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Keine Kultur-Veranstaltungen und keine Schule mehr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 schließt die Stadt Remscheid ab kommenden Montag, 16. März, bis zum Beginn der Osterferien alle Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet. Ab Montag, 16. März, erlischt die Schulpflicht, Schulen stellen übergangsweise bis Mittwoch, 18. März, die Betreuung der Kinder sicher. Damit schließt sich die Stadt Remscheid den jüngsten Vorgaben des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen an.

Ab morgen (14.3.) bis 19. April schließen sämtliche städtische Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Zusätzlich untersagt die Stadt mittels Allgemeinverfügung ab sofort bis auf weiteres alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art. Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste finden nicht mehr statt. Mit separater Verfügung wird der Betrieb der Akademie für Kulturelle Bildung untersagt. Der Sauna-und Badebetrieb des H2O wird in Abstimmung der EWR GmbH eingestellt. Untersagungsausnahmen sind nur im Einzelfall möglich.

Dieses umfassende Maßnahmenpaket ist nach Auffassung der Stadt Remscheid die einzige Möglichkeit, um eine deutliche Verlangsamung der Virusausbreitung zu erzeugen und das Ansteckungsrisiko mit dem neuen Coronavirus SARS CoV 2 einzudämmen. Es gilt, jede Art von sozialer Interaktion zu unterbinden, die in Zeiten des fortschreitenden Infektionsgeschehens verzichtbar ist.

An erster Stelle stehen der Schutz der Menschen in unserer Stadt und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Infrastruktur. Remscheid muss gesund und weiter funktionsfähig bleiben. Das erfordert neben Schul- und Kitaschließungen, der Einstellung und Untersagung von Veranstaltungen sowie Betriebsuntersagungen ein auf die Krisensituation zugeschnittenes besonderes Betreuungskonzept.

Auch dafür steht die Stadt Remscheid ein. Denn Eltern, die beide  bzw. Alleinerziehende, die in systemrelevanten Berufsfeldern arbeiten  und deswegen für die Daseinssorge unentbehrlich sind und keine eigene Betreuung sicherstellen können, müssen weiter ihrer Arbeit nachgehen können. Feuerwehr und Rettungsdienst, Krankenhaus, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Polizei und Hilfsorganisationen, aber auch der Apothekenbetrieb, der Medizinbereich, die Strom- und Energieversorgung und eine Kinder-Notbetreuung müssen weiter gesichert sein.

Antragstellung Not-Betreuung Kita: Kerstin Biedebach, Tel. (021 91) 16 – 2893

Zur Regelung der Notbetreuung für Schulkinder (Klasse 1- 6) dieses Personenkreises ab Mittwoch  (Montag und Dienstag erfolgt dies über die Schulen) wurde ein weiterer Erlass des Landes angekündigt, der der Stadt Remscheid jedoch bisher nicht vorliegt. Sobald dieser bekannt wird, werden wir hierüber gesondert informieren.

Link zur Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2: https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/Corona_Allgemeinverfuegung_Veranstaltungen.pdf

Bürgertelefon geschaltet. Das am vergangenen Wochenende gestartete Bürgertelefon Corona-Virus beim Bergischen ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 20 00 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema Corona-Virus erreichbar, am kommenden Wochenende von 8 bis 18 Uhr.

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Kommentare

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Chronist am :

Um einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus vorzubeugen, hatte die Verwaltung die Namensschilder der Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses vor Beginn der gestrigen Sitzung im großen Sitzungssaal des Rathauses so verteilt, dass die Nachbarplätze in der Sitzung frei blieben.

Stadtwerke Remscheid am :

Anlässlich der Mitteilung, dass ab Montag, den 16.03.2020, alle Schulen und Kita´s NRW-weit geschlossen bleiben, haben auch die Stadtwerke Remscheid ihren Fahrplan umgestellt. Deshalb gilt ab Montag, mit Betriebsbeginn der „kleine Ferienplan“. Alle Schulbusse und E-Wagen sowie die 10-minütigen Verstärkungsfahrten entfallen. Die geänderten Fahrzeiten können über unsere Homepagehttps://www.stadtwerke-remscheid.de/fahrplan/fahrplantabellen/ und die elektronische Fahrplanauskunft entnommen werden.

Bergische IHK am :

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) informiert, dass die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen am 13. März 2020 beschlossen hat, dass der Schulbetrieb in NRW vorerst bis zum Ende der Osterferien eingestellt wird. Grundsätzlich bedeutet ganztätiger Unterrichtsausfall, dass Auszubildende ab Montag, den 16. März 2020, in ihrem Betrieb erscheinen müssen. Sofern der Ausbildungsbetrieb jedoch bereits anderweitige Vorkehrungen für seine Mitarbeiter und Auszubildende getroffen hat, gelten diese.

Lothar Kaiser am :

Auf dem Hof vor der Mensa der Sophie-Scholl-Schule versammelten sich in dieser Woche Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q2, die meisten in dunkler Kleidung, mit einer roten Rose in der Hand vor einem symbolischen Sarg. Der RGA zeigte das Foto in seiner heutigen Ausgabe über einem Aretikel zu den wegen des Corona-Virus abgesagten öffentlichen Veranstaltungen („Remscheid wird auf null gesetzt“). Das ließ auf den ersten Blick vermuten, den Schüler/innen ginge es um die allgemeine bedrohliche Lage. Machten sie sich Sorgen um ihre Großeltern? Wollten für diese einen Lieferservice organisieren? Weit gefehlt! Tatsächlich wollten sie nur ihre Enttäuschung zum bringen über die Absage einer Klassenfahrt und von Schulveranstaltungen. So also sehen Sorgen aus!!!

Michael Gers am :

Das sind die lieben Kinderlein, die Freitags lieber greteln gingen anstatt zur Schule....die wissen schon was wichtig ist (Sarkasmus aus).Da Greta ja im Winterschlaf ist und Massenveranstaltungen im Moment untersagt sind, haben die Kids nichts zu tun. Kopfschütteln.

Fraktion der Linken im Rat der Stadt am :

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die einstweilige Aussetzung jeglichen Unterrichts an der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid und der Volkshochschule sieht DIE LINKE als richtige und angemessene Maßnahme an, um die Verbreitung des Coronavirus in Remscheid zu verlangsamen und um Mitarbeiter*innen und Unterrichtsteilnehmer*innen, ihr persönliches Umfeld vor allem Risikogruppen vor Ansteckung zu schützen. Für die dort tätigen freiberuflichen Honorarkräfte entsteht nun allerdings ein Honorarausfall, der ihre Existenz bedrohen kann. Miete, Versicherungen, Lebenshaltung, alles läuft weiter und das bei Einkommenseinbußen. Durch die wochenlange Schließung der Institutionen ist die Existenz vieler Honorarkräfte gefährdet. Die Kommune und das Land sind in der Pflicht hier einzuspringen. Wir erwarten, dass die Stadt Remscheid die Verantwortung für die Honorarkräfte übernimmt und die fälligen Honorare weiterbezahlt. Die Kosten für den laufenden Betrieb der Institutionen sind ohnehin im Haushalt eingeplant und die Stadt darf sich nicht am Unterrichtsausfall bereichern, um Geld einzusparen. In anderen Nothaushaltskommunen (Z.B. St. Augustin) ist dies möglich, auch in Remscheid sollte dies Praxis werden. Wir sollten gegebenenfalls in der kommenden Ratssitzung über diese Problematik diskutieren. Mit freundlichen Grüßen Fritz Beinersdorf (Fraktionsvorsitzender)

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