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Die Remscheider Straße korrekt erneuert? Ein Märchen!

Pfützen am Rande der Remscheider Straße - auch nach der neuen AsphaltierungPressemitteilung der Jungen Union Remscheid

Als habe man es geahnt. Nach Fertigstellung der Remscheider Straße wurde die Bauweise für völlig korrekt und als geplant erklärt, so die Projektleitung von Straßen NRW. Die Frage, die in der Bezirksvertretung Lüttringhausen und von vielen Anwohnern gestellt wurde, warum die Remscheider Straße denn komplett saniert werden musste, blieb lediglich mit der Aussage „Für den Laien ist das nicht unbedingt erkennbar“ von Straßen NRW beantwortet. Hinzu kommt die doch sehr interessante Bauweise am Tannenhof,  die jetzt so richtig an die „Seestadt auf dem Berge“ mit ihrem „Wellen-Gefühl“ erinnert. Da kann man nur hoffen, dass niemand seekrank wird. Leider ist dies eine definitive Verschlechterung, die auch noch als so gewollt beschrieben wird. Komisch nur, dass die Ausprägung der Wellen vorher nicht so groß war.

Weiteres lässt Raum zur Interpretation: Warum muss eine Straße, die größtenteils in einem guten Zustand war, am Jahresende, an dem mit Frost gerechnet werden muss, schnell saniert werden? Warum wurde die sich im guten Zustand befindliche Straße erneuert, aber die Seitenstreifen, die dies nötig gehabt hätten, außen vor gelassen? Zudem hatte die Baustelle eine völlig chaotische und z.T. gefährliche Straßenführung. Die Autofahrer konnten nur raten, woher sie fahren mussten, und die Einbahnstraßenregelung wurde durch die Baustellensicherung absolut schlecht und viel zu spät angekündigt. An den Autobahnabfahrten und auf den alternativen Routen aus Lüttringhausen heraus führte die Baustelle zu großen Rückstaus, kurz vor Weihnachten ein logistisches Desaster. All das lässt die Frage aufkommen, ob diese Maßnahme auf ein gewisses Budget am Jahresende passte. (Julian Kleuser & Sören Kronfeld)

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Kommentare

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Chronist am :

"Gewisse Wellenbewegungen lassen sich nicht leugnen", drückte sich gestern im Bauausschuss der zuständige städtische Abteilungsleiter Gerald Hein vorsichtig aus. Das bestärkte die Politiker in ihrer Ansicht, dass diese Art von Straßenausbau durch den Landesbetrieb Straßen NRW von der Stadt nicht hingenommen werden sollte. Wie's nun konkret weitergeht, blieb allerdings offen. Man wird wohl einen Brief schreiben...

Chronist am :

Ganz korrekt war der Straßenausbau nicht, das steht seit heute fest. Im Bauausschuss berichtete Gerald Hein, der Landesbetrieb Straßen NRW, der den Ausbau veranlaßt hatte, habe "die Wellenbewegungen im Asphalt messtechniusch aufgenommen" und lasse die Dellen in den Sommerferien nacharbeiten. Na also, es geht doch...

Julian Kleuser am :

Erst soll es Absicht gewesen sein, damit das Wasser besser ablaufen kann, und nun wird nachgebessert. Ich möchte es positiv formulieren. Es ist schön, dass StraßenNRW einen groben Fehler eingesteht. Fatal ist, dass so eine handwerkliche Fehlleistung überhaupt passiert. Jeder Straßenbauer hätte das bei der Ausführung merken, müssen. Im Winter wird eine größtenteils gute Straße komplett erneuert. Leider miserabel! Hinzu kommt, dass die Markierungen fast ein halbes Jahr später erst gezogen wurden. Ich bleibe dabei. Eine bAUMaßnahme musste her, damit das Budget ausgefüllt wird, es hätte ja gekürzt werden können. Wie bei vielen Dingen. Armes Steuergeld!

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