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Wenn der Anhänger plötzlich den Zugwagen überholt...

Der gestrige sachwere Unbfall auf der Fichtenstra0e, zum Glück ohne Personenschaden. Fotos: Lothar Kaiser

Gestern Mittag auf der Fichtenstraße: Ein PS-starker schwarzer Pkw mit zweiachsigem Anhänger, auf dem eine Luxuskarosse vertäut ist, fährt von der Haddenbacher Straße Richtung Hohenhagen. Kurz hinter der Einmündung der Eschenstraße, wo die Straße zum Hof Hohenhagen hin abfällt, muss der Fahrer des Wagens wegen eines deutlich langsamer fahrenden Pkw plötzlich stark abbremsen. Dabei sei das Gespann ins Schlingern geraten, berichtete eine Zeugin, die Fahrerin eines Lieferwagens, später der Polizei.

Ob es sich um einen Fahrfehler handelte, oder, bezogen auf den zwischen 2,5 und drei Tonnen schweren Anhänger, um einen Montage- oder Materialfehler, wäre von einen Sachverständigen zu klären, falls dies die Versicherung für erforderlich hält. Tatsache ist: Der Anhänger löste sich von seinem Zugwagen, schoss auf der linken Straßenseite mehrere Meter talwärts und bohrte sich dann in einen am Straßenrand abgestellten Pkw (Totalschaden?), der durch den Aufprall gegen eine Bruchsteinmauer zwischen Bürgersteig und Vorgarten geschoben wurde und diese teilweise zum Einsturz brachte.

Hinter dem Pkw stand ein zweiter. Die Geschwindigkeit des Anhängers war nach der ersten Kollision noch so groß, dass er diesen Pkw (trotz angezogener Handbremse?) quer über die Straße katapultierte, wo er in einer Garageneinfahrt mit abgerissenem vorderem Stoßblech liegenblieb (schwerer Sachschaden, eventuell auch Totalschaden). Abspringende Teile der Stoßstange beschädigten dabei noch leicht die Front des Lieferwagens.

Die Besatzung des Streifenwagens der Polizei, die alarmiert worden war (eine junge Polizistin und ein junger Polizist) riefen zur Unterstützung noch einen älteren Kollegen (Kradfahrer). Der meisterte die Situation souverän, alarmierte zwei Abschleppwagen und leitete den Verkehr über die Birkenstraße ab. Auch die auf dem Anhänger festgezurrte schwarze Limousine sei bei dem Unfall schwer beschädigt worden, hieß es bei der Unfallaufnahme.

Schaulustige Anwohner bekamen die Ladung des Anhängers allerdings nicht zu sehen; die Planen blieben unten. Gleichwohl war von einem Gesamtschaden in Höhe von mehr als 200.000 Euro die Rede. Zunächst hieß es, der Anhänger, dessen Stützrad abgebrochen war, müsse entladen werden. Doch der Fahrer des Unfallwagens und weitere Mitarbeiter des Remscheider Autohändlers, der das teure Gefährt verladen hatte, entschieden sich dagegen und hängten den  Anhänger an die Anhängerkupplung des Abschleppwagens, nachdem dieser den schwerstbeschädigten Pkw auf seine Ladefläche gezogen hatte.

(Waterbölles: Diese persönliche Schilderung von der Unfallstelle erhebt keinen Anspruch auf vollständige bzw. überprüfbar zutreffende Darstellung des Unfallhergangs. Der amtliche Unfallbericht der Polizei Remscheid wird deshalb an dieser Stelle nachgetragen, sobald er vorliegt)

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Lothar Kaiser am :

Auf Anfrage teilte die Pressestelle der Polizei Wuppertal heute mit, dass auf einen schriftlichen Unfallbericht verzichtet worden sein, da keine Personen zu Schaden gekommen und Anfragen der Medien inzwischen schon mündlich beantwortet worden seien.

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