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Auch in Krisenzeiten ein Tipi mitgestalten

Pressemitteilung des Caritasverbands Remscheid e.V.

Gerade in dieser weltweiten Krisenzeit erleben wir dieses Gefühl als existentiell. Ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten, bei dem jeder einzelne wichtig ist, sich zu einem weltweiten Gesamtgefüge verbindet, kann trösten. Das Tipi-Projekt gibt es mittlerweile seit 8 Jahren, es erweitert sich stetig und ist international. Es gibt dieses Projekt mittlerweile in vielen deutschen Städten, aber auch in Kenia, Taipeh, New York, Spanien, Belgien, Italien und in der Schweiz. Weltweit arbeiten tausende Menschen mit und verbinden sich so zu einer vielfältigen Gemeinschaft.

Die Tipis werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus vielen bunten gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die am Schluss zusammengefügt werden. So entsteht ein farbenfrohes Kunstwerk, dass idealerweise mit der Unterstützung von vielen tatkräftigen Helfern zu einem Ganzen wird. Ein buntes Dach, dass zugleich ein Symbol unserer vielfältigen Gesellschaft ist. Andrea Schara von Vielfalt. Viel wert. des Caritas Verbandes Remscheid hat gemeinsam mit der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck Anfang des Jahres erneut ein Tipi-Projekt ins Leben gerufen. Es sind bereits viele bunte, teilweise gemusterte Quadrate in fleißiger Handarbeit entstanden.

„Eigentlich hatten wir geplant, dass wir mit vielen Menschen zusammenkommen und gemeinsam stricken und häkeln und darüber in einen Austausch und in Kontakt kommen. So vielfältig und bunt wie die Quadrate, die entstehen, sollten die Kontakte sein. Nun hat uns der Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Trotzdem und gerade jetzt soll das Projekt fortgeführt werden. Die Läden sind geschlossen, die Menschen sitzen Zuhause, teilweise, auch aufgrund der Kontaktsperre alleine. Dies ist gerade eine ideale Chance vielen dieser Menschen die Möglichkeit zu geben sich an einem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen und Teil eines Großen und Ganzen zu werden. „Da wir nicht persönlich in engen Kontakt kommen können, gehen wir nun andere Wege.“ Wer gerne handarbeitet und noch Wollreste zu Hause hat, soll zu Strick- oder Häkelnadel greifen und mitgestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich beteiligen so wie er „gestrickt ist“!

Die Größe der Quadrate soll 15cm x 15cm sein. Die Fäden sollen bitte vernäht sein. Dies ist eine Einladung für alle! Ein Einstieg in das Projekt ist jederzeit möglich. Männer dürfen sich übrigens auch sehr gerne an dem Projekt beteiligen. So begegnen wir gemeinsam der Krise! Das Kunst-Tipi hat eine hohe symbolische Bedeutung, die nicht erklärt werden muss und sofort erfahrbar ist. Ein Zelt steht für Schutz, Gastfreundschaft, ist mobil, die Farbgebung folgt der eines Regenbogens, dem Symbol für Frieden. Aufgestellt steht man in einen meditativen Raum, der sofort positive Emotionalität spürbar werden lässt. Am Ende passt alles zusammen! Das Tipi wird nach der Krise als „Symbol der Gemeinschaft“ und als „Dach der Vielfalt“ aufgestellt und so physisch für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Es soll Teil eines internationalen Tipi-Dorfes werden und später mit seiner Symbolkraft als „Caritas- Vielfalt- Tipi“ in die Welt versendet werden. Mehr über das Tipi-Projekt und die Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck erfahren Sie auf der Homepage www.ute-lennartz-lembeck.de. Für Fragen stehen Ute Lennartz-Lembeck ute.lennartz@gmail.com und Andrea Schara a.schara@caritasverbandremscheid.de gerne zur Verfügung.

 Normalerweise besteht ein Tipi aus Acrylwolle, die wetterunabhängig ist. Auf Grund der Situation werden aktuell andere Wege beschritten und jegliches Material ist zugelassen. Alle Wollreste und Material, was Zuhause vor Ort ist, darf verwendet werden. Es darf verwendet werden, was da ist. So entsteht ein besonderes, sehr persönliches Tipi, mit dem ein Zeichen gesetzt werden soll. Einige Wollknäuel sind noch bei der Caritas zu erfragen. Die fertigen Quadrate können (nach vorheriger Ankündigung unter Tel. RS 4911-0) in der Blumenstraße 9 abgegeben werden oder per Post z.Hd. A. Schara dorthin gesendet werden. (Andrea Schara, Fachdienst: Integration und Migration, a.schara@caritasverbandremscheid.de)

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