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Corona: Kitas vom 16. März bis 19. April dicht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern Abend hat die Stadt Remscheid eine neue Information des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten mit aktualisierten Vorgaben zum so genannten Betretungsverbot von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen von Montag, 16. März, bis Sonntag, 19. April (Osterferienende). Mit Betretungsverbot ist gemeint: Kinder bis zum Einschulungsalter, Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigten beziehungsweise Betreuungspersonen wird der Zutritt untersagt.

Die Stadt Remscheid hat bereits gestern Abend die aktualisierte Information des Ministeriums an die relevanten beteiligten Akteure in Remscheid weitergeleitet. Die Remscheider Arbeitsgruppe „Kita“, städtische Kindertageseinrichtungen, Tagespflegestellen und Jugendamtselternbeirat sind über die neuen Regelungen informiert und bereiten sich vor.

Die wesentlichen Vorgaben:

  1. Das Betretungsverbot gilt ab Montag, 16. März, bis zum Osterferienende am Sonntag, 19. April, für alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen.
  2. Alle Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen öffnen am Montag, 16. März, zunächst und bis auf weiteres mit der regulären Personalbesetzung.
  3. Es werden ausschließlich Kinder betreut, deren Eltern beruflich aktiv eine sogenannte Schlüsselposition wahrnehmen. Was eine Schlüsselposition ist, definiert die beiliegende Arbeitgeberbescheinigung.
  4. Schlüsselpersonen, die alleinerziehend sind, können ihre Kinder weiterhin in die gewohnte Betreuung bringen.
  5. Schlüsselpersonen, die beide sorgeberechtigt sind und beide in Schlüsselpositionen aktiv tätig sind, können ihre Kinder weiterhin in die gewohnte Betreuung bringen.

Wichtig für alle Schlüsselpersonen, die weiter Betreuung benötigen:

Alle Schlüsselpersonen, die die gewohnte Betreuung weiterhin nutzen müssen, müssen bis spätestens Mittwoch, 18. März, in der Einrichtung/Kindertagespflege eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen. Kontakt für Rückfragen / Arbeitgeberbescheinigung. Fachdienst Jugend, Kerstin Biedebach, Tel: RS 162893, E-Mail Kerstin.Biebebach@remscheid.de">Kerstin.Biebebach@remscheid.de.

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Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im SPD-Unterbezirk Remscheid am :

Die wegen der Corona-Krise bevorstehende Schließung aller Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen stellt viele Eltern vor große Probleme. Wie bei der Erkrankung eines Kindes werden voraussichtlich in erster Linie die Mütter in der Pflicht stehen, die Kinderbetreuung zu übernehmen – zumal die häufig eingebundenen Großeltern jetzt wegfallen. Die Folgen der Schließung der Schulen und der Kinderbetreuungsstätten dürfen nicht allein den Frauen aufgebürdet werden, meint die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Remscheid, Gerhilt Dietrich. Eine Notfallversorgung für Eltern, die in ihrer Arbeit unabkömmlich sind, hält sie für wünschenswert. Besonders alleinerziehende Frauen, die ihre Arbeit nicht einfach einstellen können oder die selbständig sind, stünden ansonsten vor unlösbaren Problemen. Auch eine höhere Beteiligung der Väter müsse ermöglicht werden. Viele Väter stoßen jedoch auf wenig Verständnis bei ihren Arbeitgebern, wenn sie wegen der Betreuung von Kindern nicht zur Arbeit kommen. Vor allem die Betriebe sind jetzt auch gefordert, flexible Lösungen wie z.B. Teilzeitarbeit für alle betroffenen Beschäftigten anzubieten, damit beide Elternteile die Betreuung ihrer Kinder sicherstellen können. Auch Kolleginnen und Kollegen sind jetzt in der Pflicht, die betroffenen Eltern zu unterstützen. Nur gemeinsam können Männer und Frauen die Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise meistern.

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