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Corona: Jetzt vier Remscheider im Krankenhaus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach heutigem Stand sind 45 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 45 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. Vier Personen befinden sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). 329 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Die Bestattung von Angehörigen und nahestehenden Personen rückt in Zeiten der Corona-Krise und der damit verbundenen Verpflichtung zur sozialen Distanz besonders in den Vordergrund. Nicht nur, dass wir mit zunehmendem Infektionsgeschehen mit dem Verlust einer nahestehenden Person rechnen müssen – sei es ein geliebtes Familienmitglied oder eine nahestehende Person aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Wir müssen uns auch mit Blick auf die landesgesetzlichen Vorgaben der Corona-Schutz-Verordnung bis auf weiteres von vielen Ritualen lösen, die für uns üblich sind, wenn wir jemand Nahestehenden verabschieden.

Wie eine Bestattung in einer Zeit wie dieser gestaltet werden kann, hat die Arbeitsgruppe Psychologische Betreuung, Seelsorge und Bestattungen – sie ist auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften und der Bestattungsunternehmen besetzt – beantwortet. Im Auftrag des Krisenstabs der Stadt Remscheid hat sie sich kurzfristig zusammengefunden. Nachfolgend finden Sie ihre Handlungsempfehlung für die Glaubensgemeinschaften und Bestattungsunternehmen:

  • Bestattungen sind nur im engsten Familienkreis zulässig. Wer zum engsten Familienkreis gehört, wird individuell entschieden. Es dürfen maximal zehn Personen teilnehmen.
  • Pfarrer, Trauerredner, Bestatter, Sargträger und Friedhofspersonal werden nicht mitgezählt.
  • Sollte es Beschwerden oder Schwierigkeiten mit der Umsetzung dieser Maßnahme geben, ist das Ordnungsamt zuständig.
  • Alle Personen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten.
  • Vom Mindestabstand dürfen nur die Sargträger abweichen, wenn dies in Ausübung ihrer Tätigkeit unabdingbar ist. Ansonsten halten sich die Sargträger abseits der Trauergemeinde auf.
  • Die Trauerfeier findet unter freiem Himmel statt. Sie kann vor der Kapelle gehalten werden.
  • Der Sarg ist bereits vor der Trauerfeier neben dem Grab abzustellen. Das Herunterlassen des Sarges im Beisein der Trauergemeinde wird aus psychologischen Gründen als wichtig angesehen.
  • Muslimische Bestattungen können weiterhin sarglos vorgenommen werden, wenn mit der Todesbescheinigung nachgewiesen wird, dass der Verstorbene nicht an einer meldepflichtigen Krankheit (insbesondere COVID-19) erkrankt war.
  • Die Stadt Remscheid und die beiden Kirchen werden es auf Wunsch von Angehörigen möglich machen, zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf dem jeweiligen Friedhof zusammenzukommen, um in einem größeren Rahmen an den verstorbenen Menschen zu erinnern.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

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Stadt Remscheid am :

Am gestrigen Tag (27.3.) ist ein 83-jähriger Remscheider mit multiplen Grunderkrankungen, der auch an einer Covid-19 Erkrankung litt, verstorben. Aus der heutigen Krisenstabssitzung gibt es 54 positiv getestete Fälle in Remscheid zu berichten. Über die Anzahl der davon genesenen (gestern elf) wird nachträglich informiert. Dies gilt auch für die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen), diese lag gestern bei 329. Sechs Personen befindet sich im Krankenhaus zur stationären Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). Zusätzlich gibt es zwei intensivpflichtige Verdachtsfälle (Testergebnis liegt noch nicht vor).

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