Skip to content

Große Dhünn: Wasserschutzzone 1 nicht betreten

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der April zeigte sich von der sonnigen und warmen Seite. Daher zog es viele Menschen hinaus in die Natur und an die Talsperren. Wandern und Spazieren gehen auf den öffentlichen Wegen ist an den Wupperverbands-Talsperren mit den geltenden Abstandsregeln auch in Corona-Zeiten möglich. Generell verboten ist allerdings, die Wasserschutzzone 1 der Trinkwassertalsperren zu betreten.

Bei dem schönen Wetter der vergangenen Wochen und mit den Einschränkungen in der Freizeitgestaltung durch Corona, nimmt aktuell der Andrang an den Talsperren deutlich zu, trotz des ausdrücklichen Verbots leider auch in dem sensiblen Bereich der Wasserschutzzone 1 der Großen Dhünn-Talsperre. Mehrfach hat der Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes Personen in der Wasserschutzzone 1 angetroffen. Die Schutzzone 1 ist ein 100 Meter breiter Streifen rund um die Große Dhünn-Talsperre. Sie dient dem Schutz des Talsperrenwassers, das zu Trinkwasser aufbereitet wird. Gleichzeitig ist sie wertvoller Lebensraum und Rückzugsort für Tiere und Pflanzen.

Der Schutz dieses Naturraumes und der lebenswichtigen Ressource Wasser ist im Interesse aller Menschen und sollte auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten von allen beachtet werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wupperverbands haben aus diesem Grund die Wasserschutzzone 1 bei ihren Talsperrenkontrollen besonders aufmerksam im Blick. Wenn sie dort Menschen antreffen, weisen sie die Personen darauf hin, dass dieser Bereich tabu ist. Hier steht im Vordergrund, die Menschen zu sensibilisieren.

Daher appelliert der Wupperverband an alle Besucher, die Hinweise zu beachten und die Wasserschutzzone 1 nicht zu betreten. Außerhalb dieser Zone stehen umfangreiche Wanderrouten zur Verfügung. Wer die Nähe zum Wasser sucht, hat dazu die Möglichkeit an den Brauchwassertalsperren, z. B. Bever-Talsperre oder Wupper-Talsperre.

Durch die Trockenheit kommt ein weiteres Problem hinzu: die Waldbrandgefahr. Einen Feuerwehreinsatz gab es bereits in der Wasserschutzzone 1 der Großen Dhünn-Talsperre. Dort hatten Personen ein Feuer gemacht. Am darauf folgenden Wochenende wurden erneut Personen beim Vorbereiten eines Lagerfeuers in der Schutzzone 1 entdeckt. Dort kann ein außer Kontrolle geratender Brand besonders gravierende Folgen haben, bis hin zur Verschmutzung des Talsperrenwassers. Daher erstattet der Wupperverband bei diesen schwerwiegenden Verstößen Anzeige. Auch das ausdrückliche Rauchverbot im Wald ist zu beachten.

Durch die starken Besucherströme sind auch vermehrt Parkverstöße zu beobachten. Durch das unbedachte Abstellen von Pkw außerhalb der Wanderparkplätze wurden vermehrt Zuwegungen so blockiert, dass Rettungsfahrzeuge im Notfall nicht ungehindert hätten passieren können. Der Feuerwehreinsatz zum Löschen des Lagerfeuers in der Schutzzone 1 zeigt die Wichtigkeit der freien Zuwegung. Daher weist der Wupperverband ausdrücklich darauf hin, als Startpunkt für Wanderungen rund um die Große Dhünn-Talsperre die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!