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Bei Corona ist eine Pressekonferenz keine gute Idee

Waterbölles

Keine Kultur-Veranstaltungen und keine Schule mehr“, überschrieb der Waterbölles am Freitag, 13. März, die Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der für den folgenden Montag wegen der Verbreitung des Corona-Virus die Schließung alle Schulen und Kindertagesstätten angekündigt wurde und ab Samstag, 14. März, die sämtlicher städtischer Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Untersagt wurden am Freitag auch alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art, Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste.

Die Botschaft, die dem folgte, war noch deutlicher: „Am besten, liebe Remscheider, Ihr bleibt mal alle Zuhause!“ Daran halte ich mich. Damit fallen Pressekonferenzen in mehr oder weniger kleinen Räumen, in denen sich die Gesprächspartner doch meist recht nahe kommen, komplett flach. Diese Einsicht setze ich auch bei jenen voraus, die etwas mitzuteilen haben. Das muss ja nicht unbedingt mündlich geschehen. Es gibt ja schließlich E-Mails, es gibt das Telefon, man kann Telefonkonferenzen über den Telefonanbieter organisieren, ja man kann sogar per Skype über das Internet von Laptop zu Laptop mit einem Gegenüber konferieren und hat dabei auch noch Blickkontakt (Video). Da bleibt dann keine Botschaft mehr übrig, die nicht übermittelt werden könnte.

Die Hauptsache ist jetzt, die Zahl der Corona-Infektionen niedrig zu halten, sich nicht selbst zu infizieren, aber auch nicht als Viren-Träger andere zu gefährden. Deshalb halte ich mich zurzeit noch häufiger als sonst an meinem Schreibtisch auf. Das hat für meine Leserinnen und Leser den Vorteil, dass wichtige Verlautbarungen, z. B. die Corona-Pressemitteilungen der Stadt Remscheid, ohne große Zeitverzögerung (wegen Abwesenheit) auf waterboelles.de veröffentlich werden können. Dass davon auch die Parteien profitieren, zeigte sich gestern bei der E-Mail der FDP („Freie Demokraten unterstützen Burkhard Mast-Weisz“), die um 13.58 Uhr bei mir einging und schon wenig später in Netz stand.

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Kommentare

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Thomas Neuhaus, Sozialdezernent und Leiter des Krisenstabs der Stadt Remscheid am :

Lieber Herr Kaiser, vielen Dank für Ihren heutigen Kommentar. Sie setzen damit ein deutliches Zeichen: Alle Remscheiderinnen und Remscheider sollten jetzt tatsächlich möglichst zu Hause bleiben, nur für das unbedingt Notwendige die Wohnung verlassen und sich, Ihre Angehörigen, Freunde und Nachbarn schützen sowie angemessen unterstützen. Den Umgang mit älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürgern hat unsere heutige Kampagne „KeinCoronaWegenOma“ deutlich auf den Punkt gebracht. Diejenigen, die sich aufgrund ihres Alters und ihrer körperlichen Verfassung in Sicherheit wiegen, sollten nicht die Erkrankung oder Schlimmeres von anderen Menschen in Kauf nehmen. Jeder ist jetzt gefragt Disziplin und Solidarität zu zeigen. Jetzt muss ganz Remscheid an einem Strang ziehen. In diesem Zusammenhang bitte ich aber auch um Rücksicht, Achtung und Unterstützung für diejenigen, die den Schutz, die Gesundheit und die Versorgung mit dem Existenznotwendigen in unserer Stadt weiter gewährleisten. Sie setzen sich im Supermarkt, in Behörden, in der Beförderung oder im Transport, in den Arztpraxen, in der Kita und Schule für die betreuungsbedürftigen Kinder aus den systemrelevanten Bereichen, im Krankenhaus und in den weiteren wichtigen Bereichen dafür ein, dass unsere Stadtgesellschaft weiter funktioniert. Remscheid kommt durch diese schwierige Zeit durch. Da bin ich mir sicher.

Uwe Krüger am :

Sehr geehrter Herr Kaiser, vielen Dank für Ihre ausführliche Berichterstattung der Krise. Besonders möchte ich mich bei der Stadt RS bedanken, vor allem bei unserem OB und seinen fleißigen Mitarbeiter. Mit lieben Grüßen und bleiben Sie alle gesund.

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