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IHK startet Börse zur Hilfe in der Krise

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Die Bergische IHK nimmt ab sofort Angebote von Unternehmern entgegen, die sich bereit erklären, mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung andere Unternehmen in der momentanen Krise zu unterstützen – vom schnellen Telefonat bis zur gemeinsamen Beurteilung der Lage im Detail. „Bei uns häufen sich die Anrufe und Nachrichten von Unternehmerinnen und Unternehmern, die in der aktuellen Situation helfen wollen. Das ist ganz phantastisch", so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Man werde die Hilfsangebote sammeln und gerne entsprechend vermitteln. Unter der Telefonnummer 0202 2490 101 (Elena Linstromberg) können sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem solchen Hilfsangebot registrieren lassen. Unter derselben Nummer können dann auch Unternehmen nachfragen.

In Wuppertal wurde unter Leitung von Oberbürgermeister Andreas Mucke ein Krisenstab gebildet, dem neben IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge und IHK-Vizepräsident Jörg Heynkes auch die Spitzen weiterer für die Wirtschaft wichtiger Institutionen (wie DEHOGA, Kreishandwerkerschaft und Einzelhandelsverband) angehören. Hier sollen jetzt weitere Experten (etwa Agentur für Arbeit) eingebunden werden, um konkrete und praktische Hilfe bei der Bearbeitung bürokratischer Prozesse zu veranlassen. Dabei gehe es beispielsweise um die schnelle Beantragung von Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen und Zuschüssen. Die Bergische IHK regt an, solche Netzwerke auch in Solingen und Remscheid aufzubauen und wird eine entsprechende Initiative starten.

Nach den Verfügungen der drei bergischen Großstädte, ganztägig die Restaurants zu schließen, weist die IHK noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Betreiber von Imbissbetrieben von dieser Schließung ausgenommen sind. Die Weitergabe von Speisen ohne Verzehr an Ort und Stelle ist nach wie vor möglich. Die Bergische IHK ermuntert ihre Mitgliedsunternehmen ausdrücklich, regen Gebrauch von dieser Ausnahmeregelung zu machen, um eine ergänzende Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Ebenso ist es den Betreibern von Gaststätten und Restaurants unbürokratisch ohne weitere Auflagen gestattet, Bring-, Abhol- und Lieferdienste von Speisen zu organisieren. „Dies ist eine gute Möglichkeit, die wirtschaftlichen Aktivitäten – zumindest teilweise – aufrechtzuerhalten“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Die Bergische IHK appelliert an die gesamte Branche, die vorgeschriebenen Hygienebestimmungen und notwendigen Schutzvorkehrungen – etwa Zutrittsbeschränkungen – einzuhalten

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Kommentare

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Thomas Meyer, IHK NRW Präsident am :

"Angesichts der aktuellen Bedrohungslage durch den Coronavirus steht außer Frage, dass die Gesundheit der Menschen und unsere Sicherheit vorgehen. Dennoch kann nicht außer Acht gelassen werden, dass die Krise für viele Unternehmen bereits jetzt, zum Ende des Monats, existenzbedrohend wird. Durch fehlende Aufträge und Umsätze sind vor allem die Kleinsten und Solo-Selbstständige zahlungsunfähig und benötigen schnellstmöglich liquide Mittel sowie eine Perspektive, um Insolvenzen abwenden zu können. Wir freuen uns daher sehr, dass Ministerpräsident Laschet jetzt ein Hilfsprogramm mit der Bereitstellung von 25 Milliarden Euro zugesagt hat. Auch die Bundesregierung plant ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro. Diese Maßnahmen müssen jetzt schnell und unbürokratisch auch umgesetzt werden, bevor es zu spät ist."

Gerd Rothbrust am :

Ich muss Thomas Meyer zustimmen: Wie lange hält eine Volkswirtschaft diesen Stillstand aus? Schaut man sich Szenarien/Prognosen verschiedener Mediziner an, so gehen einige von drei bis sechs Monaten „Stillstand“ aus. Alles abschalten, sich zu Hause einigeln, ist nicht die Lösung! Es müssen andere Wege gefunden werden.

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