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Neuer Quartiersplatz soll an Herbert Goerlich erinnern

Ein erster Entwurf der Verwaltung zum neuen Quartiersplatz an der Honsberger Straße. Skizze: Stadt Remscheid.Erste Skizzen zum neuen Quartiersplatz für Honsberg“, veröffentlichte der Waterbölles am 12. Oktober 2018. Vom "Grünen Wohnzimmer Stachelhausen" war damals die Rede, noch bevor die alte Trafo-Station der Stadtwerke und die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Remscheid abgerissen waren, die talwärts an die „Kraftstation“ grenzten. Quartiersplatz ist nur der Arbeitstitel. Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 31. März hat die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid den Antrag gestellt, den neu entstehenden Quartiersplatz an der Honsberger Straße nach Fertigstellung nach Herbert Goerlich zu benennen in Würdigung seiner Verdienste um die Stadt Remscheid und den Stadtbezirk Alt-Remscheid. Begründung:

“Herbert Goerlich wurde am 19. Dezember 1922 in Remscheid geboren. Von 1939 bis 1987 war er bei der Stadtverwaltung Remscheid beschäftigt. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg hat er sich in besonderer Weise um die sozialen Probleme der Beschäftigten gekümmert. So wurde er schon 1955 in den damaligen Betriebsrat gewählt und 1957 in den Personalrat der Stadt Remscheid. Ab 1965 war er freigestelltes Mitglied im Personalratsvorstand und wurde 1966 zum Vorsitzenden gewählt.

Nach der Verselbstständigung der Krankenanstalten der Stadt Remscheid bekamen diese einen eigenen Personalrat, bildeten aber mit der Stadtverwaltung einen Gesamtpersonalrat. Herbert Goerlich wurde 1978 Vorsitzender des Gesamtpersonalrats. Diese Funktion übte er bis zum Eintritt in den Ruhestand aus.

1953 trat Herbert Goerlich in die Gewerkschaft ÖTV ein und wurde 1965 Vorsitzender des Bereichs Gesundheitswesen. 1965 wurde er in den Kreisvorstand der Gewerkschaft ÖTV in Remscheid gewählt. Zeitgleich wurde er 1965 Vorsitzender des Kreisangestelltenausschusses in Remscheid.

Über das Stadtgebiet hinaus betätigte er sich als Mitglied des Angestelltenausschusses im Bezirk NRW I. Auf der Bezirksebene der ÖTV gehörte er dem Vorstand Kommunalverwaltung an. Auf der Bezirkskonferenz 1976 wurde er stellvertretenes Beiratsmitglied und 1980 ordentliches Mitglied des Beirates der ÖTV. Dieser stellt zwischen den Gewerkschaftstagen das oberste Gremium dieser Organisation dar.

Innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes war Herbert Goerlich unter anderem als Mitglied des Kreisvorstandes Remscheid und des Angestelltenausschusses für das Land NRW tätig.

Zwischen 1954 und 1961 betätigte sich Herbert Goerlich auch als Wohlfahrtspfleger und war stellvertretener Bezirksvorsteher des Wohlfahrtsgebietes Remscheid.

Seit 1971 pflegte Herbert Goerlich die Kontakte zwischen der Partnerschaft Remscheid/Quimper und insbesondere den Austausch zwischen den Beschäftigten der Stadtverwaltung. Für deren Kinder als auch für die Beschäftigten selbst hat er die jeweiligen Austausche mit organisiert. Er hat wesentlich zur Festigung dieser Partnerschaft beigetragen.

Seit 1963 war er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und konnte ab seinem Ruhestand auch kommunalpolitisch tätig werden. So war er zwischen 1989 und 1999 Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt, und war 1994 bis 1999 Bezirksvorsteher.

Darüber hinaus war er Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Remscheid, unter anderem als dessen stellvertretener Vorsitzender.

Besonders engagiert widmete sich Herbert Goerlich der Tätigkeit als

Vorsitzender der Senioren in der SPD – der späteren AG 60 plus. Eine Funktion, die er über 13 Jahre lang ausübte. Herbert Goerlich wurde wegen besonderer Leistung im Bereich der gewerkschaftlichen und sozialen Arbeit 1983 durch den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Am 28. Mai 2003 erhielt er aufgrund eines Ratsbeschlusses die Bürgermedaille der Stadt Remscheid als Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements zum Wohle seiner Stadt. Herbert Goerlich verstarb am 16. September 2006 im Alter von 83 Jahren in Remscheid.“

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