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BMX-Anlage in Betrieb, für Skater weiter unklar

In 18 Monaten harter Arbeit mit Hacke und Schaufel hat eine Gruppe jugendlicher BMX-Fahrer auf dem (halben) Sportplatz „Am Holz“ aus 1.600 Kubikmetern Erde siebzig Hügel zu einer Strecke geformt, die allen BMX-Radfahrern in Remscheid und Umgebung gute Möglichkeiten für diesen Sport bieten. Unterstützt wurden die Jugendlichen bei der Stadt Remscheid durch die Kinder- und Jugendförderung, die Abteilung Grünflächen, das Sportamt und den Jugendrat. Im Zuge der Neugestaltung des Sportplatzes erhielt das angrenzende Fußballfeld neue Toren. Einige Remscheider Firmen traten als Sponsoren auf. Heute um 14 Uhr will Oberbürgermeisterin Beate Wilding die BMX-Anlage „Am Holz“ eröffnen. Und  natürlich werden die jugendlichen BMX-Fahrer bei dieser Gelegenheit zeigen, wie viel Artistik in ihnen steckt. Wer´s gemütlicher angehen will: Es gibt auch eine Torwand (für jung und alt), eine Hüpfburg (eher wohl für „jung“) und eine Tombola (für alle). Und das bei Musik, „die zu diesem Trendsport passt“ – was immer das dann auch sein mag. Derweil bleibt der Plan einer Skater-Anlage in Lennep ein Politikum.

Die jugendlichenBMX- „Aktivisten“ freuen sich: „ Ein riesiges ‚Flugfeld’ steht uns nun zur Verfügung, ca. 2000qm groß. Alles hatte damit angefangen das einer unserer “illegalen“ Spots am Rath wegen einer Beschwerde eines Anwohners abgerissen werden musste. Daraufhin haben wir uns dafür, eingesetzt, dass wir einen legalen Spot gestellt bekamen.“ Ein ca. 45x45 Meter großer Ascheplatz mit Dränagesystem und ca. 45 breitem Starhügel und 4000€ wurden schließlich von der Stadt zur Verfügung gestellt. Das Geld war ausgegeben, als Bagger und Radlader und Laster ihre Arbeit getan hatten (die1600qm Erde - 70 Lkw-Ladungen - mussten zu Erdhaufen angekippt werden) Dann war Handarbeit angesagt. Zu Ende ist sie noch immer nicht. (Weitere Informationen zur Anlage finden sich im Internet unter http://www.sprungsucht.de.)

Die Lenneper Skater-Jugend muss sich derweil weiter in Geduld üben. Weil die Politiker sich nicht auf einen Standort für eine neue Skater-Anlage einigen können. Ausführlich und nachvollziehbar hatte die Stadtverwaltung dem städtischen Sportausschuss begründet, warum sie an ihrem Vorschlag festhalte, die Anlage im Lennepe Bachtal zu errichten. An der Sportanlage Hackenberg sei die jedenfalls aus Gründen des Lärmschutzes denkbar ungeeignet und könne womöglich den Bestandsschutz aufheben, den die Sportanlage derzeit genieße, so der städtische Schulsportbeauftragte Markus Dobke. Zitat aus der Vorlage: . "Die Sportverwaltung gelangt ... zu der fachlichen Auffassung, dass die Sportanlage Hackenberg für die geplante neue Skateranlage ... nicht als Standort geeignet ist".

SPD, Grüne und W.I.R. sind ebenfalls dieser Meinung,  CDU und FDP dagegen vermissen beim Standort im Lennepe Bachtal die „soziale Kontrolle der Jugendlichen“ - und blieben bei ihrer Ablehnung. Ergebnis: Ein Patt von 7:7 Stimmen. Jetzt hat die Bezirksvertretung Lennep das Wort – und hoffentlich die bessere Einsicht.

 „Fehlende Kontrolle“ als einzige Begründung der CDU für ihr Nein ist einfach zu dünn. Gute, stichhaltige  Argumente habe ich  bislang nur von der Verwaltung gehört. Wieso leisten wir uns eigentlich Fachleute in der Verwaltung, wenn Kommunalpolitiker sie offensichtlich nicht ernst nehmen und wie dumme Jungs behandeln?

Und die Jugendlichen, die künftigen Wähler? War die erneute Diskussion im Sportausschuss am Dienstag für sie ein Paradebeispiel für gelebte Demokratie oder für parteipolitischen Starrsinn? Der neue Jugendrat hat sich zur Lenneper Skater-Posse meines Wissens bislang noch nicht geäußert. Leider.

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Kommentare

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Chronist am :

Am 13. Juni sprach sich der neu gewählte Jugendrat dafür aus, die Skateranlage im Lenneper Bachtal zu errichten. Das war auch das Ergebnis einer Umfrage unter Jugendlichen gewesen, die der Jugendrat gestartet hatte. In der Sitzung lag dem Jugendrat eine Stellungnahme der Sportverwaltung vor, wonach die Sportanlage Hackenberg als Standort nicht geeignet sei.

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