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Earth Hour: Morgen gehen die Lichter aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 28. März, gehen von 20.30 bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Während der Earth Hour werden unzählige Privatpersonen zuhause die Lampen ausknipsen als Zeichen für den Klimaschutz – auch in Remscheid! Die Earth Hour ist eine symbolische Aktion, die zum Nachdenken anregen soll – weit über die 60 Minuten hinaus. Schließlich geht kann Klimaschutz an 365 Tagen im Jahr gelebt werden. Es kommt auf den Beitrag jedes Einzelnen an – und sei der Beitrag noch so klein. Dauerhafter Klimaschutz ist notwendig um die bereits jetzt absehbaren Folgen des Klimawandels zu mildern.

Die Beleuchtung von bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten wird am Aktionstag ausgeschaltet. Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Handwerk sind ebenfalls aufgerufen, eine Stunde auf Beleuchtung – bei Büro- und Geschäftsgebäuden und privat zu Hause – zu verzichten. In Remscheid sind sicherlich viele Gebäude ohne Beleuchtung in der Aktionsstunde! Diese Mitglieder und Partner der Klima-Allianz Remscheid e.V. machen mit:

  • Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Konrad-Adenauer-Str. 21
  • Rathaus Remscheid, Theodor-Heuss-Platz 1
  • Stadtsparkasse Remscheid, Alleestr. 76-88
  • Stadtverwaltung, Dienstleistungszentrum, Elberfelder Str. 32-36
  • Teo Otto Theater, Konrad-Adenauer-Str. 31
  • Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Remscheid, Alleestr. 32
  • Volksbank im Bergischen Land, Hauptverwaltung Tenter Weg 1-3 und 24 Filialen
  • Zentralbibliothek / Kommunales Bildungszentrum, Scharffstr. 4-6

Die Aktion will auf die Bedrohung der weltweiten Artenvielfalt durch den Klimawandel aufmerksam machen, und dass mit deren Verlust auch die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet sind. Die Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 398 im vergangenen Jahr.

Die Klima-Allianz Remscheid e.V. bewirbt in Remscheid die Earth Hour. Tipps zum Energie sparen und Klimaschutz finden sich auf der Homepage der Allianz: www.klima-allianz-remscheid.de.

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Kommentare

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Susanne Fiedler am :

Wenn morgen rund um den Globus Menschen in ihren Wohnungen die elektrischen Lichter ausknipsen und weltweit bekannte Bauwerke in symbolisches Dunkel gehüllt werden, dann könnte so manchem ein Licht aufgehen. Die Stadt Remscheid beteiligt sich – wie in den letzten Jahren. Und, wer möchte, kann während der einstündigen "Licht-aus-Aktion" am Samstag eine Kerze ins Fenster stellen, als Signal des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft im Angesicht der Corona-Pandemie. Denn bei der momentanen Corona-Krise erleben wir, was Kippunkte bedeuten. Wir legen unsere Gesellschaft lahm, um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. Doch ungebremst steuern wir auf noch dramatischere Kippunkte zu, die das Leben der jungen Generation und sogar unsere Zivilisation komplett zerstören können (Volker Quaschnig). Doch obwohl die ansteigende fossil bedingte Klimaerhitzung gefährlicher ist als Covid-19, wird sie von der Politik vernachlässigt und nimmt immer mehr zu. Auch wenn der fossile Emissionsausstoß durch den gegenwärtigen wirtschaftlichen Einbruch vorübergehend gedämpft wird, besteht die große Chance gerade jetzt, über die erzwungene Entschleunigung unseres öffentlichen Lebens und wirtschaftlichen Lebens, nachzudenken und den Umstieg zu schaffen. Wir erfahren zurzeit, was gebraucht wird, wie z.B. Gesundheitsversorgung, Versorgung mit Lebensmitteln, grundsätzlich lebenswichtige Dinge. Wir erleben, dass manches geht, was vorher undenkbar war: Flüge und Reisen fallen aus, Menschen müssen zu Hause bleiben, Arbeit wird umorganisiert, Grenzen werden geschlossen. Wir erleben, wie Smog und Umweltbelastung zurück gehen, Straßen freier werden. Alles wird ruhiger, langsamer. Das soll uns lehren: die Klimakatastrophe läuft ähnlich ab, die Erhitzung verläuft exponentiell. Wir werden erst in 15 Jahren erleben, was wir heute irreversibel anrichten. Die Wucht/die Kippeffekte nehmen zu.

Gerd Rothbrust am :

„…Wir erleben, dass manches geht, was vorher undenkbar war: Flüge… Alles wird ruhiger, langsamer. …“ DAS ist zwar richtig, allerdings ist es erstens erzwungen und zweitens ist eine enorme Anstrengung nötig, um den shutdown einigermaßen glimpflich zu überstehen! Denn Arbeit wird nicht umorganisiert, sie wird nicht ausgeführt. Es werden riesige Mengen „neues Geld“, ohne Gegenwert gedruckt, damit die Menschen überleben! Mit dieser Methode die Erderwärmung zu verhindern, wäre mehr als dumm!

Eija Tirkkonen am :

Was Sie schreiben, Frau Fiedler, fühlt sich zuerst richtig an. Trotzdem macht es auch beklommen. Die aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beruhen vor allem auf Eingrenzung von Bürgerrechten und Freiheit; auf elementare Grundpfeiler unserer Demokratie im Gegensatz zu totalitären Systemen. Sollen wir also den Weg der Aufklärung und Einsicht verlassen und auch bei zukünftigen "Kippunkten" autoritäre Anordnungen anwenden, da offensichtlich erfolgsversprechender? Ich finde es höchst problematisch, wenn der Ausnahmezustand durch das Corona-Virus nicht schon in eigenem Gedankenspiel einmalig bleibt.

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