwaltung dazu am Donnerstag auf Anfrage der CDU-Fraktion mit, man stehe mit der Firma „schon seit Jahren in einem mehr oder weniger engen Kontakt“. Der konkrete Wunsch nach Entwicklungsmöglichkeiten habe sich bei einem Gespräch im Herbst 2018 ergeben, nicht ausgeschlossen eine Standortveränderung. Doch da habe die Verwaltung nichts im Angebot: „Die Stadt Remscheid selbst verfügt nicht über Gewerbeflächen dieser Größenordnung. (…) Aus diesem Grund wurde der Kontakt zu mehreren Eigentümern gewerblicher Immobilien hergestellt und eine Begleitung zugesagt.“ Radsport Nagel sei auch auf das leerstehende Gebäude an der unteren Alleestraße (Kaufhof/ SinnLeffers) hingewiesen worden sowie auf Flächen auf der mittleren Alleestraße. „Beide Standorte stießen aber, auch aufgrund logistischer Probleme, nicht auf Zustimmung.“

Aus dem Entwicklungsausschuss kam gestern die Empfehlung, über eine planungsrechtliche Aufwertung des Grundstücks an der Rader Straße / Am Neuenteich nachzudenken. Denn dort, ganz in der Nähe des neuen DOC, könnte ein Fahrradgeschäft künftig sehr intererssant sein.
Waterbölles: Der alleinige Hinweis der Verwaltung auf das geltende Einzelhandelskonzept der Stadt zieht hier nicht. Ein Fahrrad ist schließlich nicht mit Tütenmilch vergleichbar!

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Kommentare

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Horst Kläuser am :

Da beruft man sich auf eigene Regeln und Konzepte, die teils Jahrzehnte alt sind und heult Krokodilstränen, wenn Unternehmen abwandern. Das verstehe, wer will. (aus: Facebook)

Bettina Stamm am :

Das ist das Resultat, wenn man die gesamte Einzelhandelsentwicklung in Remscheid schwerpunktmäßig auf ein einziges imaginäres Großprojekt ausrichtet. Aber politisch so gewollt und mehr als einmal abgenickt. Dabei wird die Umsetzung des Projektes immer unwahrscheinlicher.

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